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Zinskommentar zur Baufinanzierung vom 13.05.2015

In den letzten drei Wochen haben sich die Refinanzierungszinsen für Baugeld mehr als verdoppelt. Auch langfristig gesehen könnte sich diese Entwicklung fortsetzen und eine Trendwende bei den Baugeldzinsen einläuten. Der Preis für Baugeld orientiert sich hauptsächlich an der Rendite langfristiger Anleihen, wie Anleihen des Bundes oder auch Pfandbriefe und nicht am Leitzins der Europäischen Zentralbank (EZB).

In den letzten Jahren, die von der Bankenkrise und der europäischen Staatschuldenkrise geprägt waren, galt der Markt für deutsche Anleihen, wie Bundesanleihen und Pfandbriefe, als sicherer Hafen in stürmischen Zeiten. Doch damit ist es vorbei, seit die EZB mit ihren milliardenschweren Aufkaufprogrammen für Anleihen in den Markt eingreift. An den Anleihemärkten wird beispielsweise entschieden, wie hoch die Zinsen für Baufinanzierungen sind und wie Lebensversicherungen zukünftig verzinst werden. In den letzten Monaten setzte sich bei Anlegern und auch Baufinanzierern der Glaube durch, dass die Zinsen immer weiter fallen und damit die Kurse der Anleihen permanent steigen werden. Am Anleihemarkt gilt: Steigen die Zinsen, dann fallen die Kurse dementsprechend. Die Angst vor steigenden Zinsen war bei so gut wie allen Marktteilnehmern verschwunden. Die Gier nach steigenden Kursen und sinkenden Zinsen bestimmte das Handeln.

In den letzten drei Wochen kippte dann allerdings die Stimmung. Die Zinsen bzw. Renditen schossen in die Höhe und der Bund Future, das Leitbarometer für Anleihekurse, sank entsprechend. Schon kurz nach der Ankündigung der EZB, Anleihen im Wert von mehr als 1,1 Billionen Euro aufzukaufen, warnten viele Marktbeobachter vor nicht erwünschten Nebenwirkungen. Anders als in den USA oder Großbritannien gibt es in der Eurozone nicht genug Anleihen für die geplanten Aufkäufe. Die Käufe der EZB trockneten den Markt aus und machten ihn damit anfällig für Kursausschläge.

Für den Zinsanstieg und den Kursverfall in den letzten Wochen können mehrere Faktoren verantwortlich sein: Vor allem einflussreiche Investoren aus den USA hatten Zweifel am hohen Bewertungsniveau und den niedrigen Zinsen bzw. Renditen deutscher Anleihen geäußert. Sie kündigten an, sich zurückzuziehen, d.h. deutsche Anleihen zu verkaufen, bzw. auf sinkende Kurse und steigende Zinsen zu wetten. Daraufhin setzte ein regelrechte Panik unter den Investoren ein und einer der größten Ausverkäufe in der Geschichte deutscher Anleihen begann.

Weitere Gründe für den Zinsanstieg sind die jüngsten wirtschaftlichen Daten in der Eurozone sowie die Inflationserwartungen. Der Anstieg der Arbeitslosigkeit in Europa scheint gestoppt und eine gewisse wirtschaftliche Erholung, insbesondere in Südeuropa, setzt ein. Die aktuellen Inflationszahlen sind höher ausgefallen als erwartet und deuten auf eine Entspannung der Krise hin. Auch die Inflationserwartungen für die nächsten Jahre sind deutlich gestiegen. Zusätzlich machen milliardenschwere Anleihe-Emissionen europäischer Staaten mit höherer Verzinsung deutsche Anleihen weniger attraktiv.

Bei der EZB gibt man sich trotz der Entwicklung bei deutschen Anleihen entspannt. Die extrem niedrigen Zinsen bzw. Renditen der vergangenen Wochen seien völlig übertrieben und nicht nachhaltig gewesen. Deshalb sei die jüngste Entwicklung eine zu begrüßende Korrekturbewegung, selbst wenn das Tempo viele Experten überraschte.

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Zinstrend:
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