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Mario Draghi kurbelt die ultralockere Geldpolitik wieder an

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Zinskommentar zur Immobilien­finan­zierung vom 13.09.2019

Die Refinanzierungszinsen für Immobilien­finanzierungen mit einer Zinsbindung von zehn Jahren hatten Mitte August ihr historisches Allzeittief erreicht. Da sich die Zinsen für Baufinanzierungen an langfristigen Rentenpapieren orientieren, sind diese ebenfalls gesunken. Seit dem Erreichen des historischen Allzeittiefs stiegen die Zinsen der Bundesanleihen sowie die Zinsen für Immobilien­finanzierungen jedoch bis gestern wieder leicht an.

Donnerstag, der 12.09.2019, ist ein Tag, an den man sich als Kleinsparer zukünftig noch lange erinnern könnte. Mario Draghi, Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), hat als eine seiner letzten Amtshandlungen - bevor seine Nachfolgerin Christine Lagarde sein Amt übernimmt - tatsächlich den Einlagenzins für Banken von minus 0,4 Prozent auf minus 0,5 Prozent gesenkt. Das Parken von Einlagen bei der EZB wird nun für die Banken durch die Senkung des "Strafzinses" noch teurer. Auch der Fakt, dass es zukünftig ein zweistufiges System (Einführung eines Freibetrags) geben wird, ändert nichts für den Kleinsparer. Für die Altersvorsorge eines jeden deutschen Kleinsparers ist diese Maßnahme der EZB ein herber Schlag. Strafzinsen für Kunden mit Einlagen unter 100.000,- € sind nun nicht mehr ausgeschlossen, denn der Strafzins der EZB kostet die Banken mehrere Milliarden Euro.

Darüber hinaus setzen Draghi und die EZB noch einen drauf. Das Anfang diesen Jahres beendete Anleihekaufprogramm wird wieder aktiv. Ab November kauft die EZB jeden Monat wieder 20 Milliarden Euro europäischer Staatsanleihen. Die Nachfrage nach Anleihen wird entsprechend wieder steigen. Bei einer steigenden Nachfrage steigen die Kurse und die Zinsen für Anleihen sinken entsprechend. Die Zinsen für zehnjährige Bundesanleihen gaben nach der Verkündung der Maßnahmen nach und sind wieder unter einen Wert von minus 0,6 Prozent gefallen. Da sich die Zinsen für Baufinanzierungen an der Zinsentwicklung von langlaufenden Anleihen orientieren, sind diese ebenfalls gesunken.

Auf der anderen Seite freuen sich die Baufinanzierer und Anschlussfinanzierer. Denn bei einer sinkenden Zinsentwicklung bei Baufinanzierungen wird das Eigenheim so günstig wie nie. Wer eine passende Immobilie oder ein passendes Grundstück gefunden hat, der kann - dank niedriger Zinsen - eine höhere Tilgung wählen. So zahlt man das Baudarlehen schnell ab und ist früher schuldenfrei.

Baufinanzierer sollten sich jedoch nicht zwingend auf weiter sinkende Zinsen einstellen. Banken als Darlehensgeber machen die Entwicklung steigender Häuserpreise bei der Zinsvergabe immer weniger mit. Aufgrund des hohen Kaufpreises setzen die Banken einen niedrigeren tatsächlichen Wert des Hauses an. Das wiederum führt dazu, dass sich der sogenannte Beleihungsauslauf für den Baufinanzierer verschlechtert. Ein höherer Beleihungsauslauf bedeutet einen höheren Sollzins für die Baufinanzierung. Die Immobilien­finanzierung könnte mit den vorhandenen finanziellen Mitteln des Baufinanzierers somit nicht mehr darstellbar sein.

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* Vergleich von Immobilienkrediten in Stiftung Warentest Finanztest, Ausgabe 06/2020.

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