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TeilauszahlungTeilauszahlungszuschlagTeilungserklärungTeilvalutierungszuschlagTilgungTilgungsaussetzungTilgungsdarlehenTilgungsfreie JahreTilgungshypothekTilgungsplanTilgungssatzTilgungsverrechnungTransmissionswärmeverlust nach EnEVTreuhandzahlung
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ZinsänderungsrisikoZinsanpassungZinsbindungZinsbindungsfristZinsentwicklungZinsfestschreibungZinssatzZusatzsicherheitenZweckbestimmungs­erklärungZwischenfinanzierung

Neuste Einträge im Lexikon zur Immobilienfinanzierung

Darlehens­bedingungen

Unter Darlehens­bedingungen versteht man bei der Immobilien­finanzierung zusammenfassend alle Konditionen und Eckdaten, die bei der Ausgestaltung des Vertrags für das Baudarlehen eine Rolle spielen. Je nachdem wie diese Darlehens­bedingungen aussehen, steigt oder sinkt für den Darlehensnehmer der Gesamtaufwand für die Baufinanzierung. Dabei ist zu beachten, dass sich die einzelnen Darlehens­bedingungen auch untereinander gegenseitig bedingen.

Darlehens­bedingungen: Sollzinsbindung und Sollzinssatz

Am einfachsten ist das gegenseitige Wechselspiel der Darlehens­bedingungen am Beispiel von Sollzinsbindung und Sollzinssatz bei der Immobilien­finanzierung nachzuvollziehen. Durch die Sollzinsbindung bleibt der Sollzinssatz über die vereinbarte Darlehenslaufzeit der Baufinanzierung konstant. Grundsätzlich kann ein Darlehensnehmer die Sollzinsbindung frei wählen. Allerdings hängt von ihrer Dauer die Höhe des Sollzinssatzes ab. Je länger der Darlehensnehmer die Sollzinsbindung des Zinssatzes wünscht, umso mehr steigt der Zinssatz, den die Banken für diese garantierte Konstanz verlangen. Das bedeutet, dass sich ein Darlehensnehmer bei seiner Immobilien­finanzierung stets im Vorfeld bewusst machen sollte, wie wichtig ihm zum Beispiel die Planungssicherheit bei seinen künftigen finanziellen Belastungen ist und was sie ihm gegebenenfalls Wert ist.

Passende Immobilien­finanzierung dank passender Darlehens­bedingungen

Solche individuellen Wünsche sind ebenso wie die individuellen Voraussetzungen bei der Ausgestaltung der Immobilien­finanzierung zu berücksichtigen. Damit man als Darlehensnehmer eine passende und möglichst günstige Immobilien­finanzierung erhält, müssen eben logischerweise auch die verschiedenen Darlehens­bedingungen zum Vorhaben, zur Situation und zu den eigenen Vorstellungen passen. Daher sind bei der Suche nach einer günstigen Baufinanzierung eine persönliche Beratung und der Vergleich verschiedener Angebote empfehlenswert. Wobei man sich jedoch immer wieder klar machen muss, dass nur Finanzierungsangebote mit identischen Darlehens­bedingungen wirklich aussagekräftig vergleichbar sind. Sehr einfach und vorteilhaft ist die Recherche nach der passenden Immobilien­finanzierung aus diesen Gründen beim Baugeldvermittler. Denn dieser hält eine große Anzahl von Angeboten von verschiedenen Finanzierungspartnern mit unterschiedlichen Konditionen vor.

Immobilien­finanzierung bequem beim Baugeldvermittler ausloten

In der individuellen Beratung loten Baugeldvermittler mit dem Darlehenssuchenden die verschiedenen Voraussetzungen und Darlehens­bedingungen aus: von der gewünschten Darlehenssumme, der Laufzeit, der Höhe der Ratenzahlung über die Frage nach dem Eigenkapitalanteil und Sicherheiten bis hin zu den Optionen etwa im Hinblick auf die Flexibilität für den Darlehensnehmer bei der Immobilien­finanzierung. Denn auch dieser Punkt bei den Darlehens­bedingungen kann eine gewichtige Rolle spielen. Und nicht alle Banken bieten Baudarlehen an, die zum Beispiel die Möglichkeit beinhalten, kostenlos Sondertilgungen zu leisten oder die Höhe der Ratenzahlung im Laufe der Zeit einmal zu variieren. Gerade solch flexiblen Darlehens­bedingungen gewinnen bei der Immobilien­finanzierung jedoch zunehmend an Bedeutung.

Der Tipp von DTW | Immobilien­finanzierung:
Für einen ersten Überblick über die Darlehens­bedingungen einer Immobilien­finanzierung eignen sich sehr gut unsere verschiedenen Baufinanzierungsrechner. Mit ihnen können Sie in Sekundenschnelle ermitteln, wie sich eine Veränderung bei den Darlehens­bedingungen auf die Immobilien­finanzierung auswirkt. Und selbstverständlich stehen Ihnen zudem unsere Baufinanzierungsexperten sehr gerne für eine ausführliche und persönliche Beratung zur Verfügung. Nach dieser unterbreiten sie Ihnen ein Angebot für eine garantiert günstige und ganz individuell auf Sie zugeschnitte Immobilien­finanzierung. Wir freuen uns auf Ihren Anruf!

Maklerprovision

Die Maklerprovision, auch Makler-Courtage genannt, ist ein Erfolgshonorar für die Vermittlung einer Immobilie oder eines Grundstücks zwischen Käufer und Verkäufer. Wenn es zum erfolgreichen Vertragsabschluss zwischen beiden Parteien kommt, erhält der Makler seine Maklerprovision. Wer als Käufer den Immobilienerwerb mit einem Baudarlehen finanzieren möchte, sollte im Vorfeld der Immobilien­finanzierung diese Kosten für den Makler sowie alle weitere Kaufnebenkosten mit einkalkulieren.

Gesetzliche Grundlage der Maklerprovision

Die gesetzliche Grundlage für die Maklerprovision ist in § 652 des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) festgehalten. Mit der etwas ungewohnten Bezeichnung „Mäkler“ statt „Makler“ heißt es dort:

„(1) Wer für den Nachweis der Gelegenheit zum Abschluss eines Vertrags oder für die Vermittlung eines Vertrags einen Mäklerlohn verspricht, ist zur Entrichtung des Lohnes nur verpflichtet, wenn der Vertrag infolge des Nachweises oder infolge der Vermittlung des Mäklers zustande kommt. Wird der Vertrag unter einer aufschiebenden Bedingung geschlossen, so kann der Mäklerlohn erst verlangt werden, wenn die Bedingung eintritt.

(2) Aufwendungen sind dem Mäkler nur zu ersetzen, wenn es vereinbart ist. Dies gilt auch dann, wenn ein Vertrag nicht zustande kommt.“

Pauschale Höhe der Maklerprovision

Das bedeutet auch, dass die Höhe der Maklerprovision grundsätzlich frei vereinbart wird. Denn eine gesetzliche Vorschrift über die Provisionshöhe existiert nicht. Allerdings gibt es „ortsübliche Provisionssätze“, die als Richtschnur für die Verhandlungen über die Höhe des Maklerhonorars gelten. Meist liegen diese zwischen drei und sieben Prozent des Kaufpreises plus Mehrwertsteuer, je nach Standort der Immobilie. Und bei der letztlich festgelegten Höhe der Makler-Courtage ist es dann zudem völlig unerheblich, welchen Aufwand der Makler hatte, um den Vertragsabschluss herbeizuführen. Denn es handelt sich bei ihr um ein pauschales Erfolgshonorar.

Nebenkosten bei der Immobilien­finanzierung einsparen

Der Käufer einer Immobilie muss die „ortsübliche Makler-Courtage“ nicht zwingend akzeptieren. Ob allerdings die individuelle Verhandlung der Maklerprovision erfolgreich sein kann, hängt in erster Linie von der Situation auf dem regionalen Immobilienmarkt ab. Wenn dort eine hohe Nachfrage nach Immobilien herrscht, sinken die Chancen eine niedrigere Maklerprovision zu vereinbaren. Bei schwer vermittelbaren Immobilien stehen diese Chancen logischerweise deutlich besser. Selbstverständlich muss man auf der Suche nach einer Immobilie nicht auf einen Makler zurückgreifen. Sowohl in Zeitungsanzeigen und im Internet lohnt sich die alternative Suche nach provisionsfreien Immobilienangeboten. Denn wer dort fündig wird, spart die nicht unerheblichen Kosten für den Makler ein und braucht sie dann auch nicht als Posten bei den Nebenkosten bei der Immobilien­finanzierung zu berücksichtigen.

Tipp von DTW | Immobilien­finanzierung:
Neben der Maklerprovision gibt es noch eine Reihe von weiteren Nebenkosten beim Bau oder Kauf einer Immobilie. In unserem Blogbeitrag „Nebenkosten bei der Immobilien­finanzierung“ können Sie sich ausführlich zu diesem Thema informieren.

Darlehensgeber

Der Darlehensgeber bei einer Immobilien­finanzierung ist derjenige, der dem Darlehensnehmer Geld für den Kauf oder Bau einer Immobilie leiht. Darlehensgeber, auch Gläubiger oder Kreditgeber genannt, sind in den meisten Fällen Banken oder Versicherungen, können aber auch grundsätzlich Privatpersonen sein. Zwischen Darlehensnehmer und -geber bei einer Baufinanzierung wird ein Darlehensvertrag geschlossen. Aus ihm ergeben sich für beide Seiten verschiedene Rechte und Pflichten.

Darlehensgeber bestimmt die Darlehens­bedingungen einer Baufinanzierung

Im Regelfall setzt der Darlehensgeber die Konditionen und Bedingungen der Immobilien­finanzierung fest. Im Darlehensvertrag verpflichtet er sich, dem Darlehensnehmer eine vereinbarte Darlehenssumme über eine vereinbarte Laufzeit zur Verfügung zu stellen. Als Gegenleistung erhält er vom Darlehensnehmer während der gesamten Laufzeit kontinuierliche Zinszahlungen entsprechend dem vereinbarten Sollzinssatz. Und am Ende der Vertragslaufzeit der Immobilien­finanzierung erhält der Darlehensgeber die komplette Darlehenssumme vom Darlehensnehmer zurück.

Wie die einzelnen Darlehens­bedingungen einer Immobilien­finanzierung konkret aussehen, hängt von einer Reihe von Voraussetzungen ab. So prüft der Darlehensgeber vor Abschluss des Kreditvertrags die Bonität bzw. die finanzielle Situation des Darlehensnehmers. Nach dieser Ermittlung der Bonität des Darlehensnehmers kann der Darlehensgeber gegebenenfalls höhere Risikoaufschläge oder auch Sicherheiten verlangen. Sollte zudem der Darlehensnehmer besondere Wünsche bei seiner Baufinanzierung haben, sind weitere Zinsaufschläge durch den Darlehensgeber möglich.

Grundsätzliche Vertragsfreiheit zwischen Darlehensnehmer und -geber

Da in Deutschland prinzipiell die Vertragsfreiheit gilt, können Darlehensnehmer und -geber die Details einer Immobilien­finanzierung frei verhandeln. Üblicherweise kann der Darlehnsnehmer die Laufzeit des Baudarlehens und die anfängliche Tilgung frei wählen, während der Darlehensgeber die Kosten für die Baufinanzierung an diverse Voraussetzungen, die der Darlehensnehmer mitbringt, knüpft. Grundsätzlich ist jede Immobilien­finanzierung ein individuell ausgestaltetes Finanzierungsprojekt mit einem individuellen Darlehensvertrag.

Tipp von DTW | Immobilien­finanzierung:
Bei einem Baugeldvermittler wie DTW | Immobilien­finanzierung können Sie für Ihre Baufinanzierung aus einem breiten Angebot von Baudarlehen schöpfen. Da wir mit vielen verschiedenen Finanzierungspartnern zusammenarbeiten, können wir für Ihre individuellen Wünsche und Voraussetzungen aus den unterschiedlichen Finanzierungsprodukten das optimale für Sie herausfiltern. So erhalten Sie von uns ein garantiert günstiges und zugleich passendes Angebot für Ihre Immobilien­finanzierung.

Monatliche Rate / Monatsrate

Die monatliche Rate bei einer Immobilien­finanzierung ist der Betrag, den der Darlehensnehmer jeden Monat an den Darlehensgeber zahlt. Sie setzt sich im Regelfall aus einem Zinsanteil und einem Tilgungsanteil für das Baudarlehen zusammen. Während der Zinssatz für die Baufinanzierung vom Darlehensgeber bestimmt wird, kann der Darlehensnehmer die anfängliche Tilgung frei wählen. Auf diese Weise besteht für ihn bei einer Immobilien­finanzierung die Möglichkeit, in einem gewissen Rahmen die Höhe seiner monatlichen Rate bzw. Belastung selbst zu bestimmen.

Die Zusammensetzung der Monatsrate bei verschiedenen Darlehensformen

Da die Höhe der Monatsrate bei der Baufinanzierung vom Zins- und Tilgungssatz abhängig ist, unterscheidet sich die Zusammensetzung der beiden Anteile bei der monatlichen Rate je nach Wahl der Darlehensform einer Immobilien­finanzierung.

Die monatliche Rate beim Annuitätendarlehen

Beim Annuitätendarlehen zahlt der Darlehensnehmer während der gesamten Laufzeit der Immobilien­finanzierung eine gleichbleibend hohe monatliche Rate an den Darlehensgeber. Diese nennt man im Bankenwesen auch Annuität. Während der absolute Betrag der Monatsrate konstant bleibt, verschiebt sich aber der Anteil der Zinsen und der Tilgung bei jeder Ratenzahlung zugunsten des Tilgungsanteils. Denn durch jede Zahlung der Monatsrate verringert sich die verbleibende Restschuld des Baudarlehens. Da auf diese der Zinssatz angewendet wird, verringert sich die Zinslast jeden Monat. Weil zugleich die monatliche Rate in der Höhe unverändert bleibt, steigt folglich logischerweise der Anteil für die Tilgung des Baudarlehens. Mit dem Tilgungsplan, der Bestandteil einer Immobilien­finanzierung ist, erhält der Darlehensnehmer eine detaillierte Übersicht, wie sich bei den Monatsraten jeweils die beiden Anteile für Zins und Tilgung aufteilen. Ebenso zeigt er den jeweils aktuellen Schuldenstand bei der Baufinanzierung an.

Die monatliche Rate beim Tilgungsdarlehen

Im Gegensatz zur konstanten Ratenhöhe beim Annuitätendarlehen, verringert sich beim Tilgungsdarlehen der Betrag der Monatsrate kontinuierlich. Denn bei dieser Darlehensform zur Immobilien­finanzierung wird im Darlehensvertrag nur die Höhe der Tilgungsleistung festgehalten. Die monatliche Rate der Baufinanzierung reduziert sich daher durch die sich stetig verringernde Zinslast.

Die monatliche Rate beim endfälligen Darlehen

Das endfällige Darlehen für die Immobilien­finanzierung ist ein tilgungsfreies Baudarlehen. Bei ihm wird die Darlehenssumme der Baufinanzierung erst am Ende der vereinbarten Laufzeit fällig. Die Tilgung der kompletten Kreditsumme erfolgt dann auf einen Schlag und zwar meistens durch die Auszahlung einer Kapitallebensversicherung. Die monatliche Rate beim endfälligen Darlehen wird daher ausschließlich für die Kreditzinsen aufgewendet. Ohne monatliche Tilgung bleibt die Schuldenlast bis zur Fälligkeit unverändert. Darum verändert sich während der Laufzeit auch nicht die Zinslast, so dass die monatliche Rate beim endfälligen Darlehen ebenfalls in der Höhe bis zum Ablauf der Immobilien­finanzierung konstant bleibt.

Tipp von DTW | Immobilien­finanzierung:
Mit unseren Baufinanzierungsrechnern wie etwa dem Zinsrechner oder dem Tilgungsrechner können Sie sehr einfach ermitteln, welche monatliche Rate für Sie in Fragen kommen könnte und wie lange Sie hierbei für die Rückzahlung des Baudarlehens benötigen. Selbstverständlich können Sie sich auch direkt von unseren Baufinanzierungsexperten persönlich beraten lassen. Kontaktieren Sie uns sehr gerne jederzeit per E-Mail, telefonisch oder über unsere bequeme und unverbindliche Online-Voranfrage.

Lexikon zur Immobilienfinanzierung Seite:
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