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SachwertSchätzgebührenSchätzungSchufaSicherheitenSicherungszweckerklärungSollzinsSollzinsbindungSollzinssatzSondertilgung
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TeilauszahlungTeilauszahlungszuschlagTeilungserklärungTeilvalutierungszuschlagTilgungTilgungsaussetzungTilgungsdarlehenTilgungsfreie JahreTilgungshypothekTilgungsplanTilgungssatzTilgungsverrechnungTransmissionswärmeverlust nach EnEVTreuhandzahlung
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Umbaute RaumUmschuldung
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VerkaufswertVerkehrswertVertragslaufzeitVollfinanzierungVolltilgerdarlehenVorfälligkeitsentschädigungVorkaufsrechtVorlast
W
Werbungskosten bei der ImmobilienfinanzierungWertgutachtenWohnfläche
Z
ZinsänderungsrisikoZinsanpassungZinsbindungZinsbindungsfristZinsentwicklungZinsfestschreibungZinssatzZusatzsicherheitenZweckbestimmungs­erklärungZwischenfinanzierung

Neuste Einträge im Lexikon zur Immobilienfinanzierung

Grundbuchauszug

Der Grundbuchauszug ist die Abschrift aller Eintragungen aus dem Grundbuch zu einem ganz bestimmten Grundstück. Dieser wird bei einer Baufinanzierung zum Beispiel für die Beleihungsprüfung benötigt. Auch bei einer grundbuchlichen Sicherung für die Immobilien­finanzierung verlangen die Darlehensgeber den aktuellen Grundbuchauszug. Zudem haben Kaufinteressenten vor dem Erwerb eines Grundstück oder einer Immobilie die Möglichkeit, einen Grundbuchauszug zu beantragen, um in Erfahrung zu bringen, ob und welche Belastungen auf dem Grundstück liegen.

Grundbuchauszug für die Immobilien­finanzierung

Grundbuchauszüge muss man gemäß §§ 3 Abs. 1, § 12 und § 12c GBO beim jeweils zuständigen Grundbuchamt schriftlich beantragen. Zu beachten ist hierbei, dass der Antragsteller in seinem Ersuchen ein „berechtigtes Interesse“ nachweisen muss. Dies ist beispielsweise gegeben, wenn ein Bauherr, Immobilienkäufer oder Eigentümer das Dokument für seine Immobilien­finanzierung bzw. Anschluss­finanzierung benötigt.
Hintergrund für diese Nachweispflicht ist die Wahrung des Persönlichkeitsschutzes der im Grundbuch eingetragenen Personen. Da der Rechtsbegriff des „berechtigten Interesses“ mit einer gewissen Unbestimmtheit verbunden ist, sollte der Antragsteller dem Grundbuchamt alle sachlichen Gründe bei der Beantragung darlegen. Prinzipiell haben zuvorderst Grundstückseigentümer und weitere im Grundbuch eingetragene Rechteinhaber ein „berechtigtes Interesse“ an einem Grundbuchauszug. Gleiches gilt für Darlehensgeber einer Immobilien­finanzierung, Notare, Gerichte, Behörden oder öffentlich bestellte Vermessungsingenieure.

Unbeglaubigte und beglaubigte Abschrift

Der Antragsteller hat die Wahl, sich vom Grundbuchamt eine unbeglaubigte oder eine beglaubigte Abschrift ausstellen zu lassen. In Deutschland führen die meisten Grundbuchämter das Grundbuch inzwischen in elektronischer Form. Privatpersonen können allerdings keine Online-Einsicht in das Grundbuch nehmen. Diese Option haben lediglich Notare, Gerichte, Behörden oder Banken.

Aktueller Grundbuchauszug für die Immobilien­finanzierung

In der Regel fordern die Darlehensgeber einer Immobilien­finanzierung vom Darlehensnehmer vor Abschluss des Darlehensvertrags einen unbeglaubigten Grundbuchauszug. Für die Prüfung der Objektunterlagen einer Immobilien­finanzierung darf dieser nicht älter als drei Monate sein. Wer eine aktuelle Grundbuchabschrift benötigt, hat bei DTW | Immobilien­finanzierung die Möglichkeit, den Grundbuchauszug online zu bestellen. Wenn Sie innerhalb von drei Monaten nach Bestellung des Grundbuchauszuges über das elektronische Abrufverfahren eine Immobilien­finanzierung über die DTW GmbH abschließen, bleibt dieser Service für Sie kostenfrei. Ansonsten fallen für Sie Kosten in Höhe von 19,90 Euro (inkl. gesetzlicher Umsatzsteuer) an.

Nettodarlehensbetrag

Der Nettodarlehensbetrag einer Immobilien­finanzierung ist die Summe, die nach Abzug aller Kosten für das Baudarlehen an den Darlehensnehmer fließt. Daher wird der Nettodarlehensbetrag einer Baufinanzierung auch als Auszahlungsbetrag oder als Gesamtkreditbetrag bezeichnet. Dieser Auszahlungsbetrag steht dem Darlehensnehmer also zum Beispiel für die Finanzierung seines Bauvorhabens oder für den Immobilienkauf zur Verfügung. Das bedeutet aber auch, dass der Nettodarlehensbetrag und die Baukosten oder der Kaufpreis einer Immobilie nicht zwangsläufig identisch sind.

Nettodarlehensbetrag ohne Nebenkosten der Immobilien­finanzierung

Der Nettodarlehensbetrag beinhaltet keine Zinsen oder Gebühren für die Baufinanzierung. Er spiegelt demnach nicht den Gesamtbetrag wieder, welchen der Darlehensnehmernehmer für die Immobilien­finanzierung zu begleichen hat. Mit anderen Worten: Er kann keine Auskunft über die tatsächlichen Kosten der Baufinanzierung geben. Berücksichtigt werden die Nebenkosten der Immobilien­finanzierung im Bruttodarlehens­betrag, in dem die Zinszahlungen und beispielsweise Gebühren enthalten sein können.

Laut Verbraucherkreditlinien sind in Deutschland Darlehensgeber wie Versicherungen und Banken dazu verpflichtet, bei ihren Angeboten zur Immobilien­finanzierung beide Beträge anzugeben. So kann der Darlehensnehmer die Höhe der Nebenkosten für das Baudarlehen leicht ermitteln, indem er den Nettodarlehensbetrag vom Bruttodarlehens­betrag abzieht.

Tilgung des Nettodarlehensbetrags bei der Baufinanzierung

Wie viel ein Darlehensnehmer bei seiner Immobilien­finanzierung vom Nettodarlehensbetrag tilgt, hängt von seiner Monatsrate ab. Diese setzt sich im Regelfall aus einem Zins- und einem Tilgungsanteil zusammen. Je nach Darlehensform kann die monatliche Rate über die gesamte Laufzeit gleichbleibend hoch sein – wie etwa beim Annuitätendarlehen – oder sich in der Höhe ändern. Beim Tilgungsdarlehen, zum Beispiel, verringert sich der Betrag der Monatsrate kontinuierlich. Da der Nettodarlehensbetrag, wie oben erwähnt, nicht unbedingt mit den Gesamtkosten für den Bau oder Kauf einer Immobilie identisch ist, kann nach seiner Tilgung noch eine Restschuld bestehen, für welche man dann eventuell eine Anschluss­finanzierung abschließen muss.

Tipp von DTW | Immobilien­finanzierung:
Mit unserem Budgetrechner können Sie rasch und einfach herausfinden, welchen Betrag Sie bei einer Immobilien­finanzierung leisten können. Mit den weiteren Baufinanzierungsrechnern wie etwa dem Tilgungsrechner oder dem Zinsrechner lässt sich dann auch die Höhe der monatlichen Raten ermitteln.

Selbstverständlich stehen Ihnen zudem unsere Baufinanzierungsexperten sehr gerne auch für eine persönliche Beratung zur Verfügung. Sie können sie jederzeit per E-Mail und montags bis freitags zwischen 8:30 und 18:00 Uhr telefonisch kontaktieren. Oder Sie nutzen unsere unverbindliche Online-Voranfrage und erhalten von uns ein kostenloses und unverbindliches Angebot für eine günstige Immobilien­finanzierung.

Bausparvertrag

Einen Bausparvertrag kann man mit einer Bausparkasse abschließen, um später für die Immobilien­finanzierung ein zinsgünstiges Bauspardarlehen einsetzen zu können. Nach der Unterzeichnung eines Bausparvertrags beginnt zunächst eine Ansparphase. Zu späteren Zeitpunkten folgen dann die Zuteilungs- und Darlehensphase. Die Bausparkassen bieten Bausparverträgen mit unterschiedlichen Tarifen an, wie etwa Standardtarife, Schnellspartarife, Langzeittarife oder variable Tarife. Möglich ist so sowohl ein langfristiger Bausparvertrag mit Anspar- und Darlehensphasen von über zehn Jahren für die Immobilien­finanzierung als auch Verträge mit einer eventuell eher niedrigen Bausparsumme zum Beispiel für Modernisierungsvorhaben.

Beachten sollte man als künftiger Bausparer, dass man ein Bauspardarlehen ausschließlich für wohnwirtschaftliche Maßnahmen nutzen darf. Mit ihm kann man also nur einen Neubau, den Kauf einer Immobilie oder Umbauten, Sanierungen und Modernisierungen finanzieren. Für anderweitige Projekte darf der Bausparer es nicht heranziehen.

Bausparvertrag garantiert günstige Bauzinsen für die Immobilien­finanzierung

Durch den Bausparvertrag erwirbt der Bausparer einen Rechtsanspruch auf ein Bauspardarlehen zu einem günstigen Zinssatz. Denn im Vertrag sind die Zinsen des Baudarlehens für die gesamte Laufzeit fixiert. Dieser garantierte Zinssatz ist unabhängig davon, wie sich im Laufe der Zeit die Bauzinsen am Markt entwickeln. Auf diese Weise bietet ein Bausparvertrag den Vorteil einer hohen Planungssicherheit.

Voraussetzungen für das Bauspardarlehen zur Immobilien­finanzierung

Ebenfalls im Bausparvertrag festgehalten sind zum einen eine Mindestansparsumme und zum anderen die monatlichen Ansparbeträge, die der Bausparer mit der Bausparkasse vereinbart. Diese werden auf ein Bausparkonto eingezahlt. Hat man in der Ansparphase das vertragliche Mindestsparguthaben und zudem eine geforderte Bewertungszahl, mit welcher die Bank die Sparverdienste bemisst, erreicht, ist der Bausparvertrag zuteilungsreif. Das bedeutet, dass der Bausparer ab jetzt – in der Zuteilungsphase – das Bauspardarlehen für seine Immobilien­finanzierung in Anspruch nehmen kann.

Die Darlehensphase beim Bausparvertrag

Bei Erlangen der Zuteilungsreife wird dem Bausparer vertragsgemäß ein Bauspardarlehen mit dem garantierten Zinssatz für den fehlenden Differenzbetrag zur Gesamtsumme, die im Bausparvertrag vereinbart wurde, gewährt. Dadurch bekommt er nach der Zuteilung die volle Bausparsumme für sein wohnwirtschaftliches Vorhaben ausgezahlt. Jetzt beginnt die Darlehensphase, in der er das Bauspardarlehen tilgen muss. Wie bei jedem anderen Annuitätendarlehen zur Baufinanzierung erfolgt die Tilgung des Bauspardarlehens über die gesamte Laufzeit durch gleichbleibend hohe Rückzahlungsraten.

Tipp von DTW | Immobilien­finanzierung:
Unsere Baufinanzierungsexperten beraten Sie gern jederzeit ausführlich zu allen Fragen einer Immobilien­finanzierung, ob in Verbindung mit einem Bausparvertrag oder ohne. In der Beratung berücksichtigen wir alle Ihre individuellen Voraussetzungen und Wünsche, denn von ihnen hängen stets die verschiedenen Darlehens­bedingungen und der Gesamtaufwand für die Baufinanzierung ab. Wir garantieren Ihnen, dass wir Ihnen stets ein für Sie passendes Darlehensangebot mit den günstigsten Konditionen für Ihre Immobilien­finanzierung unterbreiten können.

Vorkaufsrecht

Das Vorkaufsrecht ist ein gesetzliches oder vertragliches Recht. Sollte der Verkauf zum Beispiel einer Immobilie anstehen, so wird die Person, die ein Vorkaufsrecht besitzt, bevorzugt. Für den Darlehensgeber einer Immobilien­finanzierung ist ein Vorkaufsrecht im Grundbuch ersichtlich. Konkret bedeutet das: Bevor ein Kaufvertrag zwischen dem jetzigen Eigentümer und einem Dritten geschlossen wird, kann der Berechtigte eines Vorkaufsrechts die Rolle des Käufers für sich beanspruchen. Er muss allerdings die Konditionen und Verpflichtungen des Dritten übernehmen. Eine Verhandlung über Änderungen ist nicht gestattet.

Voraussetzung ist die Volljährigkeit der Parteien. Ebenso notwendig ist der Abschluss eines wirksamen Kaufvertrages zwischen dem Verkäufer und einem Dritten. Möchte der Berechtigte das Vorkaufsrecht dann für sich in Anspruch nehmen, bedarf es keiner gesonderten Form bei der Erklärung mehr. Es reicht eine einseitig, empfangsbedürftige Erklärung gegenüber dem Verkäufer aus.

Durch das Vorkaufsrecht entsteht zwischen den Parteien ein gesetzliches Schuldverhältnis. Folglich zieht auch ein Verstoß Schadensersatzansprüche nach sich. Ausgeschlossen von der Möglichkeit des Vorkaufrechts sind Verkäufe an Familienmitglieder und Personen der gesetzlichen Erbfolge. Auch bei Schenkungen, Tauschgeschäfte, Erbschaftsauseinandersetzungen und Übertragung von Gesellschaftsanteilen kann es keine Anwendung finden.

Unterschiede beim Vorkaufsrecht bei der Immobilien­finanzierung

Man unterscheidet in mehrere Formen des Vorkaufsrechts, und zwar nach Art des Verkaufsgegenstands und nach Art der Berechtigten:

  1. Das schuldrechtliche Vorkaufsrecht ist für bewegliche Gegenstände bestimmt. Es ist in §§ 463-473 BGB geregelt und es bedarf keiner Eintragung ins Grundbuch. Die Frist, das Recht in Anspruch zu nehmen, beträgt eine Woche. Es ist immer nur für einen Verkaufsfall zu regeln und durch eine Insolvenz wird es wirkungslos.
  2. Für Grundstücke und Immobilien gilt das dingliche Vorkaufsrecht. Es wird in das Grundbuch des Objektes eingetragen. Gesetzlich ist es in §§ 1094-1104 BGB verankert. Der Eintrag ins Grundbuch dient dabei dem Schutz des Berechtigten. Bei Immobilien und Grundstücken verfällt das Vorkaufsrecht nach zwei Monaten.

Beim öffentlich rechtlichen Vorkaufsrecht gibt es zwei Anspruchsgruppen. Zum einen gilt es für Flächen, die den Kommunen vorenthalten sind. Damit die Kommunen das Recht in Anspruch nehmen können, müssen konkrete Pläne für die Flächen vorliegen. Diese müssen im Allgemeinwohl der Bürger liegen. Zum anderen haben Mieter ein öffentlich rechtliches Vorkaufsrecht, wenn ihre Immobilie in Wohneigentum umgewandelt wird. Dieses Recht steht dem Mieter nur einmalig beim ersten Verkauf des Objektes zu. Der Verkäufer ist verpflichtet, den Berechtigten zu informieren. Spätestens beim Abschluss des Kaufvertrages mit einem Dritten ist der Mieter vom zuständigen Notar darüber in Kenntnis zu setzen. Der Berechtigte hat dann die Möglichkeit, den Kaufvertrag mit den bestehenden Konditionen zu übernehmen.

Wann das Vorkaufrecht erlischt

Es gibt mehrere Möglichkeiten für den Auslauf eines Vorkaufrechts. Die wahrscheinlichste ist die Ausübung des Rechts. Dabei ist es nicht von Bedeutung, ob der Berechtigte die Erklärung innerhalb der Frist oder zu spät, und damit erfolglos, abgegeben hat. Außerdem gilt für die im Grundbuch vermerkten Vorkaufsrechte eine Höchstdauer von 25 Jahren. Nach Ablauf wird das Recht gelöscht, egal ob es in Anspruch genommen wurde oder nicht.

Falls es zum speziellen Fall eines Untergangs des Verkaufsobjektes kommt, ist folglich auch das Vorkaufsrecht mit untergegangen. Denn an einem nicht mehr vorhandenen Objekt hat der Berechtigte kein Recht und sehr vermutlich auch kein Interesse mehr. Der Tod des Verkäufers oder des Berechtigten führen ebenfalls zum Verfall des Vorkaufsrechts. Außerdem wird das Vorkaufsrecht durch einen Rücktritt des Berechtigten ungültig. Beim dinglichen Recht ist dies dem Grundbuchamt notariell mitzuteilen, damit die Sperre danach aus dem Grundbuch gelöscht wird.

Lexikon zur Immobilienfinanzierung Seite:
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