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Zinsbindung

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Tilgungsverlauf

Restdarlehen
Gezahlte Raten
Ende Sollzinsbindung
Sollzinsbindung:
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Berechneter Zins

2,95
%
Effektiver Jahreszins
Stand: 23.02.2024
Annahmen Zinssatz
5 Jahre
10 Jahre
15 Jahre
20 Jahre
30 Jahre
10 Jahre
Sollzinsbindung
 
0
Monatliche Rate
2,91%
Gebundener
Sollzinssatz
0
Restdarlehen
(nach 10 Jahren)
Zins berechnen

Rechenergebnis im Detail

Objektwert bzw. Kaufpreis der Immobilie
Beleihungswert
Nettodarlehensbetrag
Beleihungsauslauf
Sollzinsbindung
Anzahl der Raten während der Sollzinsbindung
Gebundener Sollzinssatz (fester Zinssatz)
Anfängliche Tilgung
Monatliche Rate (Annuität, zu Beginn)
Effektiver Jahreszins
Restdarlehen am Ende der Sollzinsbindung
Tilgungsleistung bis Ende der Sollzinsbindung
Zinsaufwand bis Ende der Sollzinsbindung
Jährliche Sondertilgung während der Sollzinsbindung
Angenommener Sollzinssatz nach Ende der Sollzinsbindung
Vertragslaufzeit (kalkulatorisch) *
Zu zahlender Gesamtbetrag (kalkulatorisch)

Repräsentatives Beispiel. Es handelt sich um ein Immobiliar-Verbraucher­dar­lehen, das durch ein Grundpfandrecht oder eine Real­last besichert wird. Die Kondition gilt bis zu des Beleihungs­wertes einer selbst genutzten Immobilie und ist freiblei­bend zum Stand 25.02.2024. Die Kredit­ver­gabe ist vorbehaltlich einer positiven Bonitäts- und Objekt­wert­prüfung. Zusätzlich fallen Kosten im Zusam­menhang mit der Bestellung der Grund­schulden an, wie Notarkosten, Kosten der Sicherheiten­bestel­lung (z.B. für das Grund­buch­amt), Gebäude­ver­sich­erung sowie weitere Kosten, die momentan noch nicht bekannt sind. Diese erhöhen eventuell den effektiven Jahreszins. Vermittler: DTW GmbH, Q5, 14-22, 68161 Mannheim

* Nach Ende der Sollzinsbindung können Sie den Darlehensgeber ohne Zahlung einer Vorfälligkeits­entschä­digung wechseln. Nach 10 Jahren Darlehenslaufzeit besteht ein gesetz­liches Sonderkündigungsrecht. Unter der Annahme, dass der Zinssatz nach Ende der Sollzinsbindung bis zur vollständigen Tilgung des Darlehens unverändert bleibt, ist der Nettodarlehensbetrag nach vollständig getilgt.

A
AblösungAbnahmeverpflichtungAbtretung einer GrundschuldAmortisationAmtlicher LageplanAnfängliche TilgungAnnuitätAnnuitätendarlehenArbeitnehmersparzulageAuflassungAuflassungsvormerkungAusbauhausAußenanlagenAuszahlungsvoraussetzungen
B
BauantragBaubeschreibungBaudarlehenBauerwartungslandBaufinanzierungBaufortschrittBaugeldBaugenehmigungBauherren-HaftpflichtversicherungBaukreditBaulandBaulastBaulastenverzeichnisBauleistungsversicherungBaunebenkostenBauspardarlehenBausparvertragBauträgerBauträgermodellBauwertBauzinsenBearbeitungsgebührBebauungsplanBeleihungBeleihungsauslaufBeleihungsgrenzeBeleihungsobjektBeleihungswertBereitstellungszinsenBodenrichtwertBodenwertBonitätBriefgrundschuldBruttodarlehensbetragBuchgrundschuldBürgschaft
C
Cap-Darlehen
D
DarlehensbedingungenDarlehensgeberDarlehensnehmerDarlehensvertragDarlehenszinsenDisagio
E
Effektiver JahreszinsEigenkapitalEigenleistungEigennutzungEigentümergemeinschaftEigentümerversammlungEinkommensnachweiseEndfälliges Darlehen (Festdarlehen)EnergieausweisEnergieeffizienzEnergieeffizienz-ExperteEnergieeinsparverordnung (EnEV)ErbbaurechtErbpachtErschließungskostenErtragswertErtragswertverfahrenESIS Merkblatt
F
FertighausFestdarlehenFeuerrohbauversicherungFinanzierungsplanFlurkarteFlurstückForderungsverkaufForward-AufschlagFremdkapital
G
GebäudeenergiegesetzGrundbuchGrundbuchauszugGrunderwerbsteuerGrundflächenzahlGrundpfandrechtGrundschuldGrundschuldbestellungGrundschuldbestellungsurkundeGrundschuldzinsGrundstück
H
Haus- und GrundbesitzerhaftpflichtversicherungHauskreditHausratversicherungHerstellungskostenHypothekHypothekenbankHypothekendarlehenHypothekenmaklerHypothekenzinsen
I
ImmobilieImmobilienkreditImmobilienmaklerInstandhaltungskostenInstandhaltungsrücklage
J
Jahres-PrimärenergiebedarfJahresleistung
K
KapitalbeschaffungKatasteramtKaufnebenkostenKaufvertragKfW-HausKfW - Kreditanstalt für WiederaufbauKreditbedarfKreditwürdigkeit
L
LaufzeitLöschungsbewilligung
M
Makler- und BauträgerverordnungMaklerprovisionMonatliche Rate / MonatsrateMuskelhypothek
N
NachrangfinanzierungNegativbescheidNegativbescheinigungNegativerklärungNettodarlehensbetragNichtabnahmeentschädigungNiedrigenergiehausNießbrauchNominalzinsNotarbestätigung
O
ObjektObjektwertÖffentliche Förderung des WohnungsbausOrdentliches Kündigungsrecht nach § 489 BGB
P
Prolongation
R
RangrücktrittRangstelleRenovierungskreditRestdarlehenRestschuldRisikobegrenzungsgesetzRückauflassungsvormerkungRückzahlungsrate
S
SachwertSachwertverfahrenSanierungskreditSchätzgebührenSchätzkostenSchätzungSchufaSchuldnertauschSchuldübernahmeSicherheitenSicherungszweckerklärungSollzinsSollzinsbindungSollzinssatzSondertilgung
T
TeilauszahlungTeilauszahlungszuschlagTeilbaugenehmigungTeilungserklärungTeilvalutierungszuschlagTilgungTilgungsaussetzungTilgungsdarlehenTilgungsfreie JahreTilgungshypothekTilgungsplanTilgungssatzTilgungsverrechnungTransmissionswärmeverlust nach EnEVTreuhandzahlung
U
Umbaute RaumUnbedenklichkeitsbescheinigung
V
VerkaufswertVerkehrswertVertragslaufzeitVollfinanzierungVolltilgerdarlehenVorfälligkeitsentschädigungVorkaufsrechtVorlastVorvertragliche Informationen
W
WegerechtWerbungskostenWertermittlungWertgutachtenWiderrufsbelehrungWiderrufsfristWohnflächeWohngebäudeversicherungWohnimmobilienkreditrichtlinieWohnrechtWohnungsbauprämieWohnungseigentumsgesetzWohnwirtschaftliche Zwecke

Zinsbindung in Kürze:

  • Die Zinsbindung ist die Dauer, für welche ein fester, unveränderlicher Sollzinssatz im Darlehensvertrag festgeschrieben ist.
  • Grundsätzlich kann man die Zinsbindung bei einem Baudarlehen frei wählen.
  • Für längere Zinsbindungen erheben die Banken in der Regel höhere Sollzinsen.
  • Je länger die Zinsbindung festgelegt wurde, desto besser ist die Planungssicherheit des Darlehensnehmers.
  • 10 Jahre nach Vollauszahlung besteht ein ordentliches Sonderkündigungsrecht für den Darlehensnehmer.
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Silke Herrmann, Author bei DTW
Beitrag von Silke Herrmann aktualisiert am 28.12.2023

Baufinanzierungsrechner

?

Objektwert

Bitte geben Sie hier den Kaufpreis der Immobilie ohne Kaufnebenkosten (Grunderwerbssteuer, Notar, Grundbuchamt, Makler), die angemessenen Herstellungkosten des Objekts (Grundstück, Baukosten, Baunebenkosten) oder den geschätzten aktuellen Wert Ihrer Immobilie ein.

?

Nettodarlehensbetrag

Bitte geben Sie hier den gewünschten Nettodarlehens­betrag ein. Dies ist der Betrag, auf den die Zinsen berechnet werden und den Sie über die Gesamtlaufzeit des Darlehens tilgen.

%
?

Anfängliche Tilgung, Monatsrate oder Volltilgung

Wählen Sie zwischen der Eingabe von Anfängliche Tilgung in %, Monatliche Rate in € oder Volltilgung.

Um die Höhe Ihrer Tilgungsleistung zu berechnen, geben Sie den anfänglichen Tilgungssatz, z.B. 3%, ein oder geben Sie die gewünschte monatliche Rate in Euro an.

Bei der Auswahl von Volltilgung wird die monatliche Rate so berechnet, daß das Darlehen innerhalb der Sollzinsbindung vollständig getilgt wird.

?

Sollzinsbindung

Geben Sie hier den Zeitraum ein, für den Sie die Zinsen fest vereinbaren möchten.

Besteht am Ende der Sollzinsbindung ein Restdarlehens­betrag, müssen Sie zu diesem Zeitpunkt die Zinsen neu vereinbaren oder das Darlehen vollständig tilgen.

Jährliche Sondertilgung:

?

Jährliche Sondertilgung

Möchten Sie neben der monatlich zu zahlenden Rate Sondertilgungen leisten?

Hier können Sie den gewünschten Betrag angeben, den Sie jährlich zusätzlich tilgen möchten.

Sondertilgungen sind bei DTW immer optional, d.h. Sie können diese leisten, müssen es aber nicht. Sondertilgungen in Höhe von 5% der ursprünglichen Darlehenssumme pro Jahr sind bei DTW so gut wie immer kostenfrei möglich.

Zins berechnen

Was ist die Zinsbindung?

Die Zinsbindung bei einer Immobilien­finan­zierung ist die Dauer, für die ein fester Sollzinssatz vereinbart wird. Der gebundene Zinssatz wird dabei über den Zeitraum der Sollzinsbindung hinweg vertraglich garantiert, unabhängig davon wie sich die Bauzinsen am Markt entwickeln.

Ein Festzinsdarlehen bietet dem Darlehensnehmer ein hohes Maß an Planungssicherheit, da er über den gesamten Zeitraum des Baudarlehens durch die Zinsbindung eine Garantie für den vertraglich festgeschriebenen Zinssatz besitzt.

Baufinanzierungsrechner

Zins berechnen

Welche Zinsbindung sollte ich wählen?

Grundsätzlich ist die Zinsbindung bei einem Immobiliendarlehen frei wählbar. Man kann sich zwischen eher kurzen Zinsbindungen von fünf oder 10 Jahren und längeren Zinsbindungen von 15, 20, 25 oder 30 Jahren entscheiden.

Die kürzeren Zinsbindungen sind in Zeiten hoher Bauzinsen zu empfehlen, insbesondere dann, wenn der Zinstrend von fallenden Zinsen ausgeht. Dann hat man die Möglichkeit nach der kurzen Zinsbindungsdauer eine günstigere Anschluss­finanzierung abzuschließen.

Umgekehrt sollte man in einer Niedrigzinsphase eher eine lange Zinsbindung wählen. Mit ihr schützt man sich langfristig vor steigenden Hypothekenzinsen am Markt.

Was kostet eine längere Zinsbindung?

Für längere Zinsbindungen erheben die Darlehensgeber einen Zinsaufschlag auf den Sollzinssatz. Je länger die Zinsbindung gewählt wird, desto höher fällt er in der Regel aus. Hier finden Sie eine aktuelle Zinsübersicht für Baugeld mit verschiedenen Zinsbindungen und Beleihungswerten.

5 Jahre
10 Jahre
15 Jahre
20 Jahre
30 Jahre
Beleihungswert
Sollzins
Eff. Jahreszins
Monatsrate
 
 
 
 
 
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4.9 bei Google
 

Die hier dargestellten Zinsen für Hypothekendarlehen gelten bundesweit ab einer Darlehenssumme von 250.000,- €. Regional sind deutlich günstigere Zinsen für Baugeld möglich. Die Monatsrate versteht sich als unverbindliches Beispiel zum Vergleich der Zinssätze mit einer anfänglichen Tilgung von 1 %. Für die hier vorliegenden Angaben übernimmt die DTW GmbH keine Haftung. Stand: 25.02.2024.

Trotz der Zinsaufschläge kann sich die längere Zinsbindung lohnen, wenn die Bauzinsen am Markt in der Zwischenzeit über das Niveau des vereinbarten Sollzinssatzes steigen.

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Welche Zinsbindung ist aktuell sinnvoll?

Noch im Jahr 2022 sind die Bauzinsen deutlich angestiegen. Im Jahr 2023 haben sich diese allerdings bis Mitte Oktober innerhalb eines gewissen Zins-Korridors eingependelt. Seitdem sinken die Zinsen für Baugeld wieder. Die Zins-Prognose geht auf kurzer bis mittelfristiger Sicht von eher weiter sinkenden oder zumindest gleichbleibenden Hypothekenzinsen am Markt aus.

Für Baufinanzierer und Anschlussfinanzierer ist das die optimale Gelegenheit, um sich gegen zukünftig steigende Zinsen abzusichern. Wählen Sie hierzu einfach eine mittlere bis längere Zinsbindung aus.

Wer trotz allem darauf spekulieren möchte, dass die Zinsen am Markt wieder fallen werden, kann sich natürlich auch für eine kurze Zinsbindung entscheiden.

Die historische und aktuelle Zinsentwicklung bei den Bauzinsen zeigt Ihnen unser Zins-Chart auf:

Sollzinsbindung: 5 J10 J15 J
Zeitraum der Zinsentwicklung:
7 Tage 14 Tage 30 Tage 90 Tage
1 Jahr 2 Jahre 5 Jahre 10 Jahre

Prognose zur
Zinsentwicklung

kurzfristig steigend
innerhalb 3 Monaten
mittelfristig schwankend
innerhalb 3 bis 12 Monaten
langfristig schwankend
ab 12 Monaten

Wie unterscheiden sich feste und variable Zinsen bei einem Kredit?

Neben Krediten mit einem festen Zinssatz gibt es auch Darlehen mit einem variablen Zins.

Bei einem variablen Zins wird der Zinssatz der Immobilien­finan­zierung alle paar Monate an den aktuellen Bauzins angepasst. Ist der Hypothekenzins angestiegen, steigt auch der variable Zinssatz und die Monatsrate wird teurer. Bei fallenden Zinsen profitiert der Darlehensnehmer bei einer variablen Verzinsung, weil sich der Zinssatz reduziert, was zu niedrigeren Raten führt.

Bei einem gebundenen festen Zinssatz hingegen ist der Darlehensnehmer von jeglichen Zinsänderungen am Finanzmarkt unabhängig. Egal, ob die Bauzinsen dort steigen oder fallen, zahlt der Darlehensnehmer den gleichen garantierten Sollzinssatz und damit gleichbleibend hohe Monatsraten.

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Welche Vorteile hat eine Zinsbindung?

Durch die Zinsbindung hat ein Darlehensnehmer Planungssicherheit, weil er während der Dauer der Zinsbindung konstant bleibenden Rückzahlungsraten zu zahlen hat.

Je länger die Zinsbindung gewählt ist, desto höher ist die Planungssicherheit für den Darlehensnehmer. Denn er weiß schon bei Abschluss der Immobilien­finan­zierung, wie hoch seine Raten über den langen Zeitraum der Zinsbindungsfrist hinweg ausfallen werden. Am höchsten ist die Planungssicherheit bei einem sogenannten Volltilgerdarlehen. Bei ihm ist die Sollzinsbindung so gewählt, dass nach Ablauf der Zinsbindung der Immobilienkredit komplett getilgt worden ist. Und somit ist dann keine Anschluss­finanzierung mehr nötig.

Die geringere Planungssicherheit bei einer kurzen Zinsbindung geht mit einem erhöhten Zinsänderungs­risiko einher. Sind die Zinsen in der Zwischenzeit gefallen, profitiert man. Sollten die Zinsen allerdings gestiegen sein, verteuert sich die Baufinanzierung bei der Anschluss­finanzierung eventuell sogar erheblich.

Praktisch keine Planungssicherheit hat man bei variablen Darlehen ohne Zinsfestschreibung. Hier ändert sich der variable Zins alle paar Monate entsprechende der Marktlage. Man kann zwar von fallenden Zinsen profitierten, aber ebenso von steigenden Zinsen benachteiligt sein.

Sondertilgungen und Zinsbindung: Worauf ist zu achten?

Sondertilgungen haben keinen Einfluss auf die Zinsbindung.

Aufgrund der Zinsbindung eines festen Sollzinssatzes ergibt sich die Höhe der Zins- und Tilgungsrate, die bei einem Annuitäten­darlehen, der häufigsten Form der Immobilien­finan­zierung, konstant ist. Neben der Tilgung über die Rückzahlungsraten hat man bei Immobilien­finan­zierungen im Regelfall zusätzlich die Möglichkeit zu jährlichen Sondertilgungen. Bei vielen Banken ist diese Option bis zu einem gewissen Prozentsatz kostenfrei. Mit den Sondertilgungen zahlt man sein Baudarlehen schneller zurück.

Auf den Sollzinssatz und die Zinsbindung hat das Sondertilgungsrecht keinen Einfluss. Geleistete Sondertilgungen reduzieren aber die Restschuld, die nach der Sollzinsbindung für die Anschluss­finanzierung verbleibt.

Wann beginnt die Zinsbindung?

Die Zinsbindung beginnt mit der Auszahlung der Darlehenssumme.

Wenn im Darlehensvertrag eine spätere Auszahlung der Kreditsumme vereinbart wurde, beginnt die Zinsbindungsfrist nicht mit dem Datum der Vertragsunterzeichnung, sondern mit dem Tag der Kreditauszahlung.

Was passiert nach Ende der Zinsbindung?

Sofern nicht ein Volltilgerdarlehen abgeschlossen wurde, ist der Darlehensnehmer nach Ablauf der Zinsbindung noch nicht komplett schuldenfrei.

Je länger die Zinsbindung gewählt worden war, desto geringer ist die verbleibende Restschuld. Sie kann entweder aus finanziellen Eigenmitteln auf einen Schlag zurückgezahlt werden oder man schließt eine Anschluss­finanzierung ab. Entscheidet man sich dabei für den bisherigen Darlehensgeber, spricht man von einer Prolongation. Wählt man einen neuen Kreditgeber, so handelt es sich dabei um eine Umschuldung. In beiden Fällen wird für die Anschluss­finanzierung ausgehend vom dann gültigen Marktzins eine neue Zinsbindung und ein neuer gebundener Sollzinssatz vereinbart.

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Die Zinsbindung läuft aus: Muss ich kündigen?

Wenn die Zinsbindung ausläuft, müssen Sie Ihre Immobilien­finan­zierung nicht kündigen. Worum Sie sich kümmern müssen, ist eine Anschluss­finanzierung, sofern Sie das Restdarlehen nicht auf einmal ablösen können.

Neben der Prolongation oder der Umschuldung kann man die Anschluss­finanzierung auch schon sehr frühzeitig mit einem Forward-Darlehen in Angriff nehmen. Mit ihm können Sie sich einen eventuell günstigen Zinssatz bis zu 66 Monate im Voraus für die künftige Anschluss­finanzierung absichern.

Das Forward-Darlehen wird erst ausgezahlt, wenn Ihr vorheriges Darlehen und die Zinsbindung tatsächlich auslaufen. Dabei erhebt der Darlehensgeber eines Forward-Darlehens einen Zinsaufschlag, den sogenannten Forward-Aufschlag, für die anfallende Wartezeit.

Kann man eine Zinsbindung verlängern?

Die Zinsbindung mit dem gebundenen Sollzinssatz im Darlehensvertrag kann man während der Laufzeit des Baudarlehens nicht verlängern. Sie bindet beide Seiten einer Immobilien­finan­zierung gleichermaßen.

Die gewählte Zinsbindung bestimmt die Vertragslaufzeit der Immobilien­finan­zierung. Eine vorzeitige Verlängerung der Zinsbindung mit dem garantierten Sollzins während der Darlehenslaufzeit ist grundsätzlich nicht möglich. Nachdem die vertragliche Zinsbindung abgelaufen ist, wird für die Anschluss­finanzierung eine neue Zinsbindung und ein neuer gebundener Sollzinssatz, der sich an dem dann aktuellen Bauzins orientiert, vereinbart.

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Kann der gebundene Zinssatz während der Laufzeit eines Kredits geändert werden?

Der gebundene Zinssatz und die Zinsbindung können während der Kreditlaufzeit der Immobilien­finan­zierung nicht geändert werden.

Die Dauer der Zinsbindung und der gebundene Sollzinssatz sind während der Laufzeit vertraglich festgeschrieben. Solange der Darlehensvertrag Gültigkeit besitzt, können die Konditionen weder durch den Kreditgeber noch den Kreditnehmer verändert werden. Möchte der Darlehensnehmer dennoch die Zinsbindung ändern, muss er die bisherige Immobilien­finan­zierung kündigen und eine neue Baufinanzierung abschließen.

Kann ich eine festgeschriebene Zinsbindung wieder kündigen?

Die Kündigung einer Zinsbindung ist nur über die Kündigung der Immobilien­finan­zierung möglich. Dabei spielt der Zeitpunkt der Kündigung eine entscheidende Rolle.

Wer seine Immobilien­finan­zierung vorzeitig kündigt, muss mit einer Vorfälligkeits­entschädigung rechnen, welche die Banken für entgangene Zinseinnahmen erheben. Wie hoch die Entschädigung ausfällt, können Sie sich mit dem DTW | Vorfälligkeits­entschädigungsrechner berechnen lassen.

Bei langen Zinsbindungen hat der Darlehensnehmer nach 10 Jahren das Sonder­kündi­gungs­recht nach §489 BGB. Mit ihm kann man die Immobilien­finan­zierung teilweise oder ganz kostenfrei kündigen. Das bedeutet, dass die Banken in diesem Fall keine Vorfälligkeits­entschädigung verlangen dürfen.

Das Sonder­kündi­gungs­recht ermöglicht es einem Darlehensnehmer, auf veränderte Rahmenbedingungen bei der Bauzinsentwicklung zu reagieren. Falls die Bauzinsen inzwischen deutlich gefallen sind, kann der Kreditnehmer beispielsweise nach 10 Jahren seine Immobilien­finan­zierung mit einer längeren Zinsbindung kostenfrei kündigen. Und dann kann er eine günstigere Anschluss­finanzierung mit neuer Zinsbindung und einem geringeren gebundenen Sollzinssatz abschließen, um so fortan insgesamt weniger Zinsen zahlen zu müssen.

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Zinsbindung: besser 10 oder 15 Jahre?

Ob sich eine Zinsbindung von 10 oder 15 Jahren bei einer Immobilien­finan­zierung als vorteilhafter erweist, hängt von den Rahmenbedingungen bei Vertragsabschluss ab. Daher lässt sich eine pauschale Aussage über die optimale Länge der Zinsbindung nicht treffen.

Der Vorteil bei der kürzeren Zinsbindung ist der niedrigere Sollzinssatz. Dieser ist aber auch nur über die kürzere Dauer garantiert. Bei Ablauf der Zinsbindung muss dann eine Anschluss­finanzierung mit einer neuen Zinsbindung abgeschlossen werden. Falls die Bauzinsen am Markt in der Zwischenzeit gestiegen sind, fällt der neue gebundene Sollzinssatz entsprechend höher aus. Wenn die Hypothekenzinsen allerdings gesunken sind, hat man mit einer kürzeren Sollzinsbindung alles richtig gemacht. Denn dann kann man nach Ablauf der kürzeren Zinsbindung frühzeitig eine günstige Anschluss­finanzierung mit einem niedrigeren Sollzinssatz abschließen.

Für die längere Zinsbindung von 15 Jahren gegenüber einer Zinsbindung von 10 Jahren wird ein Zinsaufschlag von etwa 0,15% fällig. Dieser ist dann über die längere Zinsbindung zu zahlen. Er kann sich aber rasch amortisieren, wenn die Bauzinsen am Markt stärker steigen. Sollten die Zinsen am Markt deutlich sinken, hat man bei einer Zinsbindungsfrist von 15 Jahren nach 10 Jahren das ordentliche Kündigungsrecht gemäß §489 BGB, mit welchem man die Immobilien­finan­zierung kostenfrei kündigen kann. Somit hat man dann die Möglichkeit, sich eine Anschluss­finanzierung mit einem günstigeren Sollzinssatz zu suchen, bei der die Zinsbelastung in der Folge niedriger ausfällt.

Wie beeinflussen wirtschaftliche Faktoren wie Inflation oder Zinserhöhungen die Zinsen für einen Kredit?

Inflation oder Zinserhöhungen bei den Bundesanleihen beeinflussen die Bauzinsen am Markt. Diese wiederum sind der Ausgangspunkt für die Höhe der Darlehenszinsen bei einer Immobilien­finan­zierung.

Die Bauzinsen unterliegen permanenten Schwankungen, die von den aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen abhängig sind. Derzeit erwarten die Finanzexperten auf kurzer bis mittelfristiger Sicht eher sinkende Bauzinsen.

Aktueller Zinskommentar: Zinsprognose der Bauzinsen für 2024

14.02.2024: Inflationsrate in Deutschland sinkt im Januar. Die Zinsen für Baufinanzierungen bewegten sich Mitte Oktober 2023 noch nahe ihrem 12-Jahres-Hoch. Seitdem sind die Baugeldzinsen deutlich gesunken. Derzeit scheint es so, dass sich die Baugeldzinsen auf einem Niveau eingependelt haben und nicht allzu sehr schwanken. Grundsätzlich orientieren sich die Zinsen für Baugeld an den Zinsen langfristiger Bundesanleihen. Wie... Zinskommentar weiterlesen.

Prognose zur
Zinsentwicklung

kurzfristig steigend
innerhalb 3 Monaten
mittelfristig schwankend
innerhalb 3 bis 12 Monaten
langfristig schwankend
ab 12 Monaten

Ausgehend vom jeweils aktuellen Zinsniveau kalkulieren die Banken tagesaktuell die Sollzinssätze für eine Baufinanzierung. In die Berechnung fließen die verschiedenen Konditionen wie der Netto­darlehens­betrag, Eigenkapital, Sicherheiten, Tilgungssatz, Zinsbindung und die Bonität des Darlehensnehmers ein.

Daher sollte man beim Vergleichen von Baufinanzierungen möglichst zeitgleich die verschiedenen Angebote mit identischen Darlehens­bedingungen einholen. Am einfachsten geht das bei einem Baugeldvermittler, der aus seinem Pool von verschiedenen Finanzierungspartner das günstigste Darlehensangebot bei denselben Kreditkonditionen herausfiltern kann.

Expertentipp

Die optimale Sollzinsbindung berechnen

Nutzen Sie unseren Baufinanzierungsrechner [bdquo]Optimale Zinsbindung[ldquo] um sich den Unterschied zwischen einer kurzen und einer längeren Sollzinsbindung aufzeigen zu lassen. Der Rechner präsentiert Ihnen im direkten Vergleich, was für Sie möglich ist: eine kürzere Sollzinsbindung mit niedrigen Zinsen oder eine langfristige Zinsbindung mit einem Zinsaufschlag.

So einfach funktioniert eine Immobilien­finanzierung mit DTW

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Repräsentatives Beispiel zum Top-Zins

Kaufpreis der Immobilie: 600.000 €, Beleihungswert der Immobilie: 540.000 €, Nettodarlehensbetrag: 300.000 €, Sollzinsbindung: 10 Jahre, Sollzinssatz (fester Zinssatz): 2,91 %, Anfängliche Tilgung: 1,00 %, Monatliche Rate: 978 €, Effektiver Jahreszins: 2,95 %, Restschuld nach Sollzinsbindung: 265.228 €, Vertragslaufzeit: 46 Jahre, 11 Monate, Anzahl der Raten: 563 Monatsraten, Zu zahlender Gesamtbetrag: 550.299 €

Es handelt sich um ein Immobiliar-Verbraucher­dar­lehen, das durch ein Grundpfandrecht oder eine Real­last besichert wird. Die Kondition gilt bis zu 55.56 % des Beleihungs­wertes einer selbst genutzten Immobilie und ist freiblei­bend zum Stand 23.02.2024. Die Kredit­ver­gabe ist vorbehaltlich einer positiven Bonitäts- und Objekt­wert­prüfung. Zusätzlich fallen Kosten im Zusam­menhang mit der Bestellung der Grund­schulden an, wie Notarkosten, Kosten der Sicherheiten­bestel­lung (z.B. für das Grund­buch­amt), Gebäude­ver­sich­erung sowie weitere Kosten, die momentan noch nicht bekannt sind. Diese erhöhen eventuell den effektiven Jahreszins. Vermitter: DTW GmbH, Q5, 14-22, 68161 Mannheim

Annahmen Hinweis Zins-Chart

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