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Zinskommentar zur Immobilien­finan­zierung

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Auszeichnung "Bester Baufi-Vermittler - Ausgezeichnet" für DTW beim FMH-Award 2026 Auszeichnung des Deutschen Instituts für Service-Qualität: Finanz-Award 2024 - Top Vermittler für Baufinanzierung

Berechneter Zins

3,29
%
Effektiver Jahreszins
Stand: 13.02.2026
Annahmen Zinssatz
5 Jahre
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30 Jahre
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Sollzinsbindung
 
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Monatliche Rate
3,24%
Gebundener
Sollzinssatz
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Restdarlehen
(nach 10 Jahren)
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Rechenergebnis im Detail

Objektwert bzw. Kaufpreis der Immobilie
Beleihungswert
Nettodarlehensbetrag
Beleihungsauslauf
Sollzinsbindung
Anzahl der Raten während der Sollzinsbindung
Gebundener Sollzinssatz (fester Zinssatz)
Anfängliche Tilgung
Monatliche Rate (Annuität, zu Beginn)
Effektiver Jahreszins
Restdarlehen am Ende der Sollzinsbindung
Tilgungsleistung bis Ende der Sollzinsbindung
Zinsaufwand bis Ende der Sollzinsbindung
Jährliche Sondertilgung während der Sollzinsbindung
Angenommener Sollzinssatz nach Ende der Sollzinsbindung
Vertragslaufzeit (kalkulatorisch) *
Zu zahlender Gesamtbetrag (kalkulatorisch)

Repräsentatives Beispiel. Es handelt sich um ein Immobiliar-Verbraucher­dar­lehen, das durch ein Grundpfandrecht oder eine Real­last besichert wird. Die Kondition gilt bis zu des Beleihungs­wertes einer selbst genutzten Immobilie und ist freiblei­bend zum Stand 13.02.2026. Die Kredit­ver­gabe ist vorbehaltlich einer positiven Bonitäts- und Objekt­wert­prüfung. Zusätzlich fallen Kosten im Zusam­menhang mit der Bestellung der Grund­schulden an, wie Notarkosten, Kosten der Sicherheiten­bestel­lung (z.B. für das Grund­buch­amt), Gebäude­ver­sich­erung sowie weitere Kosten, die momentan noch nicht bekannt sind. Diese erhöhen eventuell den effektiven Jahreszins. Vermittler: DTW GmbH, Q5, 14-22, 68161 Mannheim

* Nach Ende der Sollzinsbindung können Sie den Darlehensgeber ohne Zahlung einer Vorfälligkeits­entschä­digung wechseln. Nach 10 Jahren Darlehenslaufzeit besteht ein gesetz­liches Sonderkündigungsrecht. Unter der Annahme, dass der Zinssatz nach Ende der Sollzinsbindung bis zur vollständigen Tilgung des Darlehens unverändert bleibt, ist der Nettodarlehensbetrag nach vollständig getilgt.

EZB belässt Leitzins im Februar 2026 bei zwei Prozent

Zinskommentar vom 13.02.2026 in Kürze:

  • Die Baugeldzinsen sind seit Anfang Januar 2026 um ca. 0,20 Prozentpunkte gesunken.
  • Die aktuell hohe Kreditaufnahme des Staates führt zu steigenden Anleiherenditen und damit zu steigenden Bauzinsen.
  • Die Inflationsrate in Deutschland sinkt im Januar 2026 auf 2,1 Prozent.

Prognose zur
Zinsentwicklung

kurzfristig fallend
innerhalb 3 Monaten
mittelfristig schwankend
innerhalb 3 bis 12 Monaten
langfristig schwankend
ab 12 Monaten

Darlehenszinsen vom 13.02.2026

5 Jahre
10 Jahre
15 Jahre
20 Jahre
30 Jahre
Beleihungswert
Sollzins
Eff. Jahreszins
Monatsrate
 
 
 
 
 

Die hier dargestellten Zinsen für Hypothekendarlehen gelten bundesweit ab einer Darlehenssumme von 250.000,- €. Regional sind deutlich günstigere Zinsen für Baugeld möglich. Die Monatsrate versteht sich als unverbindliches Beispiel zum Vergleich der Zinssätze mit einer anfänglichen Tilgung von 1 %. Für die hier vorliegenden Angaben übernimmt die DTW GmbH keine Haftung. Stand: 13.02.2026.

Christian Gruber, Author bei DTW
Beitrag von Christian Gruber aktualisiert am 13.02.2026

Baufinanzierungsrechner

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Objektwert

Bitte geben Sie hier den Kaufpreis der Immobilie ohne Kaufnebenkosten (Grunderwerbssteuer, Notar, Grundbuchamt, Makler), die angemessenen Herstellungkosten des Objekts (Grundstück, Baukosten, Baunebenkosten) oder den geschätzten aktuellen Wert Ihrer Immobilie ein.

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Nettodarlehensbetrag

Bitte geben Sie hier den gewünschten Nettodarlehens­betrag ein. Dies ist der Betrag, auf den die Zinsen berechnet werden und den Sie über die Gesamtlaufzeit des Darlehens tilgen.

%
?

Anfängliche Tilgung, Monatsrate oder Volltilgung

Wählen Sie zwischen der Eingabe von Anfängliche Tilgung in %, Monatliche Rate in € oder Volltilgung.

Um die Höhe Ihrer Tilgungsleistung zu berechnen, geben Sie den anfänglichen Tilgungssatz, z.B. 3%, ein oder geben Sie die gewünschte monatliche Rate in Euro an.

Bei der Auswahl von Volltilgung wird die monatliche Rate so berechnet, daß das Darlehen innerhalb der Sollzinsbindung vollständig getilgt wird.

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Sollzinsbindung

Geben Sie hier den Zeitraum ein, für den Sie die Zinsen fest vereinbaren möchten.

Besteht am Ende der Sollzinsbindung ein Restdarlehens­betrag, müssen Sie zu diesem Zeitpunkt die Zinsen neu vereinbaren oder das Darlehen vollständig tilgen.

Jährliche Sondertilgung:

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Jährliche Sondertilgung

Möchten Sie neben der monatlich zu zahlenden Rate Sondertilgungen leisten?

Hier können Sie den gewünschten Betrag angeben, den Sie jährlich zusätzlich tilgen möchten.

Sondertilgungen sind bei DTW immer optional, d.h. Sie können diese leisten, müssen es aber nicht. Sondertilgungen in Höhe von 5% der ursprünglichen Darlehenssumme pro Jahr sind bei DTW so gut wie immer kostenfrei möglich.

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Wie entwickeln sich die Zinsen für Baufinanzierungen?

Im Februar 2026 bewegen sich die Zinsen für Baufinanzierungen bei etwa 3,30 % bis ca. 3,60 %, bei 10 Jahren Sollzinsbindung und einem Beleihungsauslauf von 60 %.

Key Facts zur aktuellen Situation der Zinsen für Baufinanzierungen:

  • Zinsniveau: Anstieg der Zinsen für Baugeld von Mitte Oktober 2025 bis Ende 2025 um ca. 0,40 Prozentpunkte. Im Januar und Februar 2026 sind die Bauzinsen um 0,20 Prozentpunkte gesunken.
  • Stabilität & Schwankung: Die Zinsen für Immobilien­finan­zierungen bewegen sich seit Jahresbeginn in einem engen, sinkenden, Zins-Korridor mit Schwankungen.
  • Prognose und Ausblick: Die steigende Staatsverschuldung in Deutschland kann mittelfristig zu steigenden Zinsen für Bundesanleihen führen. Das wiederum kann mit einer steigenden Zinsentwicklung bei Baufinanzierungen einher gehen. Demgegenüber steht eine sinkende Inflationsrate im Euroraum und einem aufwertenden Euro gegenüber dem US-Dollar, was eher sinkende Zinsen bedeuten könnte. Derzeit ist die Vorhersage einer Tendenz, wie sich die Bauzinsen entwickelt schwierig.

Nutzen Sie das noch immer günstige Zinsniveau zur Absicherung Ihrer Immobilien- oder Anschluss­finanzierung.

Aktuelle Nachrichten und deren Auswirkungen auf die Zinsen für Baugeld

Die EZB hat in ihrer ersten Sitzung im Jahr 2026 keine Änderungen am Leitzins vorgenommen. Die Frage stellt sich jedoch, wie die EZB mittelfristig auf die Entwicklung der Inflationsrate im Euroraum reagieren wird. Im Januar 2026 ist sie gegenüber dem Vorjahresmonat auf 1,7 % gesunken. Das ist die niedrigste Inflationsrate seit April 2021. Leitzinssenkungen sind somit nicht ausgeschlossen.

Demgegenüber stehen jedoch unsichere Rahmenbedingungen, vor allem aus der Politik, welche die Inflationsrate schnell wieder in die Höhe treiben könnten. Allen voran von Seiten der USA. Mögliche neue Handelszölle sind immer ein Risiko. Diese könnten Auswirkungen auf die Preise hierzulande haben.

Ein weiterer Faktor, den die EZB im Blick behalten muss, ist die Euro-Aufwertung in den vergangenen Wochen. So hoch wie derzeit stand der Euro gegenüber dem US-Dollar seit rund drei Jahren nicht. Ein stärker werdender Euro lässt die Inflation hierzulande sinken. Das schadet jedoch dem Export im Euroraum, also dem Verkauf von Waren ins Ausland, da die Waren in Euro teurer werden für Nicht-Euro-Länder.

Fernab davon besteht nach wie vor die Sorge einer steigenden Staatsverschuldung zahlreicher Euroraum-Länder. Eine hohe Staatsverschuldung kann unter Umständen dazu führen, dass die Bonität der Länder abnimmt, was zu höheren Zinsen bei langlaufenden Anleihen führen kann. Im Jahr 2026 wird Deutschland voraussichtlich eines der Länder mit der höchsten Nettokreditaufnahme sein.

Zinsen für Baukredite werden meist für 10 oder 15 Jahre festgelegt. Sie orientieren sich nicht am Leitzins der Europäischen Zentralbank (EZB), sondern an den Zinsen für langfristige Bundesanleihen. Diese wiederum orientieren sich an der Entwicklung der Inflation bzw. der zukünftigen Inflationserwartung sowie der Bonität der einzelne Staaten.

Auch wenn der Leitzins keinen direkten Einfluss auf die Bauzinsen hat, so ist er ein wichtiges Instrument für die EZB. Einige Händler an den Finanzmärkten hatten im vergangenen Jahr für das Jahr 2026 eine Anhebung des EZB Leitzinses eingepreist, da auch EZB-Direktorin Isabel Schnabel vor dem Jahreswechsel Zinserhöhungen ins Gespräch gebracht hatte. Diese könnte nun eventuell ausbleiben.

Sind die aktuellen Zinsen für Baugeld günstig im historischen Vergleich?

Das aktuelle Zinsniveau ist im historischen Vergleich nach wie vor attraktiv und es ist noch immer ein guter Zeitpunkt eine Baufinanzierung oder auch Anschluss­finanzierung abzuschließen.

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Wie entwickeln sich die EZB-Leitzinsen?

EZB belässt im Februar 2026 den Einlagezins bei 2,00 Prozent und nimmt keine Änderung vor.

Was ist das Ziel der Europäischen Zentralbank (EZB)?

Ziel der Europäischen Zentralbank (EZB) ist es, eine Inflationsrate von nahe zwei Prozent zu erreichen und Preisstabilität zu gewährleisten. Daher hatte die EZB über Monate bzw. Jahre hinweg versucht, die teils hohe Inflationrate im Euroraum in den Griff zu bekommen. Grundsätzlich gilt es die Konjunktur in der Währungsunion bei der Umsetzung der Geldpolitik zu berücksichtigen.

Inflation bedeutet, dass Waren und Dienstleistungen teurer werden. Das Geld wird somit weniger wert.

Hat die EZB Änderungen am Leitzins vorgenommen?

Die EZB belässt im Februar 2026 den Einlagezins bei 2,00 Prozent, zu welchem Geschäftsbanken Geld bei der EZB parken können.

Zu Anfang Juni 2024 leitete die EZB die Trendwende in ihrer damaligen Geldpolitik ein. Im Juni 2025 folgte seitens der EZB die 8. Leitzinssenkung in Folge. Seitdem legt die EZB eine Zinspause ein. Denn auch im Februar 2026 nahm sie keine Änderungen am Leitzins vor.

Die EZB führte im September 2024 eine technische Neuerung ein: Die Spanne zwischen Einlagezins und Hauptrefinanzierungssatz wurde verkleinert. Früher stand letztgenannter Leitzins als wichtigster Leitzins im Fokus.

Der sogenannte Hauptrefinanzierungssatz, zu welchem sich Geschäftsbanken bei der EZB Geld leihen können, belässt die EZB ebenfalls bei 2,15 Prozent.

Wichtig für Sie: Die Senkung des Leitzinses wird sich in der Regel kaum auf die Baugeldzinsen auswirken! Denn die Baugeldzinsen orientieren sich u.a. an der Entwicklung langfristiger Bundesanleihen sowie der Inflationsrate. Die Leitzinssenkung begünstigt unter Umständen sogar eine steigende Inflationserwartung für die Zukunft, was auch die Baugeldzinsen wieder ansteigen lassen könnte.

Welche Auswirkung hat eine Änderung des EZB Leitzinses für das Tagesgeld und für Ratenkredite?

Größere Auswirkungen haben Leitzinsänderungen für Sparer mit einem Tagesgeldkonto. Denn die Banken passen ihre Zinsen recht zügig auf das entsprechende Zinsniveau an.

Darüber hinaus werden bei Leitzinssenkungen beispielsweise Ratenkredite in der Regel günstiger und umgekehrt.

US-Notenbank nimmt im Januar 2026 keine Änderungen beim US-Leitzins vor. Dieser bewegt sich innerhalb einer Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent.

Wie entwickelt sich die Inflationsrate in Deutschland?

Inflationsrate in Deutschland steigt im Januar 2026 auf 2,1 Prozent.

Das Statistische Bundesamt hat in ihrer vorläufigen Schätzung mitgeteilt, dass die Inflationsrate im Januar 2026 auf 2,1 Prozent (gegenüber dem Vorjahresmonat) gestiegen ist.

Wie entwickelt sich die Inflationsrate in Deutschland für Energie, Nahrungsmittel und Dienstleistungen?

Die Energiepreise sind im Januar 2026 um -1,7 Prozent gesunken (gegenüber dem Vorjahresmonat).

Die Preise für Dienstleistungen verteuerten sich um 3,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Tarifverhandlungen könnten auch zukünftig für weiter steigende Kosten im Dienstleistungssektor sorgen.

Kunden bekommen steigende Lohn- und Gehaltskosten bei Unternehmen meist in Form von steigenden Preisen zu spüren. Eine sogenannte Lohn-Preis-Spirale könnte in Gang gesetzt werden: Unternehmen erhöhen die Löhne - steigende Löhne müssen durch steigende Preise ausgeglichen werden - Arbeitnehmer gehen erneut in Tarifverhandlungen für höhere Löhne, usw. Wobei es Unternehmen nach den Preissteigerungen in den vergangenen Monaten immer schwerer fällt, die höheren Lohn- und Gehaltskosten an die Kunden weiterzugeben.

Die Preise für Nahrungsmittel verteuerten sich deutlich um 2,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.

Die sogenannte Kerninflationsrate betrug im Januar 2026 2,5 Prozent und steigt damit leicht um 0,1 Prozentpunkte. Die Kerninflationsrate wird ohne die schwankungsanfälligen Preise für Energie und Nahrungsmittel berechnet.

Die Preise für Güter und Dienstleistungen stiegen im Gesamtjahr 2025 um durchschnittlich 2,2 Prozent.

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Wie entwickelt sich die Inflationsrate im Euroraum und in den USA?

Inflationsrate im Euroraum sinkt im Januar 2026 auf 1,7 Prozent.

Das EU Statistikamt Eurostat hat in ihrer vorläufigen Schätzung mitgeteilt, dass die Inflationsrate im Euroraum im Januar 2026 auf 1,7 Prozent gesunken ist.

Preistreiber waren die gestiegenen Preise für Dienstleistungen (+3,2 % gegenüber dem Vorjahresmonat), wohingegen die Preise für Energie deutlich gesunken sind (-4,1 % gegenüber dem Vorjahresmonat).

Im Dezember 2025 betrug die Inflationsrate im Euroraum 2,0 Prozent (gegenüber dem Vorjahresmonat).

Inflationsrate in den USA bleibt im Dezember 2025 stabil bei 2,7 Prozent.

Nachdem es im Juli gegenüber Juni keine Veränderung der Inflationsrate gab, stieg sie im August und September weiter an. Im Oktober gab es aufgrund des Shutdowns keine Inflationsmeldung der USA, da nicht genügend Inflationsdaten gesammelt werden konnten. Im Dezember 2025 betrug die Inflationsrate in den USA, wie auch im November, 2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.

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Wie geht es weiter mit den Baugeldzinsen?

Baufinanzierer müssen sich weiterhin auf insgesamt eher schwankende Baugeldzinsen einstellen.

In Deutschland sind dafür diverse Maßnahmen der Bundesregierung mitverantwortlich, welche die Inflation in Deutschland bereits angeheizt haben und weiter anheizen könnten.

Beispiel:

Dazu zählt unter anderem die Anpassung des CO2-Preises je Tonne. Auch im Jahr 2026 steigt der CO2-Preis. Dieser beträgt nun bis zu 65 Euro je Tonne. Das führt zu weiter steigenden Preisen beim Tanken und Heizen. Aber auch für viele Unternehmen bedeutet der CO2-Preis-Anstieg eine Mehrbelastung bei der Herstellung von Gütern und Waren. Das kann die Preise der hergestellten Produkte ebenfalls teurer machen.

Des Weiteren werden u.a. steigende Krankenkassenbeiträge bzw. steigende Pflegeversicherungsbeiträge Einfluss auf die Entwicklung der Inflationsrate in Deutschland haben sowie die Aufnahme neuer Kredite bzw. Lockerung der Schuldenbremse. Entlastungen, wie die Mehrwertsteuersenkung bei den Preisen in der Gastronomie, werden meist nicht an die Kunden weitergegeben.

Bei einer hohen Inflation sind Bundesanleihen mit einem niedrigen Zins für Investoren nicht mehr attraktiv. Investoren werden diese verkaufen. Werden Bundesanleihen verkauft, sinken deren Kurse und die Zinsen steigen an. Wie eingangs erwähnt, orientieren sich die Baugeldzinsen an langlaufenden Anleihen. Die Zinsen für Baufinanzierungen steigen entsprechend ebenfalls an.

Ist es derzeit einfach einen Baukredit zu erhalten?

Auf 10-Jahres-Sicht werden noch immer sehr wenig Baukredite vergeben. Darlehensgeber lehnen zahlreiche Kreditanträge ab. Die Gründe hierfür sind vielfältig:

  • Neubauten werden aufgrund gestiegener Rohstoffpreise und regulatorischer Vorgaben immer teurer, sodass der Beleihungsauslauf oftmals 90 % und mehr beträgt,
  • steigen die Baugeldzinsen, macht dies Baudarlehen entsprechend teuer,
  • Banken verlangen mehr Eigenkapital und setzen hohe Pauschalen für Lebenshaltungskosten an,
  • die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) stellt hohe Anforderungen an die Banken für die Kreditvergabe.

Die Liste ließe sich noch weiter fortführen.

Vor allem Anschlussfinanzierer, deren Sollzinsbindung kurz- bis mittelfristig endet, sollten sich jetzt um eine Anschluss­finanzierung kümmern. Die Zinsen sind historisch gesehen nach wie vor günstig. Sollten die Zinsen für Baugeld steigen, könnten die monatlichen Raten der Anschluss­finanzierung zu einem finanziellen Kraftakt werden.

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Worauf sollte ich als Baufinanzierer achten?

  • Viel Eigenkapital einbringen:

Bringen Sie genügend Eigenkapital in die Finanzierung ein. Zu wenig Eigenkapital oder ein zu niedriges monatliches Einkommen führt dazu, dass der Darlehensgeber die Baufinanzierung nicht realisieren wird.

  • Auf das eigene Budget achten:

Für viele Baufinanzierer wird der Traum vom Eigenheim zur Herausforderung, wenn die Preise für Baumaterial, Handwerker, etc. oder die Zinsen steigen. Es gilt immer auf das eigene Budget zu achten, denn dieses sollte niemals zu knapp bemessen werden.

  • Günstige Zinsphasen nutzen:

Nutzen Sie die Chance - egal ob für die Anschluss­finanzierung, den Hauskauf oder einen Neubau und sichern Sie sich die aktuellen Baugeldzinsen. Auch ein Bausparvertrag zur Zinssicherung kann äußerst sinnvoll sein.

Wichtig für Sie als Baufinanzierer:

In einem steigenden Zinsumfeld können die Konditionen unserer Finanzierungspartner meist nur für wenige Tage reserviert werden. Die Bearbeitungszeiten unserer Finanzierungspartnern sind ebenfalls länger als zu normalen Zeiten.
Daher ist es umso wichtiger, dass Sie uns Ihre Unterlagen zu Ihrer Immobilie möglichst schnell und komplett zur Verfügung stellen. So sichern Sie sich die aktuellen Konditionen.

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Quellen:

https://boersen.manager-magazin.de/kursinformationen/swap-eur-10-jahre/XC0009683662/

https://www.cnbc.com/quotes/US10Y

https://www.destatis.de/DE/Themen/Wirtschaft/Preise/Verbraucherpreisindex/_inhalt.html

https://www.fondsprofessionell.de/news/uebersicht/headline/haendler-preisen-erstmals-wieder-moegliche-ezb-zinserhoehung-ein-246801/ref/2/

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/weltwirtschaft/fed-zinssenkung-usa-100.html

https://www.handelsblatt.com/finanzen/geldpolitik/inflation-preisauftrieb-in-den-usa-schwaecht-sich-ab/100184424.html

https://www.wiwo.de/politik/ausland/inflation-usa-aktuelle-daten-und-entwicklungen-im-ueberblick/29596680.html

https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/01/PD26_036_611.html?nn=2110

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/finanzen/ezb-zinsentscheid-einlagenzins-100.html

https://ec.europa.eu/eurostat/de/web/products-euro-indicators/w/2-04022026-ap

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/finanzen/fed-zinsentscheid-104.html

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Sollzinsbindung: 5 J10 J15 J
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Über den Zinskommentar zur Immobilienfinanzierung

Im prägnant zusammengefassten Zinskommentar erklären wir Ihnen die Ursachen und erläutern Ihnen die Hintergründe des momentanen Zinstrends bei Hypothekendarlehen. Darüber hinaus werden kurz-, mittel- und langfristige Prognosen des möglichen Zinsverlaufs vorgestellt. Aus allen Informationen nehmen die DTW-Experten eine Gesamteinschätzung der aktuellen Zinssituation bei der Immobilienfinanzierung vor und versuchen eine fundierte Empfehlung für den vorteilhaftesten Zeitpunkt für den Abschluss für einen Baukredit abzugeben.

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Neben dem aktuellen Zinskommentar, der die gegenwärtige Zinssituation bei der Immobilienfinanzierung vorstellt und einschätzt, können Sie sich bei uns auch sehr komfortabel und übersichtlich über die längerfristige Zinsentwicklung bei der Baufinanzierung informieren. Unser interaktives Modul "Zinsentwicklung Baufinanzierung Chart" bietet die ganz flexible Möglichkeit, Zeitspannen von wenigen Tagen bis zu mehreren Jahren frei zu wählen. Im Ergebnis erhalten Sie eine leicht verständliche und aussagekräftige Übersichtsgrafik über die vergangene bis aktuelle Zinsentwicklung bei der Baufinanzierung.

Repräsentatives Beispiel zum Top-Zins

Kaufpreis der Immobilie: 600.000 €, Beleihungswert der Immobilie: 540.000 €, Nettodarlehensbetrag: 300.000 €, Sollzinsbindung: 10 Jahre, Sollzinssatz (fester Zinssatz): 3,24 %, Anfängliche Tilgung: 1,00 %, Monatliche Rate: 1.061 €, Effektiver Jahreszins: 3,29 %, Restschuld nach Sollzinsbindung: 264.626 €, Vertragslaufzeit: 44 Jahre, 8 Monate, Anzahl der Raten: 536 Monatsraten, Zu zahlender Gesamtbetrag: 567.891 €

Es handelt sich um ein Immobiliar-Verbraucher­dar­lehen, das durch ein Grundpfandrecht oder eine Real­last besichert wird. Die Kondition gilt bis zu 55.56 % des Beleihungs­wertes einer selbst genutzten Immobilie und ist freiblei­bend zum Stand 13.02.2026. Die Kredit­ver­gabe ist vorbehaltlich einer positiven Bonitäts- und Objekt­wert­prüfung. Zusätzlich fallen Kosten im Zusam­menhang mit der Bestellung der Grund­schulden an, wie Notarkosten, Kosten der Sicherheiten­bestel­lung (z.B. für das Grund­buch­amt), Gebäude­ver­sich­erung sowie weitere Kosten, die momentan noch nicht bekannt sind. Diese erhöhen eventuell den effektiven Jahreszins. Vermitter: DTW GmbH, Q5, 14-22, 68161 Mannheim

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