Nebenkosten bei der Immobilienfinanzierung

Nebenkosten bei der Immobilienfinanzierung kalkulierenNebenkosten bei der Immobilienfinanzierung oder Baufinanzierung sind ein oft unterschätzter Kostenfaktor. Zu den Nebenkosten bei der Immobilienfinanzierung gehören beispielsweise die Grunderwerbsteuer, Notar- und Grundbuchkosten oder eventuelle Gebühren für Makler.

Das derzeit äußerst niedrige Zinsniveau bei der Baufinanzierung verleitet Bauherren und Hauskäufer oft dazu nur auf die aktuell sehr günstigen Bauzinsen zu achten. Nebenkosten bei der Immobilienfinanzierung werden dabei oftmals nicht oder nicht in ausreichender Höhe einkalkuliert. Je nach Bundesland können die Nebenkosten bei der Immobilienfinanzierung den Kaufpreis bzw. die Erstellungskosten um 10 % bis 15 % oder auch mehr erhöhen.

Um Überraschungen bei der Kalkulation der eigenen Baufinanzierung zu vermeiden, sollten zukünftige Eigenheimbesitzer unbedingt die Höhe der Nebenkosten bei der Immobilienfinanzierung berücksichtigen. Wer falsch kalkuliert, muss im schlimmsten Fall bei der Baufinanzierung teuer nachfinanzieren.

Im folgenden Beitrag haben die Baufinanzierungs-Spezialisten von DTW | Immobilienfinanzierung alles Wissenswerte zum Thema Nebenkosten bei der Immobilienfinanzierung fĂĽr Sie zusammengefasst.

Typische Nebenkosten bei der Immobilienfinanzierung beim Hausbau

Beim Neubau einer Immobilie haben Sie mit folgenden Nebenkosten bei der Immobilienfinanzierung zu rechnen:

  • Kosten fĂĽr Baugenehmigung (0,2 % bis 0,7 % der Bausumme, je nach Bundesland)
  • Grunderwerbsteuer (3,5 % bis 6,5 % des Kaufpreises vom GrundstĂĽck, je nach Bundesland)
  • NotargebĂĽhren (bis ca. 1,5 % des Kaufpreises vom GrundstĂĽck)
  • Grundbuchkosten (bis ca. 1,5 % des Kaufpreises vom GrundstĂĽck)
  • ErschlieĂźungskosten (ca. 30 € bis 85 € pro Quadratmeter, sehr unterschiedlich)
  • Bauwesenversicherung (ca. 300 € bis 900 € einmalig)
  • Bauherrenhaftpflichtversicherung (ca. 100 € einmalig)
  • Kosten fĂĽr Strom, Wasser und Abfallentsorgung (ca. 500 € bis 2.000 €,  sehr unterschiedlich)

Typische Nebenkosten bei der Immobilienfinanzierung beim Kauf

Auch beim Kauf einer Immobilie fallen Nebenkosten bei der Immobilienfinanzierung an, die man nicht vernachlässigen sollte.

  • eventuelle MaklergebĂĽhren (ca. 3,57 %  bis 7,14 % des Kaufpreises inkl. Mwst.)
  • Grunderwerbsteuer (3,5 % bis 6,5 % des Kaufpreises, je nach Bundesland)
  • NotargebĂĽhren (bis ca. 1,5 % des Kaufpreises vom GrundstĂĽck)
  • Grundbuchkosten (bis ca. 1,5 % des Kaufpreises vom GrundstĂĽck)
  • Kosten fĂĽr Innenausstattung, Sanierung und ModernisierungsmaĂźnahmen
  • Kosten fĂĽr den Umzug

Grunderwerbsteuer als Nebenkosten bei der Immobilienfinanzierung

Die Grunderwerbsteuer gehört zu den bedeutendsten Nebenkosten bei der Immobilienfinanzierung oder Baufinanzierung. Grunderwerbsteuer fällt an, wenn Sie eine Wohnung, ein Haus oder auch ein Grundstück kaufen. Je nach Bundesland beträgt die Grunderwerbsteuer zwischen 3,5 % (z.B. in Bayern) und 6,5 % (z.B. in Schleswig-Holstein) des Kaufpreises einer Immobilie. Erst wenn die Grunderwerbsteuer vollständig bezahlt ist, können Sie als Eigentümer einer Immobilie ins Grundbuch eingetragen werden.

Voraussetzung fĂĽr den Besitz einer Immobilie: Eintrag ins Grundbuch

Manche Nebenkosten bei der Immobilienfinanzierung sind aufgrund der gesetzlichen Rahmenbedingungen obligatorisch und können nicht vermieden werden. Für den Besitz einer Immobilie oder eines Grundstücks ist es in Deutschland Voraussetzung, dass der/die Eigentümer im Grundbuch eingetragen ist/sind. Das Grundbuch ist ein öffentliches Register, bei dem sämtliche Eigentümer einer Immobilie oder eines Grundstücks vermerkt sind. Darüber hinaus ist aufgeführt, welche Ansprüche Dritte geltend machen können. Dieses Ansprüche Dritter können Lasten und Rechten, wie z.B. Grundschulden oder Wohn- und Wegerechte sein.

Erst mit der Eintragung ins Grundbuch und wenn der Notar die Beurkundung vornimmt, wird ein Kaufvertrag für eine Immobilie bzw. ein Grundstück rechtswirksam und geht mit allen Rechten und Pflichten in das Eigentum des Käufers über. Die Grundlage zur Gebührenberechnung bei Grundbucheintragungen bildet dabei das Gerichts- und Notarkostengesetz (GNotKG).

Ein weiterer Kostenfaktor der Nebenkosten bei der Immobilienfinanzierung sind die Kosten für die Eintragung der Grundschuld in das Grundbuch. Der Eintrag einer Grundschuld dient einem Darlehensgeber bei einer Baufinanzierung oder Immobilienfinanzierung als Sicherheit. Wird der Darlehensnehmer zahlungsunfähig, kann der Darlehensgeber durch den Verkauf oder die Zwangsversteigerung der Immobilie den Zahlungsausfall kompensieren.

Wer nach der vollständigen Tilgung einer Baufinanzierung oder Immobilienfinanzierung den Eintrag der Grundschuld im Grundbuch löschen lassen möchte, muss mit weiteren Nebenkosten bei der Immobilienfinanzierung für die so genannte „Löschungsbewilligung“ rechnen.

Der Tipp von DTW | Immobilienfinanzierung:

Einen ersten Ăśberblick ĂĽber die zu erwartenden Notarkosten und Grundbuchkosten bei der Baufinanzierung bzw. Immobilienfinanzierung bietet der Notar- und Grundbuchrechner, einer der zahlreichen Baufinanzierungsrechner von DTW | Immobilienfinanzierung.

Geben Sie einfach die gewünschten Daten zu Ihrem Finanzierungsvorhaben in die Rechnermaske ein und Sie erhalten eine Auflistung der möglichen Nebenkosten bei der Immobilienfinanzierung durch den Notar und das Grundbuchamt.

Immobiliensuche als Nebenkosten bei der Immobilienfinanzierung

Weitere Nebenkosten bei der Immobilienfinanzierung entstehen durch die Immobiliensuche oder Immobilienbewertung. Darunter fallen z.B. Maklergebühren, Honorare für Gutachter und Bausachverständige oder auch Anwälte.

Die Höhe der Maklergebühren bewegt sich zwischen 3,57 % bis 7,14 % des Kaufpreises einer Immobilie. Anders als bei den Notarkosten, gibt es bei den Gebühren oder Provisionen für Makler keine Gebührenordnung.

In den meisten Bundesländern werden beim Verkauf von Grundstücken oder Immobilien die Gebühren für den Makler zwischen Käufer und Verkäufer hälftig aufgeteilt. Für beide Seiten fällt dann üblicherweise eine Maklerprovision, auch Maklercourtage genannt, von 3,57 % des vereinbarten Kaufpreises der Immobilie oder das Grundstücks an. In den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Hamburg und Hessen hat der Immobilienkäufer die vollständige Maklerprovision von bis zu 7,14 % des Kaufpreises zu tragen.

Immobilienbewertung als Nebenkosten bei der Immobilienfinanzierung

Beim Kauf einer Immobilie ist es oftmals sehr schwer einzuschätzen, ob der verlangte Kaufpreis für das Objekt angemessen ist oder nicht. Wer dabei Sicherheit möchte, kann sich von einem Sachverständigen beraten und ein Wertgutachten anfertigen lassen. Dabei wird der Verkehrswert der Immobilie ermittelt, der von zahlreichen Parametern abhängt.

Weitere Nebenkosten bei der Immobilienfinanzierung können bei der Prüfung des Kaufvertrags einer Immobilie oder eines Grundstücks durch einen Fachanwalt anfallen.

Der Tipp von DTW | Immobilienfinanzierung:

Benötigen Sie eine erste Orientierung zum Wert einer Immobilie? Mit einer Immobilien-Schnellbewertung von unserem Partner SPRENGNETTER24 können Sie einfach, schnell und bequem online eine erste Orientierung zum Wert einer Immobilie erstellen lassen. Hierbei ist es egal, ob es sich um ein freistehendes Einfamilienhaus, eine Doppelhaushälfte, ein Reihenhaus, eine Eigentumswohnung oder um ein Mehrfamilienhaus handelt.

Die Immobilien-Schnellbewertung ist für Sie geeignet, wenn Sie planen Ihre Immobilie zu verkaufen oder in naher Zukunft Ihre Wunschimmobilie zu erwerben und hierfür eine erste Wertauskunft benötigen.

ErschlieĂźungskosten als Nebenkosten bei der Immobilienfinanzierung

Erschließungskosten sind die vom Grundstückseigentümer an Städte und Gemeinden zu entrichtenden Gebühren die entstehen, um ein Grundstück baureif zu machen. Sie dienen der Finanzierung sämtlicher Maßnahmen zur Nutzbarkeit eines Grundstücks (z.B. die technische Erschließung zur Wasserversorgung, Kanalisation, Anschluss an die Stromversorgung, Gasversorgung, Telekommunikation etc. oder verkehrsmäßige Erschließung durch Anschluss an das Wegenetz).

Nach Baugesetzbuch dürfen bis zu 90 Prozent der anfallenden Erschließungskosten an die Eigentümer eines Grundstücks weitergeben werden. Der jeweiligen Gemeindesatzung können Sie entnehmen, wie die Kosten genau verteilt werden.

Auch beim Erwerb einer Bestandsimmobilie können unvorhergesehene Erschließungskosten auf Immobilienbesitzer zukommen. Man sollte also vorab klären, ob alle Erschließungskosten von der Stadt oder Gemeinde bereits abgerechnet wurden. Denn auch wenn sämtliche Baumaßnahmen seit Jahren abgeschlossen scheinen, haben die Kommunen noch 4 Jahre nach Abschluss der Arbeiten Zeit, Erschließungskosten beim Immobilienbesitzer einzufordern.

Ob ein Grundstück bereits voll erschlossen ist, kann beim Makler oder der Kommune erfragt werden. Im Falle offener Erschließungskosten sollte mit dem Verkäufer auf eine Kostenübernahme, Preisnachlass des Immobilienkaufpreises oder eine Teilung der Kosten nachverhandelt werden. Die Baufinanzierung sollte dahingehend ebenfalls angepasst werden, wenn offene Erschließungskosten vom Darlehensnehmer allein getragen werden müssen. Zudem ist es ratsam bei der Gemeinde zu erfragen, ob weitere Baumaßnahmen in Zukunft geplant sind.

Sparbeträge als Nebenkosten bei der Immobilienfinanzierung

In der Regel umfassen die Nebenkosten bei der Immobilienfinanzierung rund 15 % des Immobilienkaufpreises. Mit welchem Betrag jedoch genau gerechnet werden muss, ist höchst individuell. Immobilienkäufer sollten deshalb die Nebenkosten bei der Immobilienfinanzierung vorab möglichst gut durchrechnen. Bei der Kalkulation sollte dann nicht vergessen werden, dass auch nach Immobilienkauf und Abschluss sämtlicher Arbeiten rund ums Haus im Laufe der Zeit wieder Kosten anfallen können.

Der Tipp von DTW | Immobilienfinanzierung:

Eigenheimbesitzer sind gut darin beraten, von Anfang an mindestens 0,50 bis 1,00 Euro pro Quadratmeter jeden Monat (je nach Alter der Immobilie und technischer Anlagen) für spätere Modernisierungs-, Sanierungs- und Renovierungsarbeiten als Rücklage zu sparen.

 

Alle Fragen rund um das Thema Baufinanzierung und Nebenkosten bei der Immobilienfinanzierung beantworten Ihnen gerne das Team von DTW | Immobilienfinanzierung. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme. Unsere Spezialistinnen und Spezialisten von DTW | Immobilienfinanzierung rufen Sie auch gerne zurĂĽck! Nutzen Sie einfach und unverbindlich den RĂĽckrufservice.

Immobilienfinanzierung vergleichen – so funktioniert’s richtig!

Immobilienfinanzierung vergleichen

Angebote zur Baufinanzierung oder Immobilienfinanzierung vergleichen? Wie funktioniert das und was muss man dabei unbedingt beachten? Diese Fragen stellen sich aktuell zahlreiche Bauherren, zukünftige Eigenheimbesitzer und Käufer einer Wohnung.

Dank der aktuell äußerst günstigen Zinsentwicklung bei Baufinanzierungen und Immobilienfinanzierungen lässt sich der Traum vom Eigenheim für immer mehr Menschen realisieren. Die Vorteile für den Erwerb oder Bau einer eigenen Immobilie, wie z.B. Mietfreiheit im Alter, liegen dabei auf der Hand.

Unzählige Anbieter von Baufinanzierungen, wie Banken, Sparkassen, Bausparkassen oder auch Versicherungen offerieren eine Vielzahl von Finanzierungsangeboten. Diese werden mit diversen Sollzinsbindungen, Soll- bzw. Effektivzinssätzen, verschiedenen Tilgungsvarianten, Sondertilgungen und weiteren Rahmenbedingungen angeboten. Für viele potentielle Bauherren, Immobilienkäufer oder auch Anschlussfinanzierer ist es oftmals eine große Herausforderung, wenn sie Angebote zur Immobilienfinanzierung vergleichen möchten.

Immobilienfinanzierung vergleichen – kleine Veränderung, große Wirkung

Eine gut durchdachte und geplante Baufinanzierung oder Immobilienfinanzierung ist immer individuell und sollte zahlreiche Faktoren berücksichtigen. Dazu gehören das konkrete Vorhaben, die finanzielle und persönliche Lebenssituation des Bauherren bzw. potentiellen Käufers einer Immobilie sowie dessen Wünsche, Vorstellungen und Zukunftspläne. Hierfür ist eine professionelle Baufinanzierungsberatung sehr empfehlenswert.

Bei einer Immobilienfinanzierung oder Baufinanzierung können bereits minimale Veränderungen im Laufe der Jahre erhebliche Auswirkungen haben. Bevor man sich für ein konkretes Finanzierungsangebot entscheidet, sollte man sich die Zeit nehmen und die zahlreichen Angebote zur Immobilienfinanzierung vergleichen.

Den „Zinssatz“ bei Angeboten zur Immobilienfinanzierung vergleichen

Beim Angebote zur Immobilienfinanzierung vergleichen denken die meisten zukĂĽnftigen Eigenheimbesitzer oder Bauherren zuerst an den „Zins“. Je niedriger „der Zins“ desto besser das Angebot ist oftmals das einzige Vergleichskriterium. Dabei sollte man bedenken, dass „der Zins“ bei einer Baufinanzierung oder Immobilienfinanzierung von zahlreichen Faktoren abhängt. Dazu gehören z.B. der angenommende Objektwert, der Darlehensbetrag, die Länge der Sollzinsbindung, die Höhe der anfänglichen Tilgung und die Zeit ohne Bereitstellungszinsen.

Wichtige Faktoren fĂĽr die Höhe „der Zinsen“ sind auch die Flexibilität der angebotenen Baufinanzierung, wie z.B. die Möglichkeit Sondertilgungen zu leisten oder den Tilgungssatz während der Sollzinsbindung zu verändern und der Zeitpunkt, an dem der „Zins“ kalkuliert wurde.

Möchte man Angebote zur Immobilienfinanzierung vergleichen und unterscheiden sich einer oder mehrere der vorgenannten Faktoren, so kann dies zu unterschiedlichen Zinssätzen fĂĽhren. Sind bei beiden Angeboten beispielsweise unterschiedliche Objektwerte zugrunde gelegt, ist ein Vergleich der Angebote zur Immobilienfinanzierung nicht mehr seriös möglich. Fazit: Wenn man Angebote zur Immobilienfinanzierung vergleichen will, kann der Vergleich „der Zinssätze“ sehr leicht zu falschen Ergebnissen fĂĽhren.

Angebote zur Immobilienfinanzierung vergleichen und der EffektivzIns

Wenn man Angebote zur Immobilienfinanzierung vergleichen möchte, stolpert man immer wieder ĂĽber die Begriffe „Sollzins“ und „effektiver Jahreszins“, oder auch „Effektivzins“. Der Sollzins ist der Zins mit dem die monatliche Rate, auch Annuität genannt, einer Immobilienfinanzierung berechnet wird. Diesen Zins „zahlen Sie“ sozusagen. Der „effektive Jahreszins“ oder „Effektivzins“ beinhaltet Kosten, wie z.B. die AbschlussgebĂĽhren bei einem Bausparvertrag oder Konstantdarlehen, Opportunitätskosten durch die monatliche Ratenzahlung, die Art der Zins- und Tilgungsverrechnung und sonstige Kosten, die nicht bei der Berechnung der monatlichen Rate berĂĽcksichtigt werden.

Vor der Umsetzung der EU-Wohnimmobilienkreditrichtlinie in Deutsches Recht am 21.03.2016 war der „Effektivzins“ unter gleichen Rahmenbedingungen ein geeignetes Mittel, um Angebote zur Baufinanzierung oder Immobilienfinanzierung vergleichen zu können.

Seit Einführung der Wohnimmobilienkreditrichtline berücksichtigen einige Kreditinstitute auch die Kosten für die Absicherung des Darlehens, d.h. die Kosten für Eintragung der Grundschuld, bei der Berechnung des Effektivzinses. Andere Kreditinstitute berücksichtigen sogar die Kosten für Versicherungen, wie z.B. die Feuerversicherung für das zu finanzierende Gebäude, bei der Berechnung des effektiven Jahreszinses. Da diese Kosten nur geschätzt werden können und sehr individuell sind, können unterschiedliche Kreditinstitute bei gleichem Sollzins unterschiedliche Effektivzinsen berechnen.

Durch die unterschiedliche Auslegung der Wohnimmobilienkreditrichtline durch verschiedene Anbieter von Baufinanzierungen verliert der Effektivzins  seine Funktion, um Angebote zur Immobilienfinanzierung vergleichen zu können.

Immobilienfinanzierung vergleichen –  was sollte man unbedingt beachten?

Um unterschiedliche Angebote zur Baufinanzierung oder Immobilienfinanzierung  vergleichen zu können, ist es unverzichtbar, dass diese unter den gleichen Rahmenbedingungen kalkuliert sind. Folgende Parameter müssen bei den Baufinanzierungs-Angeboten, die man vergleichen möchte, identisch sein:

  • Darlehensart, wie z.B. Annuitätendarlehen, Bauspardarlehen, Konstant-Darlehen, Volltilger-Darlehen, Anschlussfinanzierung, Forward-Darlehen, KfW-Darlehen, Förder-Darlehen.
  • Objektwert – welcher Objektwert wurde bei der Erstellung des Angebotes zugrunde gelegt?
  • Nettodarlehensbetrag – welche Darlehenssumme benötigen Sie fĂĽr Ihre Baufinanzierung oder Immobilienfinanzierung?
  • Sollzinsbindung – wie wichtig ist Ihnen das Thema Zinssicherheit? Wie lange möchten Sie die Sollzinsen festschreiben?
  • Monatliche Rate – welche monatliche Rate möchten Sie bei Ihrer Baufinanzierung oder Immobilienfinanzierung leisten? Achtung: Wenn man Angebote zur Immobilienfinanzierung vergleichen möchte, sollten Sie unbedingt die gleiche monatliche Rate ansetzen und nicht die gleiche anfängliche Tilgung. Die gleiche anfängliche Tilgung fĂĽhrt zu falschen Ergebnissen.
  • Bereitstellungszinsfreie Zeit – wie lange wird das Baudarlehen ohne Bereitstellungszinsen zur VerfĂĽgung gestellt? Bei einem Neubau mit mehreren Teilauszahlungen oder einer Anschlussfinanzierung in wenigen Monaten kann dieses Kriterium sehr wichtig sein, wenn man Angebote zur Immobilienfinanzierung vergleichen möchte.
  • Zeitpunkt der Erstellung – möchte man Angebote zur Immobilienfinanzierung vergleichen, sollten diese möglichst am gleichen Tag oder im Abstand von höchstens ein bis zwei Tagen kalkuliert, bzw. berechnet worden sein. Der Refinanzierungszins fĂĽr Baufinanzierungen ändert sich jeden Tag und hat einen groĂźen Einfluss auf die angebotenen Zinssätze.
  • Flexibilität bei der Baufinanzierung – wie flexibel ist die angebotene Immobilienfinanzierung oder Baufinanzierung? Gibt es während der Sollzinsbindung die Möglichkeit, kostenfrei Sondertilgungen zu leisten oder die monatliche Rate zu ändern?

Angebote zur Immobilienfinanzierung vergleichen: Wie geht das?

Sind Darlehensart, angenommener Objektwert, Nettodarlehensbetrag, Sollzinsbindung und monatliche Rate, bereitstellungszinsfreie Zeit, angebotene Flexibiliät und der Zeitpunkt der Berechnung bzw. Erstellung gleich, kann man ganz einfach zwei Angebote zur Immobilienfinanzierung vergleichen.

Erstellt man fĂĽr beide Angebote z.B. mit dem Zinsrechner einen Zins- und Tilgungsplan ist das Angebot mit dem geringeren Restdarlehensbetrag zum Ende der Zinsbindung das vorteilhaftere. Auch der Gesamtbetrag der gezahlten Zinsen und die Tilgungsleistung bis zum Ende der Sollzinsbindung ist ein wichtiges Kriterium.

Der Tipp von DTW | Immobilienfinanzierung: Der Vergleichsrechner von DTW hilft Ihnen dabei, wenn Sie zwei Angebote zur Immobilienfinanzierung vergleichen möchten. Dabei können Sie zwei Angebote mit unterschiedlichen Sollzinssätzen ganz einfach vergleichen und dabei die Restdarlehenssumme, die Tilgungsleistung und den Zinsaufwand innerhalb der Sollzinsbindung ermitteln. Das Angebot zur Immobilienfinanzierung mit der geringeren Restschuld und dem geringeren Zinsaufwand ist das vorteilhaftere.

Baugeldvermittler vergleichen Angebote zur Immobilienfinanzierung fĂĽr Sie

Angebote zur Immobilienfinanzierung vergleichen kostet viel Zeit, Mühe und auch Fachwissen. Lästige Beratungstermine bei verschiedenen Banken mit Anfahrt, Parkplatzsuche usw. sind nervig und zeitaufwändig. Um dieses zu vermeiden, ist der Gang zum Baugeldvermittler, wie z.B. DTW | Immobilienfinanzierung, sehr zu empfehlen. Nutzt man z.B. einen Direktvermittler für Baufinanzierungen kann man sich den mühevollen Gang zu vielen Banken sparen, wenn man Angebote zur Immobilienfinanzierung vergleichen will. Baugeldvermittler haben einen direkten Zugriff auf die Finanzierungsangebote von zahlreichen Darlehensgebern, wie Banken und Versicherungen. Mit Hilfe spezieller Datenbanken können Baugeldvermittler passend zum Vorhaben, zur Lebenssituation, zur Zukunftsplanung und zu den Wünschen und Vorlieben des zukünftigen Darlehensnehmer Angebote verschiedenener Darlehensgeber zur Immobilienfinanzierung vergleichen.

Auch bei einer Anschlussfinanzierung sollte man unbedingt Angebote zur Immobilienfinanzierung vergleichen. So gut wie immer ist es sinnvoll, das Angebot fĂĽr eine Anschlussfinanzierung der bisher finanzierenden Bank oder der Hausbank mit den Angeboten anderer Anbieter von Immobilienfinanzierungen zu vergleichen.

Immobilienbewertung: Richtig investieren!

ImmobilienbewertungOb bei der Immobilienfinanzierung, der Suche nach einem günstigen Modernisierungskredit oder rechtlichen Auseinandersetzungen – eine Immobilienbewertung kann in sämtlichen Fällen bei Entscheidungen hilfreich sein und vor Überraschungen schützen. Eine fachkundige Einschätzung eines unabhängigen Gutachters bietet eine sichere Grundlage bei der Baufinanzierung und dient zudem als Orientierungshilfe für die Wertermittlung einer Immobilie. Die Immobilienbewertung liefert treffsichere Argumente für eine faire Kaufpreisverhandlung.

Zur Erstellung eines Energieausweises ist eine Immobilienbewertung für Immobilieneigentümer seit Mai 2014 sogar unerlässlich. Ähnlich wie man es von Kühlschränken kennt, gibt der Energieausweis Auskunft über den energetischen Zustand einer Immobilie. Bei Verkauf, Neuvermietung oder Verpachtung sind Eigentümer dazu verpflichtet den Interessenten den Energieausweis der jeweiligen Immobilie vorzulegen. Bei Nicht-Einhaltung drohen sogar rechtliche Konsequenzen.

Immobilienbewertung als Orientierungshilfe bei der Baufinanzierung

Wer von der momentan günstigen Zinsentwicklung bei der Baufinanzierung profitieren möchte steht oft unter einem gewissen zeitlichen Druck. Um für eine Immobilienfinanzierung Angebote vergleichen zu können, ist eine Immobilien-Schnellbewertung eine kostengünstige und schnelle Lösung. Für eine schnelle Wertauskunft und eine erste Orientierung auf dem Immobilienmarkt sind nur wenige Daten erforderlich, die bequem online übermittelt werden können. Top Angebote für Ihre Baufinanzierung erhalten Sie bei DTW | Immobilienfinanzierung.

Immobilien-Schnellbewertung: Traum-Immobilie oder Katze im Sack?

Eine Immobilienbewertung kann für mehr Sicherheit bei wichtigen Entscheidungen sorgen und schützt vor unerwartet hohen Kosten. Der routinierte Gutachter registriert kleinste Details, die dem unerfahrenen Laien eventuell in der Aufregung im Verborgenen geblieben wären. Ein ausführliches Verkehrsgutachten ist in diesem Fall nicht unbedingt nötig. Eine individuell zugeschnittene Immobilien-Prüfung kann hierbei in Frage kommen.

Unter Berücksichtigung des Baujahrs oder der jeweiligen Epoche untersucht der Gutachter spezifische Bauweisen, erkennt Mängel und dokumentiert erforderliche Sanierungsmaßnahmen. Relevante Themen können dabei Asbestverarbeitung bei Immobilien sein, die vor 1993 errichtet wurden oder eine energetische Qualitätsbestimmung. Auch die Elektrik oder Wasserleitungen stehen unter Begutachtung. Der Blick ins Grundbuch ist wichtig, um mögliche Ansprüche Dritter ausschließen zu können.

Verlässliche Zahlen sind in jedem Fall entscheidend für eine günstige Immobilienfinanzierung. Einige Umbaumaßnahmen wie beispielsweise das KfW-Programm Energieeffizient Sanieren (KfW 151, KfW 152 integriert) sind bei der Baufinanzierung KfW-gefördert. Erfahren Sie bei DTW | Immobilienfinanzierung, welche weiteren KfW-Fördermittel Ihnen zur Verfügung stehen.

Für ein aussagekräftiges Ergebnis bei der Immobilienbewertung bezieht der Gutachter zum eigentlichen Objektzustand ebenso das Umfeld mit ein. Liegt das künftige Eigenheim in der Einflugschneise eines Flughafens oder wie ist es um die Infrastruktur des Wohnorts bestellt? Neben Bausubstanz und Ausstattung beeinflusst auch die Lage einer Immobilie dessen Kaufpreis. Wer bei Planung der Immobilienfinanzierung Angebote miteinander vergleichen möchte, sollte auch das Umfeld kennen, bevor beim Hauskauf der Zuschlag erfolgt.

Unser Tipp: GrundstĂĽck, Immobilie und das Umfeld passen? Mit dem Vergleichsrechner von DTW | Immobilienfinanzierung finden Sie garantiert auch das fĂĽr Sie beste Angebot!

Immobilien-Gutachten: Das Rundum-sorglos-Paket

Im Kaufvertrag sollten nach der Immobilienbewertung alle festgestellten Mängel detailliert festgehalten werden, um Rechtsstreitigkeiten von Anfang an entgegenzuwirken. Sollte es dennoch zu rechtlichen Auseinandersetzungen kommen, ist ein Immobilien-Gutachten mit einer detaillierten Ausführung und nachvollziehbaren Begründungen die sicherste Lösung.

Weitere Fragen hierzu oder anderen Anliegen bei der Baufinanzierung? Kontaktieren Sie die Spezialisten von DTW | Immobilienfinanzierung!

Die Berechnung des umbauten Raumes bei der Baufinanzierung

Die Berechnung des umbauten Raumes bei der Baufinanzierung

FĂĽr einen erfolgreichen Finanzierungsantrag bei einer Baufinanzierung oder Immobilienfinanzierung und fĂĽr eine korrekte Wertermittlung einer Immobilie sind bestimmte Unterlagen zur Baufinanzierung, z.B. die Berechnung des umbauten Raumes zwingend erforderlich. Der veraltete Begriff „Umbauter Raum“ (UR) wird oft synonym fĂĽr den neuen Begriff „Brutto-Rauminhalt“ (BRI) verwendet, auch wenn die aktuelle Berechnungsart gemeint ist. Aufgrund der möglichen Berechnungsunterschiede ist unbedingt darauf zu achten, ob in alten Planungsunterlagen die Rede von „UR“ oder „BRI“ ist. Diese Begriffe finden neben der Baufinanzierung ebenso bei Wirtschaftlichkeitsberechnungen, Baugenehmigungen und Verkehrsgutachten Verwendung.

Umbauter Raum oder der Brutto-Rauminhalt bezeichnet bei der Immobilienfinanzierung das von Gestaltung oder Material unabhängige Volumen eines Bauwerks. Die Berechnungsgrundlage obliegt der DIN 277 und besteht aus den Angaben Höhe x Breite x Länge. Die Höhe des ermittelten Wertes ist ausschlaggebend für den Beleihungswert einer Immobilie und ist damit ein wichtiger Teil der Unterlagen zur Baufinanzierung. Bei einer geplanten Immobilienfinanzierung oder Baufinanzierung müssen deswegen die Unterlagen zur Berechnung des umbauten Raumes für eine Darlehensanfrage dem Baugeldvermittler oder Darlehensgeber unbedingt mitgeliefert werden.

Grundlagen zur Berechnung des umbauten Raumes

Bei der Berechnung des umbauten Raumes (1950) in der Baufinanzierung gibt es einige Dinge zu berĂĽcksichtigen:

  • Vollgeschosse eines Rohbaus berechnen sich aus Höhe x Breite x Länge
  • unterkellerte Gebäude werden ab der Oberkante der KellerfuĂźböden bemessen
  • nicht unterkellerte Gebäude werden ab der Geländeoberfläche bemessen
  • sobald sich Grundrisse unterscheiden, sind bei mehrgeschossigen Immobilien fĂĽr jedes einzelne Geschoss separate Berechnungen anzulegen
  • verputzte Gebäude bekommen 2 Prozent des ermittelten Wertes abgezogen
  • ausgebaute Dachgeschosse berechnen sich aus AuĂźenflächen der Decken und Wände „Länge Ă— Breite Ă— Höhe Ă· 2“
  • nicht ausgebaute Dachgeschosse werden nur zu einem Drittel berechnet „(Länge Ă— Breite Ă— Höhe Ă· 2) Ă· 3“, die Höhe wird bis zur Oberkante der Böden ĂĽber dem obersten Vollgeschoss bemessen
  • AuĂźentreppen und -rampen, Dachgauben, Ăśberdachungen, Schornsteinköpfe, Installations- und Lichtschächte, DachĂĽberstände fĂĽr nicht vollständig erschlossene Bereiche und Fundamente werden nicht berĂĽcksichtigt

Different zum Brutto-Rauminhalts (2016):

  • Vollgeschosse werden aus der Summe der Brutto-Grundflächen, inkl. Putz berechnet und mit den dazugehörigen Höhen multipliziert (FertigmaĂźe als AuĂźenmaĂźe)
  • unterkellerte Gebäude werden ab Unterkante der Bodenplatte bemessen
  • nicht ausgebaute Dachgeschosse werden mit dem tatsächlichen Rauminhalt berechnet
  • Tief- und FlachgrĂĽndungen, Lichtschächte, AuĂźentreppen und -rampen, EingangsĂĽberdachungen, DachĂĽberstände fĂĽr nicht vollständig erschlossene Bereiche, auskragende Sonnenschutzanlagen, Schornsteinköpfe sowie LĂĽftungsrohre und -Schächte werden nicht berĂĽcksichtigt

Achtung bei Gartenhäuschen bei der Berechnung des umbauten Raumes

Ist die Errichtung eines Gartenhäuschens in Planung, sollte unbedingt beachtet werden, dass je nach Bundesland Baugenehmigungen erforderlich sein können. Daher sollte vorab in Erfahrung gebracht werden, ob es sich in jenem Fall um ein „verfahrensfreies Vorhaben“ handelt oder nicht. Sollte sich das Vorhaben als nicht-verfahrensfrei herausstellen, ist die Berechnung des umbauten Raumes bei der Baufinanzierung unbedingt erforderlich. Die Bestimmungen für jedes Bundesland können in den jeweiligen Landesbauordnungen eingesehen werden.

Kosten des umbauten Raumes

Die Kosten für den umbauten Raum bei der Baufinanzierung sind je nach Objekt und Region variabel, da sie von mehreren Faktoren abhängig sind. Durchschnittlich können jedoch mit einem Kubikmeterpreis zwischen 230–250 Euro ohne Baunebenkosten bzw. 300–320 Euro mit Baunebenkosten gerechnet werden. Bei einem Immobilienverkauf wird die Berechnung des umbauten Raumes jedoch meist außer Betracht gelassen und nur der Quadratmeterpreis der Wohnfläche angegeben.

Falls Sie Fragen zum Thema „umbauter Raum“ oder zu den erforderlichen Unterlagen zur Baufinanzierung haben, helfen Ihnen die Spezialisten von DTW | Immobilienfinanzierung gerne weiter. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage und erstellen Ihnen gerne ein unverbindliches Angebot.

Erforderliche Unterlagen zur Baufinanzierung

Unterlagen zur BaufinanzierungSie möchten Ihre Immobilie möglichst schnell und einfach finanzieren oder benötigen eine Anschlussfinanzierung? Mit den kompletten Unterlagen zur Baufinanzierung sind Sie optimal vorbereitet. Doch so unterschiedlich die Wünsche zur Immobilienfinanzierung sind, so unterschiedlich und umfangreich sind auch die erforderlichen Unterlagen zur Baufinanzierung. Sie sollten sich also vorab detailliert Gedanken über Ihr Vorhaben machen und dann die entsprechenden Unterlagen zur Baufinanzierung einholen: Sie möchten die Vorteile der momentanen Zinsentwicklung der Baufinanzierung nutzen und zeitnah bauen oder kaufen? Eventuell haben Sie Ihre Traum-Immobilie bereits gefunden und benötigen ein Modernisierungs-Darlehen? Möchten Sie zu Ihrer bestehenden Immobilienfinanzierung Angebote vergleichen oder suchen Sie nach einer passenden Anschlussfinanzierung?

Weshalb braucht der Darlehensgeber Unterlagen zur Baufinanzierung?

Zur Bewilligung eines Antrags zur Baufinanzierung ist der Darlehensgeber dazu gesetzlich verpflichtet sich einen umfassenden Überblick über Ihre wirtschaftlichen Verhältnisse zu verschaffen. Des weiteren werden Unterlagen bestehender Baufinanzierungen benötigt und natürlich zur Immobilie selbst, die Sie finanzieren möchten. Auch wenn Ihnen der „Papierkram“ zunächst lästig erscheint: Darlehensgeber fordern die umfangreichen Unterlagen zur Baufinanzierung nicht an, um Sie zu ärgern. Vielmehr dient eine ordentliche Prüfung der Bonitäts- und Immobilienunterlagen Ihrem eigenen Schutz sowie dem des Darlehensgebers und ermöglicht zudem eine wertgerechte Einschätzungen des Immobilienpreises.

Was sind die erforderlichen Unterlagen zur Baufinanzierung?

Baugeldvermittler wie die Spezialisten von DTW | Immobilienfinanzierung können Sie bei Ihrem Vorhaben in der Baufinanzierung und der Unterlagenbeschaffung maßgeblich unterstützen. Um möglichst zeitnah Ihren Baudarlehenswunsch erfüllen zu können, sollten Sie die Belege Ihres Einkommens parat halten. Hierzu benötigen Sie unter anderem die Gehaltsabrechnungen der letzten drei Monate und den letzten Einkommenssteuerbescheid. Selbstständige reichen beispielsweise aktuelle Umsatzzahlen, Bilanzen etc. ein. Beamte und Rentner belegen Ihr Einkommen anhand der letzten Bezügeabrechnung bzw. dem Pensions- oder Rentenbescheid.

Des weiteren werden zur Legitimation aller Darlehensnehmer einer Baufinanzierung Kopien des Personalausweises bzw. des Reisepasses benötigt. Angaben zu Familienstand oder vorhandenem Eigenkapital (z.B. Konto- oder Depotauszüge etc.) sind außerdem erforderlich.

Bei bestehenden Immobilienfinanzierungen sollten den Unterlagen zur Baufinanzierung aktuell gültige Darlehensverträge beigefügt werden sowie Jahreskontoauszüge der letzten zwei Jahre. Bei Privatkrediten, Leasingverträgen oder Bürgschaften benötigt es Kopien der Verträge und ein Nachweis der aktuellen Restschuld.

 

Neben den Bonitätsunterlagen und den Verträgen bestehender Baufinanzierungen benötigen Sie jetzt noch die Unterlagen derjenigen Immobilie, die Sie finanzieren möchten. Je nach Vorhaben sollten die erforderlichen Unterlagen zur Baufinanzierung verschiedene Angaben beinhalten: Bei Ein- oder Mehrfamilienhäusern benötigen Sie unter anderem Baupläne oder die Berechnung des umbauten Raumes. Beim Neubau werden beispielsweise Grundstückskaufverträge, eine genaue Kostenaufstellung etc. verlangt. Und für Eigentumswohnungen sollten Sie Grundrisse, eine vollständige Teilungserklärung etc. zusammen tragen.

Den vollen Umfang der erforderlichen Unterlagen zur Baufinanzierung und das Formular Darlehensanfrage fĂĽr eine Selbstauskunft finden Sie auf Immobilienfinanzierung.de.

Wenn Sie die benötigten Unterlagen zur Baufinanzierung zusammen gestellt haben, können Sie diese dann entweder per E-Mail oder Post an Ihren Baufinanzierungsberater oder Ihre Baufinanzierungsberaterin schicken oder bequem und sicher im Kundencenter von DTW | Immobilienfinanzierung hochladen. Falls Sie Fragen haben oder Unterstützung brauchen, kontaktieren Sie unsere Spezialisten der Baufinanzierung der DTW | Immobilienfinanzierung.

Eigenheim: Schritt fĂĽr Schritt mit guter Vorbereitung

Schritt für Schritt zum EigenheimDer Schritt zum Eigenheim ist ein großer. Vieles ist zu bedenken, viele Möglichkeiten stehen zur Entscheidung, viele Fehler können gemacht werden. Aber mit der richtigen Vorgehensweise und einer guten Planung der Immobilienfinanzierung kann von der derzeit günstige Zinsentwicklung bei der Baufinanzierung profitieren.

Wie viel Eigenkapital sollte man fĂĽr sein Eigenheim aufbringen?

Als Faustregel sagt man, dass bei der Finanzierung eines Eigenheims im Idealfall mindestens 20 Prozent Eigenkapital aufzubringen sind, um eine günstige Immobilienfinanzierung erhalten zu können. Denn es gilt: je höher das eingesetzte Eigenkapital, umso niedriger der Sollzinssatz bei der Immobilienfinanzierung. Eine weitere Voraussetzung für eine günstige Immobilienfinanzierung ist ein ausreichend hohes Einkommen und eine einwandfreie Bonität. Verfügen Sie über beide Voraussetzungen? Dann erfüllen Sie sich den Wunsch vom Eigenheim! Der Haushaltsrechner von DTW | Immobilienfinanzierung hilft Ihnen sich einen Überblick zu verschaffen.

Welche Darlehensform bei der Immobilienfinanzierung ist vorteilhaft?

Bei den vielfältigen Möglichkeiten und Angeboten zur Baufinanzierung oder Immobilienfinanzierung für Ihr Eigenheim sieht man oft den Wald vor Bäumen nicht. Viele Fragen rund um die Baufinanzierung müssen beantwortet werden. Wählt man eine kurze oder lange Sollzinsbindung? Zehn, fünfzehn oder zwanzig Jahre fest? Variable oder feste Sollzinsen? Hier gilt: je länger die Sollzinsbindung, umso höher wird der gebundene Sollzins sein. Bei einer langen Sollzinsbindung profitieren Sie von der aktuell sehr günstigen Zinsentwicklung bei der Immobilienfinanzierung und erhalten lange Zinssicherheit für wenig Geld. Egal wie die zukünftige Zinsentwicklung bei der Baufinanzierung ist, Ihre monatliche Rate, auch Annuität genannt, bleibt gleich. Somit erhalten Sie eine sehr gute Planbarkeit für Ihr Eigenheim und Unabhängigkeit von der aktuellen Zinsentwicklung bei Baudarlehen. Die Wahl der Sollzinsbindung von zehn oder zwanzig Jahren macht sich momentan mit einem Unterschied von circa 0,65 Prozentpunkten bemerkbar.

Volltilgerdarlehen als weitere Möglichkeit zur günstigen Immobilienfinanzierung für Ihr Eigenheim haben den Vorteil, dass innerhalb der Darlehenslaufzeit komplett getilgt wird und der Darlehensnehmer danach schuldenfrei ist. Somit erhalten Sie maximale Zinssicherheit von der ersten bis zur letzten Rate. Das Volltilgerdarlehen eignet sich vor allem für Baufinanzierer mit einer ausreichend guten Bonität. Volltilgerdarlehen mit einer Sollzinsbindung von 20, 25 oder sogar 30 Jahren sind auch für den kleinen Geldbeutel erschwinglich. Mit dem Zinsfinder, dem Baufinanzierungsrechner von DTW | Immobilienfinanzierung, können Sie Auswirkungen von verschiedenen Zinsbindungen berechnen. Dazu sollten Sie bei jeder Zinsbindung im Vergleich eine Variante mit Volltilgung wählen.

Sind Sie immer auf dem neuesten Stand der Zinsentwicklung bei Baudarlehen und setzen sich gerne und oft mit Ihrem Immobilienkredit auseinander? Dann können Sie Ihr Eigenheim auch mit einer variablen Verzinsung oder einem Cap-Darlehen finanzieren.

Wenn Sie zur Immobilienfinanzierung Angebote vergleichen möchten, steht Ihnen der Vergleichsrechner von DTW | Immobilienfinanzierung jederzeit zur Verfügung.

Wie hoch soll die anfängliche Tilgung bei der Immobilienfinanzierung angesetzt werden?

Die Höhe der anfänglichen Tilgung eines Immobilienkredits für Ihr Eigenheim sollte sorgsam gewählt werden. Je höher Sie die anfängliche Tilgung bei einer Baufinanzierung oder Immobilienfinanzierung wählen, umso geringer ist die Restschuld am Ende der Sollzinsbindung und der gesamte Zinsaufwand. Bei der momentan günstigen Zinsentwicklung beim Baudarlehen ist eine ausreichend hohe anfängliche Tilgung bei der Immobilienfinanzierung sehr zu empfehlen. Experten raten dazu, eine anfängliche Tilgung von mindestens 3% zu wählen, um zu einer vertretbaren Gesamtlaufzeit des Baukredits für Ihr Eigenheim zu erreichen. Faustregel ist, je niedriger die Sollzinsen bei der Immobilienfinanzierung sind, desto höher sollte die anfängliche Tilgung gewählt werden. Bei einer Volltilgung innerhalb der Zinsbindung sind Sie unabhängig von der Zinsentwicklung bei der Baufinanzierung  und haben Zinssicherheit von der ersten bis zur letzten Rate. Sondertilgungen ist bei vielen Finanzierungspartnern von DTW | Immobilienfinanzierung jährlich in Höhe von bis zu fünf Prozent des Baudarlehens kostenlos möglich.

Möchten Sie wissen, wann die Baufinanzierung für Ihr Eigenheim vollständig getilgt ist oder welche Restschuld nach einer bestimmten Zinsbindung oder Laufzeit noch vorhanden ist? Nutzen Sie den Tilgungsrechner von DTW | Immobilienfinanzierung.

Vorzeitige Kündigung der Baufinanzierung – aber wie?

Falls Sie Ihre Zinsbindung vorzeitig kündigen möchten – sei es, weil Sie Ihren Immobilienkredit nicht mehr bedienen können oder Ihr Eigenheim mit einem günstigeren Angebot finanzieren möchten – können Sie dies laut Gesetz nach zehnjähriger Darlehenslaufzeit kostenlos tun. Bei einem Vertragsausstieg vor der Zehnjahresfrist erhebt der Darlehensgeber eine Vorfälligkeitsentschädigung für die ihr entgangen Sollzinsen.

Der Zinsbindung endet – Anschlussfinanzierung oder Forward-Darlehen?

Je nach Darlehenshöhe, Laufzeit und Tilgungshöhe kann eine Restschuld nach Ende eines Darlehensvertrags bestehen. Wer seine Ersparnisse unberührt lassen möchte oder momentan keine Mittel bar zur Verfügung stehen hat, kann mit einer Anschlussfinanzierung diese Restschuld begleichen. Der Darlehensgeber erstellt in der Regel dafür ein Angebot. Ihnen steht es jedoch frei auch das Kreditinstitut zu wechseln. Nutzen Sie den Vergleichsrechner von DTW | Immobilienfinanzierung, um sich auch über weitere Angebote zu informieren.

Für eine Anschlussfinanzierung können Sie aber auch frühzeitig vor Auslauf des Darlehensvertrags ein Forward-Darlehen beantragen. Sichern Sie sich heute die Sollzinsen für die nächsten fünf Jahre und machen Sie Ihr Vorhaben vom Eigenheim unabhängig von der Zinsentwicklung. Jedoch zahlen Sie für die entsprechende Sollzinssicherheit einen geringen Aufpreis. Berechnen Sie mit dem Forwardrechner von DTW | Immobilienfinanzierung, wie günstig Sie über DTW | Immobilienfinanzierung finanzieren können!

Das Eigenheim durch eine KfW Baufinanzierung bezuschussen lassen

Wenn Sie Ihr Eigenheim energieeffizient sanieren möchten oder ein Energiesparhaus kaufen oder energieeffizient bauen möchten, steht Ihnen die Unterstützung des Staates zu. Eine KfW Baufinanzierung ermöglicht günstige Immobilienkredite von bis zu 100.000 Euro und sind oft auch mit anderen Baudarlehen kombinierbar. Über die möglichen KfW-Fördermittel berät Sie Ihr persönlicher Baufinanzierungsberater oder Ihre Baufinanzierungsberaterin von DTW | Immobilienfinanzierung gerne.

 

Wie Sie merken führen sämtliche Wege nicht nur nach Rom, sondern auch zum Eigenheim. Ein Richtig oder Falsch gibt es in diesem Fall nicht. Die Vor- und Nachteile müssen auf die persönliche Situation abgestimmt werden und dann folg die Entscheidung. Baugeldvermittler wie die Spezialisten von DTW | Immobilienfinanzierung helfen bei der Findung des richtigen Baugelds gerne weiter. Unser Service ist für Sie selbstverständlich völlig kostenlos und unverbindlich! Wir freuen uns über Ihre Anfrage und helfen gern bei der Beschaffung der erforderlichen Unterlagen zur Baufinanzierung.

KfW-Förderprogramme: Neuigkeiten bei Programm Energieeffizient Bauen (KfW 153)

KfW-FörderprogrammeVerbesserung der KfW-Förderprogramme ab 1. April 2016: gute Nachrichten für alle Bauherren und Käufer von energiesparenden Immobilien oder für jene, die ihr Eigenheim zu einem Energie-Effizienzhaus-Standard aufrüsten möchten:

Die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) stockt ihre staatlich geförderten Immobiliendarlehen zur Baufinanzierung in einem seiner KfW-Förderprogramme Energieeffizient Bauen (KfW 153) von 50.0000 Euro auf jeweils 100.000 Euro auf – das ist doppelt so viel, wie bisher! Deutlich mehr Zinssicherheit bei der Baufinanzierung erhalten Bauherren und Käufer durch die neu eingeführte Sollzinsbindung von 20 Jahren mit äußerst attraktiven Zinssätzen. Bisher wurde das KfW-Förderprogramm Energieeffizient Bauen (KfW 153) nur mit einer Sollzinsbindung von 10 Jahren angeboten. Doch wer attraktive KfW-Förderprogramme für sich nutzen möchte, der muss künftig auch ein paar Dinge zusätzlich beachten.

Neuerungen der KfW-Förderprogramme bringen auch höhere Anforderungen mit sich

Bauherren, die den KfW-Effizienzhaus-Standard 55 erreichen und somit eines der KfW-Förderprogramme für sich in Anspruche nehmen möchten, müssen den Energiebedarf ihrer Immobilie auf maximal 55 Prozent des Höchstwertes nach der alten Energiesparverordnung von 2009 reduzieren. Jedoch gewährt die KfW auch einen Tilgungszuschuss von 5 Prozent der Darlehenssumme (bis maximal 5.000 Euro).

Eine sehr positive Erweiterung der KfW-Förderprogramme bildet die Einführung des neuen Energiespar-Standard KfW-Effizienzhaus 40 Plus:

Dieses Effizienzhaus erzeugt seine Energie größtenteils selbst, speichert diese und optimiert seinen Energie-Eigenbedarf und ermöglicht dadurch enorme Einsparungen für den Eigenheimbesitzer. Hier vergibt die KfW zudem einen Tilgungszuschuss von bis zu 15 Prozent der Darlehenssumme (bis maximal 15.000 Euro). Für ein Effizienzhaus 40 sind es immerhin noch 10 Prozent Tilgungszuschuss (bis maximal 10.000 Euro).

Kleiner Wehrmutstropfen: nicht mehr förderungsfähig ist leider das KfW-Effizienzhaus 70, da es seit Januar 2016 als gesetzlicher Mindeststandard gilt.

Wer energieeffizient sanieren, oder mit dem KfW-Wohneigentumsprogramm kaufen oder neu bauen möchte, für den ist eine Baubegleitung und die energetische Fachplanung des Vorhabens durch einen Experten auf jeden Fall Pflicht. Dies schreibt die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) als Vorraussetzung zur staatlichen Förderung vor. Wie Sie mit bis zu 4.000 Euro von der KfW dafür bezuschusst werden, erfahren Sie durch unsere Experten der Baufinanzierung von DTW | Immobilienfinanzierung.

Bei uns erhalten Sie auch weitere Infos über die KfW-Förderprogramme und ob für Sie eine solche staatliche Förderung in Frage kommt. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.

Echtes vs. unechtes Forward-Darlehen: gut informiert

Echtes vs. unechtes Forward-Darlehen

Ursprünglich entwickelt zur Finanzierung der kommunalen und gemeinnützigen Wohnungsbauunternehmen, haben sich  Forward-Darlehen in den letzten Jahren auch für den Normalverbraucher zu einer sehr interessanten Darlehensform der Baufinanzierung entwickelt. Das aktuelle Sollzinsniveau lässt sich damit auch für Immobilienfinanzierungen sichern, die erst nach Monaten nach Vertragsabschluss in Anspruch genommen werden möchten. (Erfahren Sie mehr zur aktuellen Zinsentwicklung im Zinskommentar zur Baufinanzierung.) Der Darlehensnehmer hat damit die Möglichkeit eine Sollzinsbindung bis zu 66 Monate im Voraus zu erhalten. Nicht immer leicht zu unterscheiden sind dabei echtes und unechtes Forward-Darlehen. Die Experten von DTW | Immobilienfinanzierung raten daher vor Abschluss eines solchen Forward-Darlehens sich über die Unterschiede, Vor- und Nachteile der Baufinanzierung zu informieren und ob ein echtes oder unechtes Forward-Darlehen bei der Immobilienfinanzierung in Frage käme.

Echtes vs. unechtes Forward-Darlehen

Die Zinsentwicklung befindet sich im Rekord-Tief – Baugeld ist deshalb günstig wie nie. Davon profitieren Hausbesitzer, die sich ihre Sollzinsen für eine Anschlussfinanzierung der ausstehenden Restschuldsumme ihrer Immobilienfinanzierung mit einem Forward-Darlehen sichern möchten. Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Planungssicherheit und die Niedrigzins-Garantie.

Der Unterschied zwischen echtem und unechtem Forward-Darlehen liegt im Beginn der Laufzeit der Sollzinsbindung und dem Aufschlag für die Reservierung des aktuellen Sollzinssatzes über mehrere Monate. Ob nun aber ein echtes oder unechtes Forward-Darlehen die bessere Vertragsform darstellt, hängt von der jeweiligen Ausgangssituation des Kreditnehmers ab.

 

Bei einem echten oder klassischen Forward-Darlehen beginnt die Sollzinsbindung nach Ablauf der Forward-Periode – eine vorab festgelegte Vorlaufzeit von mehreren Monaten (maximal 66 Monate). Danach beginnt mit dem Auszahlungstermin die eigentliche Sollzinsbindung. Wurde die Forward-Periode beispielsweise auf 12 Monate festgelegt und darauf eine Sollzinsbindung von 10 Jahren, beträgt die Rückzahlungszeit volle 10 Jahre.

Vorteil echtes Forward-Darlehen: Der Kreditnehmer hat für Tilgung die volle Zeit der Sollzinsbindung und erhält eine Zinssicherheit von 10 Jahren.

 

Anders verhält es sich beim unechten Forward-Darlehen. Hier beginnt die Sollzinsbindung bereits mit Vertragsabschluss. Eine Auszahlung des Darlehens erfolgt jedoch nicht sofort. Lediglich die bereitstellungszinsfreie Zeit, die sich sonst im Normalfall auf 3 Monate beläuft, wird beim unechten Forward-Darlehen verlängert. Der Darlehensnehmer sollte deswegen unbedingt beachten, dass die Forward-Periode beim unechten Forward-Darlehen eigentlich eine Verlängerung der bereitstellungszinsfreien Zeit ist. Die Auszahlung und die Rückzahlung des Darlehens erfolgt beim unechten Forward-Darlehen erst am Ende der bereitstellungszinsfreien Zeit. Im Vergleich zum oben genanntem Beispiel mit 12 Monatiger Vorlaufzeit, verkürzt sich dadurch also die Tilgungszeit des Baudarlehens folglich auf 9 Jahre ab Auszahlungstermin.

Meistens wird ein unechtes Forward-Darlehen bei einer Forward-Periode unter 12 Monaten angeboten. Um Ăśberraschungen jedoch zu vermeiden, sollte vor Abschluss eines Vertrages deswegen immer auf das Sollzinsbindungs-Ende geachtet werden.

Vorteil unechtes Forward-Darlehen: Der Aufschlag für die Reservierung des aktuellen Sollzinses fällt verglichen mit dem klassischen Forward-Darlehen geringer aus. Ein Vergleich kann sich also lohnen!

Exkurs Bereitstellungszins:

Durch Witterungslage oder andere Bauverzögerungen kann sich der Abruf des Baugelds nach hinten verschieben. Für künftige Bauherren und -damen ist daher eine Beschäftigung mit dem Thema „Bereitstellungszins“ unabdingbar.

Um die durch die Verzögerung entstandenen Refinanzierungskosten zu decken, erheben Darlehensgeber für die Bereithaltung der Darlehenssummen deshalb in der Regel einen Bereitstellungszins.

Üblicherweise beträgt dieser Bereitstellungszins 3 Prozent im Jahr bzw. 0,25 Prozent im Monat und berechnet sich entweder aus dem bis dato in Anspruch genommenen Darlehensteil (anrechenbarer Bereitstellungszins) oder aus dem vollen Darlehen (nicht anrechenbarer Bereitstellungszins). Normalerweise werden Bereitstellungszinsen aber erst ab dem siebten Monat fällig und eine Verlängerung der bereitstellungszinsfreien Zeit ist bis zu 18 Monate gegen einen Zinsaufschlag möglich.

 

Ob echtes oder unechtes Forward-Darlehen sich am Ende für Sie rechnet, können Sie mit dem Forwardrechner von DTW | Immobilienfinanzierung selbst ermitteln. Oder kontaktieren Sie uns! Wir freuen uns auf Ihre Anfrage und erstellen Ihnen gerne ein unverbindliches Angebot.

 

11 Tipps zur Baufinanzierung

Tipps zur BaufinanzierungEgal ob Neubau, Modernisierung oder Erwerb von Immobilien – „Es gibt immer was zu tun!“ – lautet der Werbeslogan eines bekannten Baumarkts. Die Experten von DTW | Immobilienfinanzierung geben folgende Tipps zur Baufinanzierung, um unnötige Kosten und Überraschungen bei Ihrem Bauvorhaben zu vermeiden:

 

 

 

Die wichtigsten Tipps zur Baufinanzierung

  1. Idealerweise verfügen Sie über ein Eigenkapital von mindestens 20% des Kaufpreises, zuzüglich der kompletten Kaufnebenkosten für Grunderwerbssteuer, Notar, Grundbuchkosten und Maklerprovision (circa 15% des Kaufpreises). Diese können Sie mit Hilfe des Notar- und Grundbuchkostenrechner ermitteln.
  1. Fragen Sie Ihren Darlehensgeber nach seinen Tipps zur Baufinanzierung und wie hoch das Eigenkapital sein muss, um hohe Zinsaufschläge zu vermeiden. Denn sobald ein Baudarlehen eine bestimmte Anteilsgrenze des Kaufpreises überschritten hat, könnten Unkosten entstehen, die durch geringen Mehraufwand vermeidbar wären.

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Immobiliendarlehen bei Finanztest: 1. Platz fĂĽr DTW

Finanztest: erster Platz bei ImmobiliendarlehenDas Eigenheim – ein Wunsch, den sich mittlerweile viel mehr Menschen erfüllen können, wie noch vor ein paar Jahren. Eine Zinsentwicklung auf Niedrigniveau macht es möglich.

Wer jedoch Best-Zinssätze für sein Immobiliendarlehen erhalten möchte, der tut gut darin aktuelle Angebote der Baufinanzierung miteinander zu vergleichen.

Top-Konditionen fĂĽr Immobiliendarlehen bei Baugeldvermittlern

Im März 2016 testete die Zeitschrift Finanztest im Auftrag der Stiftung Warentest mehr als 100 Banken, Versicherer, Baugeldvermittler und Bausparkassen. Fünf festgelegte Finanzierungsszenarien dienten dem Vergleich anhand dessen die besten Angebote für Immobilienfinanzierung ermittelt wurden – und Baugeldvermittler liegen vorn!

Im Vergleich der verschiedenen überregionalen Anbieter ohne Filialnetz überzeugte DTW | Immobilienfinanzierung beispielsweise mit einem Top-Zins von 2,23 % für Immobiliendarlehen mit einer Sollzinsbindung von 25 Jahren ohne Riesterförderung und belegte damit Platz 1. Damit unterbot DTW | Immobilienfinanzierung andere Angebote zur Baufinanzierung oder Immobilienfinanzierung mit einer Kosteneinsparung von bis zu 24.400 Euro beim Beispielfall!

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BGH zur Berechnung der Vorfälligkeitsentschädigung

Berechnung der VorfälligkeitsentschädigungBei der Berechnung der Vorfälligkeitsentschädigung müssen Sondertilgungsrechte zukünftig kostenmindernd zugunsten der Verbraucher berücksichtigt werden.

Beim Abschluss einer Immobilienfinanzierung ist die Höhe der Zinsen während der Zinsbindungsfrist meist festgeschrieben. Einerseits bedeutet dies Planungssicherheit für den Darlehensnehmer, andererseits gibt es dem Darlehensgeber die Möglichkeit sich für diesen Zeitraum zu refinanzieren. So ist es in der Regel nicht möglich, einen bestehenden Baufinanzierungsvertrag während der vereinbarten Zinsbindungsfrist vorzeitig zurückzuzahlen. Wer seine Immobilienfinanzierung dennoch vorzeitig kündigen möchte, muss die dadurch erlittenen Verluste des Darlehensgebers in Form einer Vorfälligkeitsentschädigung ausgleichen. Bei Vertragsabschluss vereinbarte Sondertilgungen blieben bei einem vorzeitigen Ausstieg aus der Baufinanzierung bisher häufig unberücksichtigt. Die Rechtslage bei der Berechnung der Vorfälligkeitsentschädigung war bislang unklar.

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Baufinanzierungsvermittler von Finanztest empfohlen!

Baufinanzierungsvermittler von Finanztest empfohlen„Die gĂĽnstigsten Immobilienkredite gab es 2015 von Vermittlungsgesellschaften“, schreibt Stiftung Warentest Finanztest in ihrer neuesten Ausgabe (Januar 2016). Baufinanzierungsvermittler wie DTW | Immobilienfinanzierung werden von Stiftung Warentest Finanztest empfohlen, wenn es um die gĂĽnstigsten Konditionen fĂĽr Baugeld geht.

Noch nie konnten Darlehensnehmer so gute Konditionen für Baufinanzierungen oder Immobilienfinanzierungen in Anspruch nehmen wie in den letzten 12 Monaten. Doch die Preisunterschiede zwischen den einzelnen Kreditgebern für Baugeld sind enorm. Zum Teil können Darlehensnehmer die Hälfte der Zinsen bei ihrer Baufinanzierung oder Immobilienfinanzierung sparen, wenn sie die einzelnen Finanzierungsangebote sorgfältig vergleichen und sich für das günstigste entscheiden. Dabei sollte man beachten, dass die Angebote für eine Baufinanzierung unter den gleichen Rahmenbedingungen ermittelt wurden. Klassische Kreditinstitute, wie Banken und Sparkassen, umwerben die Darlehensnehmer gemeinsam mit Bausparkassen, Versicherungen und Baufinanzierungsvermittlern und unterbieten sich gegenseitig mit attraktiven Darlehenskonditionen für eine Baufinanzierung oder Immobilienfinanzierung.

In ihrer neuesten Ausgabe (Januar 2016) veröffentlicht die Stiftung Warentest in ihrer Zeitschrift Finanztest die aktuellsten Daten zum Thema „Die besten Baukredite 2015“ und kommt bei ihrer Bewertung zu dem Schluss: Der Gang zu einem Baufinanzierungsvermittler lohnt sich, wenn es um die besten Konditionen fĂĽr eine Baufinanzierung oder Immobilienfinanzierung geht. „Das Ergebnis ist eindeutig: Am wenigsten Zinsen zahlen Bauherren und Wohnungskäufer, die sich ihren Kredit ĂĽber einen der gĂĽnstigen Vermittler besorgen.“, so die Stiftung Warentest Finanztest in ihrer neuesten Ausgabe (Januar 2016). „Baufinanzierungsvermittler von Finanztest empfohlen!“ weiterlesen

Nebenkosten der Baufinanzierung beim Hauskauf

Nebenkosten bei der BaufinanzierungDer Zinssatz im Bereich von Immobilienkrediten ist bereits seit Jahren niedrig – über alle
Sollzinsbindungsfristen. Angesichts der letzten Entscheidungen der Europäischen Zentralbank wird sich an dieser Tatsache in absehbarer Zeit auch wenig ändern. Bereits jetzt ist das Volumen der vergebenen Baukredite relativ hoch. Allein in den Monaten August bis Oktober 2015 haben Banken mehr als 58 Milliarden Euro (Zinsstatistik Deutsche Bundesbank) an Haushalte verliehen.

Viele Familien, die jetzt ĂĽber das Eigenheim nachdenken, sehen nur den niedrigen Kreditzinssatz. Vergessen wird gern, dass beim Immobilienerwerb nicht nur der Kaufpreis aufgebracht werden muss. An unterschiedlicher Stelle entstehen dem Erwerber Nebenkosten der Baufinanzierung. Welche Ausgaben sind fest einzuplanen? Wo können sich die Kaufnebenkosten noch einmal deutlich erhöhen? „Nebenkosten der Baufinanzierung beim Hauskauf“ weiterlesen

SonderkĂĽndigungsrecht bei Forward-Darlehen

Sonderkuendigungsrecht bei der BaufinanzierungViele Darlehensnehmer stehen derzeit vor der gleichen Herausforderung: Wie können sie sich die derzeit niedrigen Zinsen für Baugeld sichern, obwohl die Sollzinsbindung der bestehenden Anschlussfinanzierung, die oftmals vor Jahren als Forward-Darlehen abgeschlossen wurde, noch nicht beendet ist? Die Lösung könnte das Sonderkündigungsrecht nach § 489 BGB sein.

Teure Forward-Darlehen mit dem Sonderkündigungsrecht § 489 BGB ablösen

Die meisten Darlehensnehmer einer Immobilienfinanzierung benötigen nach Ende der Sollzinsbindung eine Anschlussfinanzierung. Um sich vor steigenden Zinsen beim Baugeld zu schĂĽtzen haben, haben in den letzten Jahren viele Darlehensnehmer fĂĽr ihre Anschlussfinanzierung ein Forward-Darlehen abgeschlossen. Doch in der Zwischenzeit sind die Zinsen fĂĽr Baufinanzierungen deutlich gesunken. Einige Darlehensnehmer suchen deshalb nach Möglichkeiten, das Forward-Darlehen vor Ende der vereinbarten Zinsbindung abzulösen, ohne eine Vorfälligkeitsentschädigung zahlen zu mĂĽssen. Oftmals wurde das Forward-Darlehen schon vor einigen Jahre abgeschlossen, so dass das SonderkĂĽndigungsrecht nach § 489 BGB in Spiel kommt. „SonderkĂĽndigungsrecht bei Forward-Darlehen“ weiterlesen

GĂĽnstige Forward-Darlehen – jetzt zu absoluten Top-Konditionen

günstige Forward-DarlehenGlücklich dürfen sich diejenigen Hausbesitzer schätzen, die in absehbarer Zeit eine Anschlussfinanzierung für ihre Baufinanzierung benötigen und mit dem Gedanken spielen, ein  Forward-Darlehen abzuschließen. Denn sie erwartet eine Angebotspalette für günstige Forward-Darlehen mit erstaunlichen Konditionen, die selten so attraktiv waren wie derzeit!

Max Herbst, Inhaber der FMH-Finanzberatung, stellte jetzt in einem Gastbeitrag bei n-tv.de am 30. Oktober 2015 fest, dass sein Unternehmen noch 2011 in einer Studie zu einem ganz anderen Schluss kam. Damals stellte sich heraus, dass sich nur wenige Bauherrn einen Vorteil durch den Abschluss eines Forward-Darlehens im Vergleich zu einer normalen Anschlussfinanzierung sichern konnten. Doch dank des gegenwärtigen niedrigen Zinsniveaus und ausgezeichneter Aktionszinsen für günstige Forward-Darlehen hat sich das Blatt deutlich zum Positiven für Darlehensnehmer gewendet.

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