Wie viel Haus und welche Immobilienfinanzierung kann ich mir leisten?

Baufinanzierung mit DTW-ImmobilienfinanzierungEine konkrete Summe können wir Ihnen hier nicht nennen. Aber wir können Ihnen genau sagen, was Sie bedenken und tun müssen, um Ihr Haus oder Ihre Immobilie sicher zu finanzieren. Gleichzeitig sollten Sie trotz der Immobilienfinanzierung für Ihr tägliches Leben genügend finanziellen Spielraum zu haben. Und wir können Ihnen unsere Baufinanzierungsrechner zur Verfügung stellen, die Sie bei der Ermittlung der konkreten Summe der Immobilienfinanzierung oder Baufinanzierung unterstützen.

Denn darum geht es: Sie sollten sich so viel Haus leisten, dass Ihnen nach den monatlichen Raten Ihrer Immobilienfinanzierung oder Baufinanzierung noch genügend Geld zur Verfügung steht. Denn Sie müssen über viele Jahre Ihre weiteren finanziellen Verpflichtungen bedienen und die Ausgaben für Ihr tägliches Leben sicher bestreiten zu können.

Das eigene Haus, eine eigene Immobilie ist eine der besten Absicherungen für das Alter und eines der sichersten Mittel zur Bildung von Vermögen. Aber dazu muss die Immobilie oft über Jahrzehnte finanziert werden – und in all diesen Jahren müssen Sie immer noch Tag für Tag mit Ihrer Familie gut leben können. Sie müssen Ihre Finanzen, und damit auch die Immobilienfinanzierung, sehr langfristig und sehr sicher planen – damit sich Ihr Traum vom Haus auch nach dem Einzug jeden Tag erfüllt.

Der erste Schritt vor der Immoblienfinanzierung: ein Kassensturz

Beginnen Sie am besten damit zu ermitteln, wie viel Geld Ihnen für die monatlichen Raten für eine Immobilienfinanzierung zur Verfügung steht. Das erfordert zunächst einen Kassensturz. Stellen Sie dafür ganz einfach Ihren monatlichen Einnahmen die monatlichen Ausgaben gegenüber. Der Betrag, der übrig bleibt, ist der so genannte Haushaltsüberschuss: Er gibt einen ersten Anhaltspunkt für die Höhe einer möglichen Rate für Ihre Baufinanzierung.

Seien Sie bei der Aufstellung vor allem ehrlich zu sich selbst. Lassen Sie sich von der Begeisterung für eine Wohnung oder ein Haus nicht dazu hinreißen, Ihre finanziellen Möglichkeiten zu überschätzen oder laufende Kosten zu übersehen. Besprechen Sie auch mit Ihrem Partner oder Ihrer Familie, auf was Sie für ein Haus verzichten könnten, ob Ihnen die eigenen vier Wände möglicherweise der Verzicht auf Urlaub, Auto, Kinobesuche wert wäre.

Übrigens: Ihr Finanzierungspartner muss laut der Wohnimmobilienkreditrichtlinie seit 2016 vor dem Abschluss einer Immobilienfinanzierung auf einer solchen Haushaltskostenrechnung bestehen. Und er ist verpflichtet, dabei sehr genau hinzusehen. Es lohnt sich also, im Vorhinein der Baufinanzierung einen plausiblen und gründlich durchdachten Haushaltskostenplan zu erstellen.

Der zweite Schritt: Rate und Darlehenssumme der Immobilienfinanzierung errechnen

Nutzen Sie für Ihre Einnahmen-Ausgaben-Gegenüberstellung am besten einen unserer Baufinanzierungsrechner, den Haushaltsrechner. Dieser berechnet Ihnen die Rate, die Sie monatlich für eine Baufinanzierung aufbringen können. In einem zweiten Schritt erhalten Sie dann mit wenigen Klicks auch die Darlehenssumme. Geben Sie einfach die monatliche Rate, den Zins- und den Tilgungssatz ein – der Haushaltsrechner wirft Ihnen die monatliche Rate für die Immobilienfinanzierung aus.

Damit haben Sie einen ersten Anhaltspunkt dafür, wie viel Haus Sie sich leisten können. Wenn Sie die Parameter im Haushaltsrechner ändern, sehen Sie unmittelbar, wo Sie vielleicht Spielräume haben, wo es Engpässe gibt und welche Konditionen der Baufinanzierung welche Auswirkungen haben. Unser Haushaltsrechner wirft das Ergebnis just in time aus, sodass Sie sich sehr schnell einen Überblick verschaffen können, in welche Richtung Ihre Suche nun weiter gehen kann.

Sobald Sie die Darlehenssumme für eine mögliche Immobilienfinanzierung grob ermittelt haben, brauchen Sie nur noch Ihr Eigenkapital hinzuzuzählen – und Sie haben die konkrete Summe, die Sie für ein Haus ausgeben können. Dies sind zwar nur grobe Richtwerte. Dennoch: Die Haussuche kann beginnen!

Eigenkapital bei der Baufinanzierung optimal für Ihr Haus einsetzen

Zuvor jedoch noch ein Wort zum Eigenkapital bei der Baufinanzierung. Dazu zählt Ihr Barvermögen, ferner Spareinlagen, Termingelder, Wertpapiere, Bausparguthaben und vorhandener Grundbesitz, den Sie beleihen können. Finanzierungspartner empfehlen oft einen Eigenkapitalanteil (eine Eigenkapitalquote) von 20 bis 30 Prozent; mindestens jedoch die Kaufnebenkosten (bis zu 15 Prozent der Kaufsumme) sollten mit Eigenkapital finanziert werden.

Grundsätzlich gilt: Je mehr Eigenkapital Sie einsetzen, desto bessere Zinskonditionen bekommen Sie für die Immobilienfinanzierung von Ihrer Bank. Desto rascher können Sie tilgen und folglich Geld sparen. Es spricht also nichts dagegen, möglichst viel Eigenkapital einzusetzen. Bedenken Sie jedoch, dass Sie für Ihr Haus Rücklagen für unvorhersehbare Auslagen brauchen. Empfohlen wird dafür eine Summe von einigen Tausend Euro, als Maß gilt ein Betrag von drei Netto-Monatsgehältern. Planen Sie so viel Geld ein, dass Sie auch bei unvermuteten Ausgaben weiterhin gut schlafen können.

Der dritte Schritt: optimale Immobilienfinanzierung suchen

Wenn die Darlehenssumme der Baufinanzierung feststeht und Sie ein passendes Haus gefunden haben, kommt der nächste Schritt. Suchen Sie sich einen Finanzierungspartner, der Ihnen das erforderliche Baudarlehen zu möglichst guten Konditionen gibt. Gerne unterstützen wir Sie dabei. Als serviceorientierter Internetanbieter für Baufinanzierungen entwickelt DTW | Immobilienfinanzierung für jeden Kunden das individuell günstigste und bestmögliche Finanzierungsangebot. Dabei gewährleisten qualifizierte und erfahrene Mitarbeiter eine kompetente und bedürfnisorientierte Beratung bei der Baufinanzierung.

Die richtige Immobilienfinanzierung kann über ein paar Hundert Euro im Monat entscheiden – und damit auch darüber, wie viel Haus Sie sich leisten können.

Erstellen Sie sich für Ihre Berechnungen der Baufinanzierung – analog dem Kassensturz – einen Finanzierungsplan, der die Anschaffungskosten den Finanzierungskosten gegenüberstellt. Wichtig ist auch hier wieder, dass Sie alle Kosten veranschlagen. Rechnen Sie bitte auch die Bau- oder Erwerbsnebenkosten, etwaige Kosten für Renovierung, Erschließung, Versicherungen etc. mit ein.

Für die optimale Immobilienfinanzierung gilt es, viele Parameter zu beachten: den Zins- und Tilgungssatz, Notar- und Grundbuch­kosten, die optimale Zinsbindung, die Höhe einer etwaigen Vorfälligkeitsentschädigung etc. Bei der Berechnung unterstützen wir Sie umfassend und bieten Ihnen zahlreiche Baufinanzierungsrechner bei der Suche nach der optimalen Baufinanzierung.

Eine Immobilien­finanzierung ist jedoch immer individuell, so dass eine Beratung empfehlenswert ist. Füllen Sie einfach unserer kostenfreie & unverbindliche Online-Voranfrage aus. Die Beraterinnen und Berater von DTW stehen Ihnen gerne unter der kostenfreien Rufnummer 0800 / 11 55 600 zur Verfügung. Wir sind von Montag bis Freitag in der Zeit von 8:30 Uhr bis 18:00 erreichbar.

 

Mit wie viel Grunderwerbssteuer muss ich rechnen?

Grunderwerbssteuer bei der ImmobilienfinanzierungDie Grunderwerbssteuer wird obligatorisch fällig, wenn eine Wohnung, ein Haus oder auch ein Grundstück den Besitzer wechselt. Doch wer muss die Steuer entrichten? Laut Grundsteuererwerbgesetz sind zunächst Käufer und Verkäufer gemeinsam steuerpflichtig. Im Kaufvertrag kann jedoch auch eine andere Vereinbarung getroffen werden – und dort wird die Steuerschuld üblicherweise dem Käufer zugewiesen. Zahlt dieser nicht, so weist das Finanzamt die Steuerschuld dem Verkäufer zu, ganz gleich, was im Kaufvertrag vereinbart wurde.

Rechnen Sie also damit, dass Sie als Immobilienkäufer derjenige sind, der die Grunderwerbssteuer bezahlen muss.

Grunderwerbssteuer: wichtiger Posten der Nebenkosten bei der Immobilienfinanzierung

Die Grunderwerbssteuer gehört zu den größten Posten der Nebenkosten bei der Immobilienfinanzierung oder Baufinanzierung. Berechnungsgrundlage ist der Kaufpreis Ihrer Immobilie. Der Steuersatz liegt je nach Bundesland bei bis zu 6,5 Prozent der Kaufsumme, sodass Sie mit einem recht hohen Betrag rechnen müssen. Kalkulieren Sie diesen am besten von Beginn an mit ein, damit Sie nicht später vor einer unangenehmen Überraschung bei der Immobilienfinanzierung stehen.

Bis 2006 galt ein bundesweiter Steuersatz von 3,5 Prozent des Kaufpreises. Seither dürfen die Bundesländer die Grunderwerbssteuer individuell festlegen, was viele Länder dazu nutzten, die Steuer nach und nach auf bis zu 6,5 Prozent anzuheben. Nur Bayern und Sachsen sind beim alten Satz geblieben.

Die Steuersätze der Grunderwerbssteuer im Überblick (Stand 12/2017):

Baden-Württemberg 5,0%
Bayern 3,5%
Berlin 6,0%
Brandenburg 6,5%
Bremen 5,0%
Hamburg 4,5%
Hessen 6,0%
Mecklenburg-Vorp. 5,0%
Niedersachsen 5,0%
NRW 6,5%
Rheinland-Pfalz 5,0%
Saarland 6,5%
Sachsen 3,5%
Sachsen-Anhalt 5,0%
Schleswig-Holstein 6,5%
Thüringen 6,5%

 

Anhand dieser Tabelle können Sie ersehen, mit wie viel Grunderwerbssteuer Sie rechnen müssen. Wenn Ihr Haus zum Beispiel 250.000 € kostet, so zahlen Sie in Bayern und Sachsen 8.750 € Grunderwerbssteuern, in Thüringen und Brandenburg immerhin 16.250 €.

Dies verdeutlicht, dass Sie die Grunderwerbssteuer von vornherein mit einem festen Betrag in Ihre Planungen zur Immobilienfinanzierung einbeziehen müssen.

Der Bundesrat möchte die Schaffung von angemessenem Wohneigentum unterstützen und hierfür natürliche Personen bei der Grunderwerbssteuer begünstigen. Im September 2017 hat der Bundesrat die Bundesregierung daher aufgefordert „einen Gesetzentwurf vorzulegen, mit dem ein Freibetrag bei der Grunderwerbssteuer für den Erwerb von selbst genutztem Wohneigentum durch natürliche Personen eingeführt wird.“ Zurzeit befindet sich das Vorhaben in den zuständigen Ausschüssen.

Ausnahmen von der Grunderwerbssteuer

Das Gesetz lässt nur wenige Ausnahmen zu. Die Grunderwerbssteuer entfällt, wenn

  • die Immobilie nicht mehr als 2.500 € kostet oder
  • ein Grundstück per Erbschaft oder Schenkung erworben wurde
  • eine Immobilie zwischen Ehegatten oder zwischen Kindern und Eltern veräußert wird
  • ein Erbe geteilt wird oder
  • bei bestimmten betrieblichen Umstrukturierungen, bei denen Arbeitsplätze erhalten bleiben

Ein Sonderfall: Sie zahlen keine Grunderwerbssteuer auf die Baukosten eines Hauses, wenn Sie ein Grundstück erwerben, auf dem Sie das Haus erst später bauen. In diesem Fall bezahlen Sie  die Grunderwerbssteuer nur auf den Grundstückswert. Die Verträge für Grundstückskauf und Hausbau müssen dabei zeitlich und inhaltlich voneinander getrennt abgeschlossen werden.

Wenn Sie jedoch das Grundstück kaufen und gleichzeitig einen Werkvertrag für das Haus abschließen oder beides in eine Hand beauftragen (Bauträger, Generalunternehmer etc.), so entsteht ein sogenanntes einheitliches Vertragswerk. Das Finanzamt wird Ihnen dann die Grunderwerbssteuer aus den Kosten für das Grundstück plus den Baukosten in Rechnung stellen.

Bedenken Sie daher diese Option, wenn Sie ein Grundstück kaufen und selbst ein Haus bauen wollen. Mit dem richtigen Weg bietet sie Ihnen die Möglichkeit, viel Geld zu sparen.

Ohne Grunderwerbssteuer kein Grundbucheintrag

In allen anderen Fällen gilt: Erst wenn Sie die Grunderwerbssteuer vollständig bezahlt haben, können Sie als Eigentümer einer Immobilie ins Grundbuch eingetragen werden. Der Weg dorthin hat mehrere Etappen: Der Notar informiert das Finanzamt automatisch nach Abschluss des Kaufvertrages über den Steuerzahler und den zu entrichtenden Betrag. Das Finanzamt sendet Ihnen daraufhin einen Grunderwerbssteuerbescheid zu. Sobald Sie die Steuer beglichen haben, erteilt das Finanzamt eine Unbedenklichkeitsbescheinigung und sendet diese wiederum an den beurkundenden Notar. Dieser leitet sie ans Grundbuchamt weiter und veranlasst die Eintragung ins Grundbuch, sofern alle weiteren Voraussetzungen erfüllt sind.

Solange die Grunderwerbssteuer nicht bezahlt wird, wird kein Grundbuchamt die gewünschte Eintragung vornehmen.

Grunderwerbssteuer versus Grundsteuer

Bitte verwechseln Sie die Grunderwerbssteuer nicht mit der Grundsteuer. Erstere müssen Sie beim Erwerb der Immobilie bezahlen, also einmalig. Die Grundsteuer wird Jahr für Jahr von Ihrer Gemeinde erhoben – zusätzlich. Den Hebesatz erfahren Sie von Ihrer Gemeinde. Die Grundsteuer spielt zunächst für Ihre Immobilienfinanzierung oder Baufinanzierung keine Rolle. Sie sollten sie aber für die kommenden (Neben)Kosten Ihrer Immobilie im Blick haben.

Alle Fragen rund um das Thema Baufinanzierung und Nebenkosten bei der Immobilienfinanzierung beantworten Ihnen gerne das Team von DTW | Immobilienfinanzierung. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme. Unsere Spezialistinnen und Spezialisten von DTW | Immobilienfinanzierung rufen Sie auch gerne zurück! Nutzen Sie einfach und unverbindlich den Rückrufservice.

Steigende Grundstückspreise als Treiber der Immobilienpreise

Steigende Grundstückspreise als Treiber der ImmobilienpreiseSteigende Grundstückspreise haben mehrere Gründe

Seit einigen Jahren steigen die Preise für Bauland an, sodass die Bauherren bis zu 30% mehr für ihr neues Eigenheim zahlen müssen. Für den Preisanstieg gibt es mehrere Gründe:

  • Hohe Nachfrage durch Mangel an Wohnraum
  • Aufkauf von Immobilien durch Investoren
  • In Großstädten nur noch wenige freie Bauflächen

Durch steigende Grundstückspreise und den Anstieg der Preise für Bauland verteuern sich die Immobilienpreise, wenn private Bauherren ein neues Haus für sich und ihre Familie bauen möchten. Doch auch Mieter merken den Preisanstieg, wenn sie eine neu gebaute Wohnung beziehen. Wenn der Vermieter einen hohen Preis für das Grundstück zahlen muss, verlangt er anschließend eine höhere Miete, um eine ausreichende Rendite für seine Investition zu erzielen.

Bezahlbarer Wohnraum wird in großen deutschen Städten, wie Berlin, München, Hamburg oder Köln, immer knapper. Zahlreiche Mietwohnungen werden durch deutsche und ausländische Investoren aufgekauft und saniert. Nach der Sanierung liegt die Miete so hoch, dass die bisherigen Mieter in vielen Fällen ausziehen müssen. Während solvente Mieter ganze Stadtteile, wie den Prenzlauer Berg in Berlin, übernehmen, sind die alteingesessenen Bewohner auf der Suche nach einer bezahlbaren Wohnung.

Da die Bauflächen in den Städten immer knapper werden, bauen Investoren neue Mietobjekte im Umland. Dadurch steigen die Immobilienpreise dort ebenfalls an, weil die Nachfrage nach freien Flächen im ländlichen Raum immer mehr zunimmt. Auch Familien, die ein Einzelhaus oder eine Doppelhaushälfte bauen möchten, finden innerhalb der Städte keine Baugrundstücke mehr. Daher gibt es immer mehr Neubausiedlungen „auf der grünen Wiese“ im Umkreis von großen und mittelgroßen Städten. Der Anstieg der Grundstückspreise zeigt sich auch im Preisindex für Bauland und in anderen Indizes, die die Bundesregierung regelmäßig zur Ermittlung der Baupreise erstellt.

Preisindizes für Baupreise und Bauland so hoch wie nie

Das Statistische Bundesamtveröffentlicht im Internet sowohl einen Preisindex für Bauland als auch einen Baupreisindex. Bei beiden Indizes fällt der rasante Preisanstieg, vor allem in den letzten sieben Jahren, auf (Abbildung 1).

 

Entwicklung des Baulandpreisindex seit 2000 - Steigende Grundstückspreise

Abb. 1: Entwicklung des Baulandpreisindex seit 2000. Quelle: www.bauzinsen.com

 

Der Baupreisindex ist eine Zahl, die die Entwicklung der Preise für Bauvorhaben, bezogen auf ein Basisjahr, angibt. Zurzeit dient das Jahr 2010 als Basisjahr, das mit dem Wert 100 angesetzt wird. Um den aktuellen Index zu berechnen, dividieren die Anwender den Wert von Neubauten in Euro durch den Wert des Basisjahres. Neben dem Index für Wohngebäude, die in konventioneller Bauweise errichtet werden, veröffentlicht Destatis auch die Indizes für Bürogebäude, Gewerbeimmobilien, den Straßenbau und die Instandhaltung von Wohnungen.

Um aussagekräftige Vergleichswerte zu erhalten, werden die Preise für einzelne Bauleistungen inklusive Umsatzsteuer über einen bestimmten Zeitraum beobachtet und erfasst. Zu den Bauarbeiten zählen:

  • Rohbauarbeiten
  • Klemptnerarbeiten
  • Erdarbeiten
  • Dachdeckerleistungen
  • Dachabdichtung
  • Ausbauarbeiten
  • Einbau von Heizung, Wasserleitungen und Entwässerungsanlagen
  • Stromanlagen
  • Metallbauarbeiten
  • Wärmedämmung und Verbundarbeiten

Steigende Grundstückspreise erhöhen den Baulandpreisindex

Um den Baulandpreisindex zu berechnen, ziehen die Statistiker alle Verkäufe von Baugrundstücken ab einer Größe von 100 m² heran. Die berücksichtigten Grundstücke müssen im Baugebiet einer Gemeinde liegen und sie müssen bereits als Bauland vorgesehen sein. In der Statistik werden die Anzahl der Käufe und Verkäufe, die Flächengröße aller Grundstücke und die durchschnittlichen Kaufpreise pro Quadratmeter herangezogen. Allerdings weist die Behörde auf ihrer Internetseite darauf hin, dass die angegebenen Kaufpreise nur eingeschränkt zu verwerten sind. Das liegt daran, dass es sich um unterschiedliche Flächen handelt, die sich bei jeder Berechnung anders zusammensetzen.

Anhand der jährlichen Aufstellung können Bauherren den rasanten Anstieg der Baulandpreise und steigende Grundstückspreise genau beobachten. Während der Baupreisindex am 1. Juli 2011 noch bei 102,8 lag, ermittelten die Experten für das Jahr 2016 einen Index von 130,6. Dies entspricht einem Anstieg von 27,8 Punkten innerhalb von fünf Jahren. Für das Jahr 2017 beträgt der Index sogar 136,2. Das entspricht einem Anstieg von 36,2 Punkten seit dem Basisjahr 2010.

Vor allem Ballungszentren, wie Frankfurt am Main, Stuttgart oder Köln, bemerken einen Rückgang von Grundstückskäufen durch Privatpersonen. In diesen Gebieten gingen die Käufe wegen der hohen Baulandpreise zwischen 2011 und 2016 um rund 30% zurück. Dafür suchen immer mehr Käufer nach Grundstücken im ländlichen Raum und nehmen weite Anfahrtswege zur Arbeit, zu Kindergarten und Schule, zum Einkaufen und zu Freizeitaktivitäten in Kauf.

Finanzierungsplan für eine optimale Immobilienfinanzierung

Finanzierungsplan für eine sichere BaufinanzierungWozu dient der Finanzierungsplan bei einer Immobilienfinanzierung?

Mit einem allumfassenden und zielgerichteten Finanzierungsplan bei der Immobilienfinanzierung legen Sie die Grundlage für ein erfolgreiches Bau- oder Kaufvorhaben.

Bauherren und künftige Immobilienbesitzer verschaffen sich mit einem gut ausgearbeiteten Finanzierungsplan einen Überblick über ihre finanziellen Möglichkeiten und gewinnen somit Planungssicherheit bei der Immobilienfinanzierung.

Wer einem potentiellen Darlehensgeber einen ausführlichen Finanzierungsplan vorlegt, verbessert zudem die Chancen auf eine schnelle Darlehenszusage bei der Baufinanzierung. Mit einem Finanzierungsplan werden die Chancen und Risiken der Immobilienfinanzierung für den potentiellen Darlehensgeber transparent und kalkulierbar.

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Nebenkosten bei der Immobilienfinanzierung

Nebenkosten bei der Immobilienfinanzierung kalkulierenNebenkosten bei der Immobilienfinanzierung oder Baufinanzierung sind ein oft unterschätzter Kostenfaktor. Zu den Nebenkosten bei der Immobilienfinanzierung gehören beispielsweise die Grunderwerbsteuer, Notar- und Grundbuchkosten oder eventuelle Gebühren für Makler.

Das derzeit äußerst niedrige Zinsniveau bei der Baufinanzierung verleitet Bauherren und Hauskäufer oft dazu nur auf die aktuell sehr günstigen Bauzinsen zu achten. Nebenkosten bei der Immobilienfinanzierung werden dabei oftmals nicht oder nicht in ausreichender Höhe einkalkuliert. Je nach Bundesland können die Nebenkosten bei der Immobilienfinanzierung den Kaufpreis bzw. die Erstellungskosten um 10 % bis 15 % oder auch mehr erhöhen.

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Immobilienfinanzierung vergleichen – so funktioniert’s richtig!

Immobilienfinanzierung vergleichen

Angebote zur Baufinanzierung oder Immobilienfinanzierung vergleichen? Wie funktioniert das und was muss man dabei unbedingt beachten? Diese Fragen stellen sich aktuell zahlreiche Bauherren, zukünftige Eigenheimbesitzer und Käufer einer Wohnung.

Dank der aktuell äußerst günstigen Zinsentwicklung bei Baufinanzierungen und Immobilienfinanzierungen lässt sich der Traum vom Eigenheim für immer mehr Menschen realisieren. Die Vorteile für den Erwerb oder Bau einer eigenen Immobilie, wie z.B. Mietfreiheit im Alter, liegen dabei auf der Hand.

Unzählige Anbieter von Baufinanzierungen, wie Banken, Sparkassen, Bausparkassen oder auch Versicherungen offerieren eine Vielzahl von Finanzierungsangeboten. Diese werden mit diversen Sollzinsbindungen, Soll- bzw. Effektivzinssätzen, verschiedenen Tilgungsvarianten, Sondertilgungen und weiteren Rahmenbedingungen angeboten. Für viele potentielle Bauherren, Immobilienkäufer oder auch Anschlussfinanzierer ist es oftmals eine große Herausforderung, wenn sie Angebote zur Immobilienfinanzierung vergleichen möchten.

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Immobilienbewertung: Richtig investieren!

ImmobilienbewertungOb bei der Immobilienfinanzierung, der Suche nach einem günstigen Modernisierungskredit oder rechtlichen Auseinandersetzungen – eine Immobilienbewertung kann in sämtlichen Fällen bei Entscheidungen hilfreich sein und vor Überraschungen schützen. Eine fachkundige Einschätzung eines unabhängigen Gutachters bietet eine sichere Grundlage bei der Baufinanzierung und dient zudem als Orientierungshilfe für die Wertermittlung einer Immobilie. Die Immobilienbewertung liefert treffsichere Argumente für eine faire Kaufpreisverhandlung.

Zur Erstellung eines Energieausweises ist eine Immobilienbewertung für Immobilieneigentümer seit Mai 2014 sogar unerlässlich. Ähnlich wie man es von Kühlschränken kennt, gibt der Energieausweis Auskunft über den energetischen Zustand einer Immobilie. Bei Verkauf, Neuvermietung oder Verpachtung sind Eigentümer dazu verpflichtet den Interessenten den Energieausweis der jeweiligen Immobilie vorzulegen. Bei Nicht-Einhaltung drohen sogar rechtliche Konsequenzen.

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Die Berechnung des umbauten Raumes bei der Baufinanzierung

Die Berechnung des umbauten Raumes bei der Baufinanzierung

Für einen erfolgreichen Finanzierungsantrag bei einer Baufinanzierung oder Immobilienfinanzierung und für eine korrekte Wertermittlung einer Immobilie sind bestimmte Unterlagen zur Baufinanzierung, z.B. die Berechnung des umbauten Raumes zwingend erforderlich. Der veraltete Begriff „Umbauter Raum“ (UR) wird oft synonym für den neuen Begriff „Brutto-Rauminhalt“ (BRI) verwendet, auch wenn die aktuelle Berechnungsart gemeint ist. Aufgrund der möglichen Berechnungsunterschiede ist unbedingt darauf zu achten, ob in alten Planungsunterlagen die Rede von „UR“ oder „BRI“ ist. Diese Begriffe finden neben der Baufinanzierung ebenso bei Wirtschaftlichkeitsberechnungen, Baugenehmigungen und Verkehrsgutachten Verwendung.

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Erforderliche Unterlagen zur Baufinanzierung

Unterlagen zur BaufinanzierungSie möchten Ihre Immobilie möglichst schnell und einfach finanzieren oder benötigen eine Anschlussfinanzierung? Mit den kompletten Unterlagen zur Baufinanzierung sind Sie optimal vorbereitet. Doch so unterschiedlich die Wünsche zur Immobilienfinanzierung sind, so unterschiedlich und umfangreich sind auch die erforderlichen Unterlagen zur Baufinanzierung. Sie sollten sich also vorab detailliert Gedanken über Ihr Vorhaben machen und dann die entsprechenden Unterlagen zur Baufinanzierung einholen: Sie möchten die Vorteile der momentanen Zinsentwicklung der Baufinanzierung nutzen und zeitnah bauen oder kaufen? Eventuell haben Sie Ihre Traum-Immobilie bereits gefunden und benötigen ein Modernisierungs-Darlehen? Möchten Sie zu Ihrer bestehenden Immobilienfinanzierung Angebote vergleichen oder suchen Sie nach einer passenden Anschlussfinanzierung?

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Eigenheim: Schritt für Schritt mit guter Vorbereitung

Schritt für Schritt zum EigenheimDer Schritt zum Eigenheim ist ein großer. Vieles ist zu bedenken, viele Möglichkeiten stehen zur Entscheidung, viele Fehler können gemacht werden. Aber mit der richtigen Vorgehensweise und einer guten Planung der Immobilienfinanzierung kann von der derzeit günstige Zinsentwicklung bei der Baufinanzierung profitieren.

Wie viel Eigenkapital sollte man für sein Eigenheim aufbringen?

Als Faustregel sagt man, dass bei der Finanzierung eines Eigenheims im Idealfall mindestens 20 Prozent Eigenkapital aufzubringen sind, um eine günstige Immobilienfinanzierung erhalten zu können. Denn es gilt: je höher das eingesetzte Eigenkapital, umso niedriger der Sollzinssatz bei der Immobilienfinanzierung. Eine weitere Voraussetzung für eine günstige Immobilienfinanzierung ist ein ausreichend hohes Einkommen und eine einwandfreie Bonität. Verfügen Sie über beide Voraussetzungen? Dann erfüllen Sie sich den Wunsch vom Eigenheim! Der Haushaltsrechner von DTW | Immobilienfinanzierung hilft Ihnen sich einen Überblick zu verschaffen.

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KfW-Förderprogramme: Neuigkeiten bei Programm Energieeffizient Bauen (KfW 153)

KfW-FörderprogrammeVerbesserung der KfW-Förderprogramme ab 1. April 2016: gute Nachrichten für alle Bauherren und Käufer von energiesparenden Immobilien oder für jene, die ihr Eigenheim zu einem Energie-Effizienzhaus-Standard aufrüsten möchten:

Die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) stockt ihre staatlich geförderten Immobiliendarlehen zur Baufinanzierung in einem seiner KfW-Förderprogramme Energieeffizient Bauen (KfW 153) von 50.0000 Euro auf jeweils 100.000 Euro auf – das ist doppelt so viel, wie bisher! Deutlich mehr Zinssicherheit bei der Baufinanzierung erhalten Bauherren und Käufer durch die neu eingeführte Sollzinsbindung von 20 Jahren mit äußerst attraktiven Zinssätzen. Bisher wurde das KfW-Förderprogramm Energieeffizient Bauen (KfW 153) nur mit einer Sollzinsbindung von 10 Jahren angeboten. Doch wer attraktive KfW-Förderprogramme für sich nutzen möchte, der muss künftig auch ein paar Dinge zusätzlich beachten.

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Echtes vs. unechtes Forward-Darlehen: gut informiert

Echtes vs. unechtes Forward-Darlehen

Ursprünglich entwickelt zur Finanzierung der kommunalen und gemeinnützigen Wohnungsbauunternehmen, haben sich  Forward-Darlehen in den letzten Jahren auch für den Normalverbraucher zu einer sehr interessanten Darlehensform der Baufinanzierung entwickelt. Das aktuelle Sollzinsniveau lässt sich damit auch für Immobilienfinanzierungen sichern, die erst nach Monaten nach Vertragsabschluss in Anspruch genommen werden möchten. (Erfahren Sie mehr zur aktuellen Zinsentwicklung im Zinskommentar zur Baufinanzierung.) Der Darlehensnehmer hat damit die Möglichkeit eine Sollzinsbindung bis zu 66 Monate im Voraus zu erhalten. Nicht immer leicht zu unterscheiden sind dabei echtes und unechtes Forward-Darlehen. Die Experten von DTW | Immobilienfinanzierung raten daher vor Abschluss eines solchen Forward-Darlehens sich über die Unterschiede, Vor- und Nachteile der Baufinanzierung zu informieren und ob ein echtes oder unechtes Forward-Darlehen bei der Immobilienfinanzierung in Frage käme.

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11 Tipps zur Baufinanzierung

Tipps zur BaufinanzierungEgal ob Neubau, Modernisierung oder Erwerb von Immobilien – „Es gibt immer was zu tun!“ – lautet der Werbeslogan eines bekannten Baumarkts. Die Experten von DTW | Immobilienfinanzierung geben folgende Tipps zur Baufinanzierung, um unnötige Kosten und Überraschungen bei Ihrem Bauvorhaben zu vermeiden:

 

 

 

Die wichtigsten Tipps zur Baufinanzierung

  1. Idealerweise verfügen Sie über ein Eigenkapital von mindestens 20% des Kaufpreises, zuzüglich der kompletten Kaufnebenkosten für Grunderwerbssteuer, Notar, Grundbuchkosten und Maklerprovision (circa 15% des Kaufpreises). Diese können Sie mit Hilfe des Notar- und Grundbuchkostenrechner ermitteln.
  1. Fragen Sie Ihren Darlehensgeber nach seinen Tipps zur Baufinanzierung und wie hoch das Eigenkapital sein muss, um hohe Zinsaufschläge zu vermeiden. Denn sobald ein Baudarlehen eine bestimmte Anteilsgrenze des Kaufpreises überschritten hat, könnten Unkosten entstehen, die durch geringen Mehraufwand vermeidbar wären.

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BGH zur Berechnung der Vorfälligkeitsentschädigung

Berechnung der VorfälligkeitsentschädigungBei der Berechnung der Vorfälligkeitsentschädigung müssen Sondertilgungsrechte zukünftig kostenmindernd zugunsten der Verbraucher berücksichtigt werden.

Beim Abschluss einer Immobilienfinanzierung ist die Höhe der Zinsen während der Zinsbindungsfrist meist festgeschrieben. Einerseits bedeutet dies Planungssicherheit für den Darlehensnehmer, andererseits gibt es dem Darlehensgeber die Möglichkeit sich für diesen Zeitraum zu refinanzieren. So ist es in der Regel nicht möglich, einen bestehenden Baufinanzierungsvertrag während der vereinbarten Zinsbindungsfrist vorzeitig zurückzuzahlen. Wer seine Immobilienfinanzierung dennoch vorzeitig kündigen möchte, muss die dadurch erlittenen Verluste des Darlehensgebers in Form einer Vorfälligkeitsentschädigung ausgleichen. Bei Vertragsabschluss vereinbarte Sondertilgungen blieben bei einem vorzeitigen Ausstieg aus der Baufinanzierung bisher häufig unberücksichtigt. Die Rechtslage bei der Berechnung der Vorfälligkeitsentschädigung war bislang unklar.

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Baufinanzierungsvermittler von Finanztest empfohlen!

Baufinanzierungsvermittler von Finanztest empfohlen„Die günstigsten Immobilienkredite gab es 2015 von Vermittlungsgesellschaften“, schreibt Stiftung Warentest Finanztest in ihrer neuesten Ausgabe (Januar 2016). Baufinanzierungsvermittler wie DTW | Immobilienfinanzierung werden von Stiftung Warentest Finanztest empfohlen, wenn es um die günstigsten Konditionen für Baugeld geht.

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