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Sollzinssatz

Der Sollzinssatz ist bei der Immobilien­finanzierung der Nettozinssatz, den Darlehensgeber wie Banken und Versicherungen für das Verleihen von Geld verlangen. Im Gegensatz zum effektiven Jahreszins beinhaltet der Sollzinssatz (früher: Nominalzinssatz) keine Nebenkosten bei der Immobilien­finanzierung. Er spiegelt die reinen Zinsaufwendungen für das Baudarlehen wider. Angegeben wird der Sollzinssatz in Prozent und auf den Nettodarlehensbetrag der Baufinanzierung angerechnet.

Gebundener und ungebundener Sollzinssatz

Beim Sollzinssatz unterscheidet man den gebundenen und ungebundenen Sollzins. Ersterer bleibt über die gesamte Laufzeit des Baudarlehens konstant. Man spricht in diesem Zusammenhang von der Sollzinsbindung. Eine Immobilien­finanzierung mit einem gebundenen Sollzinssatz ist für den Darlehensnehmer mit einer hohen Planungssicherheit verbunden. Daher entscheiden sich die meisten Darlehensnehmer auch für diese Variante der Baufinanzierung.

Daneben gibt es aber auch Darlehen, wie beispielsweise Cap-Darlehen, mit einem ungebundenen, d.h. variablen Sollzins. Bei ihnen orientiert sich der Sollzinssatz an der aktuellen Höhe der Zinsen auf dem Finanzmarkt. Diese Form der Zinsberechnung kennen die meisten Bankenkunden von den Dispositionskrediten, die bei der Überziehung des Girokontos Anwendung finden. Von dort stammt die Bezeichnung „Sollzinsen“ auch ursprünglich. Doch inzwischen ist der Begriff ebenfalls im Kontext der Immobilien­finanzierung üblich.

Die Höhe des Sollzinssatzes bei der Immobilien­finanzierung

Wie hoch die Darlehensgeber den Sollzinssatz für die Baufinanzierung ansetzen, hängt unter anderem von dem jeweils aktuellen Stand der Bauzinsen am Markt, dem Leitzins der Europäischen Zentralbank (EZB) sowie weiteren Referenzzinssätzen wie beispielsweise dem „Libor“ und dem „Euribor“ ab.

Neben dem Sollzinssatz für die Immobilien­finanzierungen sind die Darlehensgeber bei ihren Darlehensangeboten verpflichtet, den effektiven Jahreszins anzugeben. Dies schreibt in Deutschland die sogenannte „Preisangabenverordnung“ (PAngV) vor. Bei ihm werden weitere Kosten für Immobilien­finanzierung wie Abschlussgebühren, Provisionen und Kosten der Tilgungsverechnung berücksichtigt. Früher galt daher der effektive Jahreszins im Gegensatz zum reinen Sollzinssatz als das bessere Kriterium, um Angebote zur Immobilien­finanzierung zu vergleichen. Seit der der Umsetzung der EU-Wohnimmobilienkreditrichtlinie in bundesdeutsches Recht am 21. März 2016 allerdings unterliegt der effektive Jahreszins keiner einheitlichen Berechnung, sodass je nach Anbieter einer Immobilien­finanzierung unterschiedliche Kosten in die Kalkulation einfließen können.

Vergleichbarkeit von Angeboten zur Immobilien­finanzierung

Darlehenssuchende sollten aus diesem Grund beim Vergleichen von verschiedenen Angeboten zur Immobilien­finanzierung immer sowohl den Sollzinssatz als auch den effektiven Jahreszins im Auge behalten. Wichtig zu wissen ist, dass letztlich nur Darlehensangebote aussagekräftig vergleichbar sind, wenn sie auf denselben Voraussetzungen und Wünschen des Darlehensnehmers fußen. Weichen einzelne Konditionen voneinander ab, ist die Bewertung, welches Angebot zur Baufinanzierung eigentlich das wirklich günstigste ist, nicht mehr leicht zu treffen.

Der Tipp von DTW | Immobilien­finanzierung:
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