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Bereitstellungszinsen

Banken oder Versicherungen erheben Bereitstellungszinsen, wenn der Darlehensnehmer bei einer Immobilien­finanzierung den bereitgestellten Darlehensbetrag ab einem bestimmten Zeitpunkt noch nicht ganz oder teilweise abgerufen hat. In jedem Darlehensvertrag zur Immobilien­finanzierung oder Baufinanzierung ist eine Frist zum Abruf des Geldes vereinbart. Wenn sich der Kauf einer Immobilie oder der Bau eines Hauses verzögert, kann der Darlehensnehmer das Baudarlehen nicht etwa auf seinem eigenen Konto zwischenlagern, um es später an den Verkäufer oder den Bauunternehmer auszubezahlen. Denn eine Immobilien­finanzierung ist zweckgebunden und wird oft vom Finanzierungspartner direkt an den Verkäufer der Immobilie ausbezahlt. Der Bauherr kann das Geld nur verspätet abrufen.

Bei dieser Verzögerung werden Zinsen auf die Nichtnutzung des Baudarlehens fällig. Der Finanzierungspartner erhebt diesen Aufschlag, weil er in dieser Zeit für die Refinanzierung der Immobilien­finanzierung selber Zinsen zahlen muss und keine Zinseinnahmen erwirtschaften kann.

Bereitstellungszinsen auch beim Hausbau

Auch beim Bau eines Hauses können Bereitstellungszinsen anfallen. Der Darlehensgeber zahlt das Baudarlehen nach Baufortschritt sukzessive in Raten aus. Dies kann sich über Monate oder gar Jahre hinziehen. Dafür kann ein Bereitstellungszins anfallen, der Teil der Bauzeitzinsen ist. Diese Zinsen auf den nicht abgerufenen Darlehensbetrag einer Immoblienfinanzierung können vor allem lange Bauvorhaben spürbar verteuern.

Fallen die Bereitstellungszinsen für die gesamte Darlehenssumme der Baufinanzierung an, spricht man von einem nicht anrechenbaren Zins; wurde ein Teil des Baudarlehens bereits in Anspruch genommen, wird dieser für die Bereitstellungszinsen auf den verbliebenen Rest angerechnet; man spricht dann vom anrechenbaren Bereitstellungszins.

Insbesondere bei einem Neubau sollte man darauf achten, dss der Darlehensvertrag zur Baufinanzierung eine möglichst lange Zeit ohne Bereitstellungszinsen beinhaltet.

Über Bereitstellungszinsen bei der Immobilien­finanzierung verhandeln

Vereinbarungen zu den Bereitstellungszinsen einer Immobilien­finanzierung oder Baufinanzierung werden im Darlehensvertrag getroffen. Hier kann es durchaus einen Verhandlungsspielraum geben. Der Darlehensnehmer sollte schon vor dem ersten Beratungstermin einen Zeitplan des Immobilienkaufs entwerfen und im Gespräch mit dem Finanzierungspartner auf etwaige Verzögerungen hinweisen.

Die Unterzeichnung des Darlehensvertrags für eine Immobilien­finanzierung sollte erst dann stattfinden, wenn der Kauf innerhalb der vereinbarten Zeit ohne Bereitstellungszinsen tatsächlich bevorsteht.  Die Frist für diesen Zeitraum beginnt mit der Unterzeichnung des Darlehensvertrags. Der Darlehensnehmer einer Baufinanzierung sollte vor Unterschrift noch einmal die Vereinbarungen zur Zeit ohne Bereitstellungszinsen überprüfen.

Üblich sind Fristen bei einer Immobilien­finanzierung ohne von 6 bis 12 Monaten, manche Verträge vereinbaren jedoch auch einen einzigen Monat oder bis zu 15 Monate. Der Zinssatz für die Bereitstllung einer Baufinanzierung ist hoch: Üblich sind 0,25 Prozent der Kaufsumme pro Monat bzw. 3 Prozent pro Jahr. Bei einer Darlehenssumme von 250.000 € werden durch eine Verzögerung um zwei Jahre 15.000 € fällig.

Bereitstellungszinsen-Frist für Anschlussfinanzierung nutzen

Bei einer Anschlussfinanzierung können Darlehensnehmer die Frist ohne Bereitstellungszinsen für die „Reservierung“ niedriger Zinsen nutzen: indem sie schon vor Ablauf ihres laufenden Darlehensvertrags einen neuen Vertrag  abschließen, dessen Frist für den Bereitstellungzins mit dem Auslaufen des bisherigen Darlehensvertrags zusammenfällt. Hierbei spricht man auch von einem „unechten  Forwarddarlehen“.

Tipp von DTW | Immobilien­finanzierung: Nutzen Sie auch ein Forwarddarlehen, um sich günstige Zinsen für die Zukunft zu sichern.

Rechtlich und steuerlich zählen die Bereitstellungszinsen übrigens nicht zu den Zinsen. Denn sie dienen nicht der Finanzierung des Immobilie, sondern der Beschaffung des Geldes. Korrekterweise muss man von einer Gebühr sprechen.

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