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Wohnimmobilien­kreditrichtlinie

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Wohnimmobilien­kreditrichtlinie

Die Wohnimmobilien­kreditrichtlinie beinhaltet gesetzliche Regelungen, die bei der Vergabe von Immobilien­finanzierungen eingehalten werden müssen. Als Umsetzung von EU-Vorgaben trat sie in Deutschland am 20. März 2016 in kraft. Damit wurden nach der Finanzkrise um 2008 insgesamt deutlich strengere Normen zum Schutz des Verbrauchers und zur Abwehr von möglichen Immobilienblasen gesetzlich verankert.

Normen für Darlehen zur Immobilien­finanzierung

Bei der damaligen internationalen Finanzkrise hatte die leichtfertige Vergabe von Immobilienkrediten, wie insbesondere vielfach in Spanien geschehen, eine maßgebliche Rolle gespielt. Daher sah sich die EU veranlasst, eine europäische Wohnimmobilien­kreditrichtlinie zu entwickeln, die in der Zukunft erneute Immobilienblasen verhindern soll. Die strengeren Rahmenbedingungen für den Abschluss von Verbraucherdarlehen beschloss das EU-Parlament 2014. Danach waren die EU-Mitgliedsstaaten am Zug. Nachdem die deutsche Wohnimmobilien­kreditrichtlinie 2016 vom Bundestag verabschiedet wurde, müssen nunmehr alle neuen Darlehen zur Immobilien­finanzierung bzw. Baufinanzierung in Deutschland ihren Vorgaben entsprechen. Bei Altverträgen gelten die neuen Normen allerdings nicht und können auch rückwirkend keine Anwendung finden.

Inhalte der Wohnimmobilien­kreditrichtlinie für Baudarlehen

Eine Immobilien- bzw. Baufinanzierung zählt zu den Verbraucherdarlehen mit einem engen Verwendungszweck. Der Finanzierungszweck ist auf den Kauf von Grundstücken und Bestandsimmobilien, die Errichtung von Neubauten und Sanierungsmaßnahmen an Bauwerken beschränkt.

Gemäß der deutschen Wohnimmobilien­kreditrichtlinie müssen die Banken hierbei den künftigen Darlehensnehmer vor Vertragsabschluss ausführlich und korrekt beraten. Sollte der Darlehensvertrag nicht der Richtlinie entsprechen, hat der Kunde ein Widerrufsrecht. Im Fall der Falschberatung sind Banken gegebenenfalls haftungspflichtig.

Da die Richtlinie nicht nur dem Verbraucherschutz, sondern auch der Verhinderung von Leichtfertigkeiten bei der Kreditvergabe dienen soll, schreibt sie den Darlehensgebern vor, genau zu überprüfen, ob die Rückzahlung des Baudarlehens über die gesamte Vertragslaufzeit wahrscheinlich und somit weitgehend sichergestellt ist. Das heißt, eine Bonitätsprüfung zum aktuellen Zeitpunkt allein reicht nicht aus. Vielmehr müssen die Banken auch künftige Lebens- und Einkommensentwicklungen gegebenenfalls bis ins Rentenalter abfragen und einschätzen.

Immobilienwert bei der Wohnimmobilien­kreditrichtlinie

Allerdings wird seit einer Nachbesserung der deutschen Erstfassung der Wohnimmobilien­kreditrichtlinie nunmehr dem Immobilienwert insgesamt ein höheres Gewicht beigemessen. Durch jene höhere Priorität bei der Prüfung der Sicherheiten für eine Immobilien­finanzierung wollte der Gesetzgeber die selbstverständlich vorhandene Unsicherheit bei einer Prognose der zukünftigen Finanzsituation des Darlehensnehmers wieder ein stückweit aufgefangen. Bei dieser Gelegenheit kam es zudem zu einigen Lockerungen bei den Kriterien für die Anschluss­finanzierung und die Umschuldung bei der Immobilien­finanzierung im Gesetzestext der Wohnimmobilien­kreditrichtlinie.

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* Vergleich von Immobilienkrediten in Stiftung Warentest Finanztest, Ausgabe 07/2020.

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