Eigenkapital bei der Immobilienfinanzierung

Eigenkapital Baufinanzierung Zinsaufschläge für Baugeld bei höherem Beleihungsauslauf

„Setzen Sie für die Finanzierung Ihrer Immobilie möglichst viel Eigenkapital ein“, rät die Stiftung Warentest Finanztest in ihrer Zeitschrift 06/2014. Käufer und Bauherren eines selbstgenutzten Eigenheims sollten bei der Planung der Immobilienfinanzierung möglichst viel Eigenkapital einsetzen. Denn zahlreiche  Finanzierungsgeber haben im Laufe der letzten Jahre die Risikoaufschläge bei Immobilienfinanzierungen für Darlehensnehmer mit wenig Eigenkapital erhöht. Je geringer der Eigenkapitalanteil am Objektwert, umso größer ist das Risiko der Bank, bei einem Zahlungsausfall einen Verlust zu erleiden. Dieses Ausfallrisiko lassen sich Darlehensgeber mit einem Zinsaufschlag bezahlen. Banken und Versicherungen staffeln deshalb ihre Zinssätze nach dem Anteil des Immobiliendarlehens am Wert des beliehenen Objekts.

Dieser sogenannte „Beleihungsauslauf“ stellt das Verhältnis aller Fremdfinanzierungsmittel zum Beleihungswert des Objektes dar. Die Angabe des Beleihungsauslaufs erfolgt in Prozent des Beleihungswerts. Der Beleihungswert liegt bei selbstgenutzten Immobilien meist 10 % unter dem Kaufpreis. Diesen Unterschied nennt man Risikoabschlag.

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