Für energieeffizientes Bauen und Sanieren gibt es seit dem 1. Juli höhere Kredite und Zuschüsse vom Staat. Mit der neuen „Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)“ verbessern sich die Konditionen der KfW-Förderung für energieeffiziente Neubauten, Sanierungen zum Effizienzhaus, energetische Einzelmaßnahmen und Baubegleitung deutlich.

Mehr Geld – weniger Papierkram

Die bisherigen KfW-Förderprogramme im energetischen Bereich sind nunmehr unter dem Dach der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) zusammengefasst und neu strukturiert worden. Zudem hat der Bund bei den verschiedenen Zuschüsse zur Darlehenstilgung und für Einzelmaßnahmen noch eine Schippe draufgelegt. Die Anreize für energetische Investitionen setzt die Bundesförderung weiterhin nach dem einfachen Belohnungsprinzip: Je höher die Gebäudeenergieeffizienz ist, desto höher fällt die finanzielle Unterstützung aus.

Ein weiterer Vorteil der BEG gegenüber den vergangenen KfW-Programmen ist die Erleichterung bei der Antragstellung.

Denn bei den neuen Förderprodukten

Wohngebäude – KfW Kredit 261 BEG Neubau,

Wohngebäude – KfW Kredit 261 BEG Sanierung,

Wohngebäude – KfW Kredit 262 BEG

Wohngebäude – KfW Zuschuss 461 BEG

müssen Bauherren und Sanierer nur noch einen einzigen Antrag bei der KfW-Bank einreichen. In ihm sind nun auch die Fachplanung und Baubegleitung enthalten.

Bundesförderung mit hohen Zuschüssen

Im Programm Wohngebäude – KfW Kredit 261 BEG Neubau und Wohngebäude – KfW Kredit 261 BEG Sanierung gewährt die KfW-Bank Immobilieneigentümer Darlehen von bis zu bis zu 150.000 Euro je Wohneinheit. Der KfW-Tilgungszuschuss liegt dabei zwischen 15 und 50 Prozent, je nachdem unter welchen Voraussetzungen mit welchen Maßnahmen eine bestimmte Effizienzhausstufe erreicht wird.

So können Bauherren und Käufer eines Effizienzhauses einen Tilgungszuschuss von bis zu 25 Prozent erhalten. Das bedeutet bei einem Darlehensbetrag von 150.000 Euro, dass die KfW-Bank 37.500 Euro von der Kreditschuld abzieht.

Noch höher kann der Erlass der Kreditschuld ausfallen, wenn man eine Bestandsimmobilie komplett energetisch saniert. Sofern man den geforderten Energieeffizienz-Standard erreicht, kann ein Sanierer den maximalen Tilgungszuschuss von 50 Prozent bekommen. In diesem Fall müsste er bei einem 150.000 Euro-Kredit also nur noch 75.000 Euro an die KfW-Bank zurückzahlen.

Und wer für die Komplettsanierung, den Bau und Kauf eines Effizienzhauses kein Fremdkapital benötigt, kann ebenso vom Programm Wohngebäude – Zuschuss (461) profitieren. Denn auch hier stellt die KfW-Bank Bauzuschüsse in Höhe von bis zu 37.500 Euro und Sanierungszuschüsse bis zu 75.000 Euro je Wohneinheit bereit.

Darüber hinaus können sowohl Neubauer als auch Sanierer zugleich einen Zuschuss für die Baubegleitung beantragen. Je nach Art des Gebäudes liegt er zwischen 2.000 und 20.000 Euro.

Umsetzung der Klimaziele im Gebäudesektor

Die „Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)“ gehört zum Maßnahmenkatalog des deutschen Klimaschutzprogramms 2030 für den Gebäudesektor. In diesem Bereich steckt ein hohes energetisches Einsparpotenzial. Denn rund ein Viertel des CO2-Ausstoßes in Deutschland sind Gebäuden und ihrer Energieversorgung zuzuordnen. Daher hat die Bundesregierung zusammen mit dem neuen Gebäudeenergiegesetz (GEG), das am 20. November 2020 in Kraft getreten ist, auch beschlossen, die Gebäudeförderung weiterzu-entwickeln und noch attraktiver zu machen.

Für die neugestaltete „Bundesförderung für effiziente Gebäude“ (BEG) sind nach wie vor die KfW-Bank zuständig sowie das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), das die Förderung für Einzelmaßnahmen vergibt, welche die Energieeffizienz von mindestens fünf Jahre alten Wohngebäude erhöhen.

Bundesförderung BEG ersetzt bisherige KfW-Programme 151 und 153

Die bisherigen energetischen KfW-Förderprogramme „Energieeffizient Bauen“ (KfW 153) und „Energieeffizient Sanieren“ (KfW 151) sind zum 30. Juni 2021 ausgelaufen. Für sie kann man keine Anträge mehr stellen. Stattdessen wurden zum 1. Juli die neuen BEG-Förderprodukte im Zuschuss-Portal der KfW eingestellt.

Andere KfW-Förderprogramme sind nach wie vor gültig. Wie zum Beispiel das KfW-Programme „Altersgerecht Umbauen“ (KfW 159), mit dem Modernisierungsmaßnahmen finanziell unterstützt werden, die eine Wohnimmobilie barrierefrei machen, den Wohnkomfort erhöhen oder vor Einbruch schützen.

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