Wann lohnt sich ein Forward-Darlehen bei der Immobilienfinanzierung?

Forward-Darlehen bei DTWUm es vorneweg zu nehmen: Der dümmste Zeitpunkt, einen Vertrag für ein Forward-Darlehen zu unterzeichnen, ist in einer Hochzinsphase, in der alles dafür spricht, dass die Zinsen für eine Immobilienfinanzierung in den kommenden Jahren fallen werden.

Stehen die Vorzeichen allerdings genau umgekehrt, ist es eine kluge Entscheidung, sich mit einem Forward-Darlehen die aktuell niedrigen Zinssätze bei der Immobilienfinanzierung für seine Anschlussfinanzierung oder für eine Umschuldung zu sichern.

Die Talsohle der Zinsentwicklung mit einem Forward-Darlehen nutzen

Da man mit einem Forward-Darlehen im Voraus einen Baukredit für die Zukunft mit den Konditionen von heute abschließt, kann man mit ihm eine momentan wirtschaftlich günstige Lage für seinen persönlichen Finanzierungsbedarf nutzen. Derzeit befinden wir uns gerade in einer solchen Situation. Nachdem die Baugeld-Zinsen noch vor zehn Jahren bei um die fünf Prozent lagen, sind sie bis heute kräftig gesunken.

Doch die Talsohle der Zinsentwicklung bei der Baufinanzierung scheint nicht nur erreicht, sondern es deutet sich an, dass die Zinswende bereits eingeläutet ist. Mit weiter fallenden Zinsen bei der Immobilienfinanzierung ist nicht wirklich zu rechnen. Irgendwann gelangt man immer an das untere Ende der Fahnenstange. So lässt sich in den vergangenen Monaten ein anhaltender Trend steigender Zinsen beim Baugeld beobachten. Zwar kann niemand voraussagen, ob sich diese Zinsentwicklung bei der Baufinanzierung über viele Jahre fortsetzen wird, doch die immer noch historisch niedrigen Zinsen für Baugeld von heute sind ein sehr gutes Argument, sich mit einem Forward-Darlehen gegen das Risiko steigender Zinsen bei der Immobilienfinanzierung abzusichern.

Frühzeitiger Abschluss eines Forward-Darlehens kann sich auszahlen

Bis zu 60 Monate im Voraus kann ein Forward-Darlehen abgeschlossen werden. Wessen aktuelle Sollzinsbindung bei der Immobilienfinanzierung also innerhalb der nächsten fünf Jahre endet, für den käme eine günstige Anschlussfinanzierung mit einem Forward-Darlehen in Betracht. Die Zeitspanne zwischen der Vertragsunterzeichnung und der Auszahlung nennt man Forward-Periode. Für diese Wartezeit verlangen die Banken einen Zinsaufschlag von etwa 0,01 bis 0,02 Prozentpunkten pro Monat. Diesen Zinsaufschlag, auch Forward-Aufschlag genannt, muss man also bei der Bewertung, wie lohnend der Abschluss eines Forward-Darlehens zum jetzigen Zeitpunkt ist, mit einrechnen.

Steigen die Zinsen für Baugeld in der Zeit der Forward-Periode stärker an als der Zinsaufschlag, zahlt sich ein Forward-Darlehen aus. Einige Banken verzichten übrigens bei kürzeren Forward-Perioden bis zu 12 Monaten auf den Zinsaufschlag. Oftmals gibt es Sonderaktionen, bei denen Forward-Perioden von bis zu 60 Monaten ohne Forward-Aufschlag angeboten werden. Daher ist ein genauer Vergleich der Konditionen verschiedener Anbieter ratsam, damit man für sich das beste Angebot herausfiltern kann. Baugeldvermittler, wie DTW | Immobilienfinanzierung, unterstützen Sie dabei, aus einer Vielzahl von Anbietern das passende und günstigste Forward-Darlehen zu finden.

Lange Sollzinsbindung kündigen und anschließend vom Forward-Darlehen profitieren

Nicht nur als Anschlussfinanzierung, sondern auch für eine Umschuldung kann ein Forward-Darlehen eingesetzt werden. Kreditnehmer, die sich in der Vergangenheit für eine lange Sollzinsbindung bei ihrer Immobilienfinanzierung entschieden haben, können von dem gesetzlich verankerten Sonderkündigungsrecht nach zehn Jahren profitieren. Nach Paragraph 489 BGB haben sie die Möglichkeit, 10 Jahre nach Vollauszahlung ihre aktuelle Baufinanzierung ganz oder teilweise zu kündigen, ohne eine Vorfälligkeitsentschädigung zahlen zu müssen. Auch in diesen Fällen lohnt sich der Blick in die alten Vertragsunterlagen und die Recherche nach günstigen Forward-Darlehen, um durch sie möglichst rasch Geld sparen zu können. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Blog von DTW | Immobilienfinanzierung unter „Das Sonderkündigungsrecht bei der Immobilienfinanzierung gemäß § 489 BGB„.

Die Grenzen der Vorteile eines Forward-Darlehens

Auch wenn aktuell wenig dafür spricht, dass ein Forward-Darlehen in der derzeitigen Phase der Zinsentwicklung eine Fehlentscheidung sein könnte, sollte man sich aber über folgendes im Klaren sein: Wer ein Forward-Darlehen zu einem ungünstigen Zeitpunkt abgeschlossen hat, kann dies nicht so ohne weiteres wieder rückgängig machen. Wenn sich Banken darauf einlassen, dann nur gegen eine Nichtabnahmeentschädigung, deren Höhe sich nach den entgangenen Zinsgewinnen richtet. Das Forward-Darlehen also nicht in Anspruch zu nehmen, sofern dies überhaupt möglich ist, rentiert sich nur, wenn eine Alternative für die Anschlussfinanzierung diese Entschädigungszahlung ausgleichen kann.

Daumen hoch

Tipp von DTW | Immobilienfinanzierung: Finden Sie hier das günstigste Angebot für ein Forward-Darlehen.

Die passende Tilgung für Ihre Immobilienfinanzierung

Tilgung bei der ImmobilienfinanzierungWer möchte nicht gerne im eigenen Haus wohnen und damit schuldenfrei in Rente gehen? Kontinuierlich sinken die Altersbezüge. Da verspricht eine eigene Immobilie eine sehr verlässliche Absicherung im Alter. So gilt allgemein das mietfreies Wohnen als wichtiger Bestandteil der privaten Altersvorsorge. Aber viele fragen sich selbstverständlich, ob es überhaupt möglich ist, als Hausbesitzer schuldenfrei und mietfrei in Rente zu gehen. Die ganz schlichte Antwort auf diese Frage: Ja, es ist möglich! Sie brauchen dazu lediglich eine passende Tilgung bei Ihrer Immobilienfinanzierung oder Baufinanzierung.

Die Statistik liefert dafür einen guten Beweis: Gut drei Viertel der Hausbesitzer schaffen es, ohne Schulden auf ihrem Haus in Rente zu gehen. Das ist also ein realistisches Ziel, das man anstreben sollte, damit der Traum von der eigenen Immobilie auch im Ruhestand Sicherheit und Geborgenheit gibt. Von daher ist es sehr empfehlenswert, sich bereits bei den ersten Planungen einer Immobilienfinanzierung oder Baufinanzierung Gedanken über die passende Tilgung zu machen. Ziel dieser Überlegungen sollte sein, wie Sie Ihr Haus bis zum Eintritt in die Rente zumindest größtenteils abbezahlen können.

Bei der Immobilienfinanzierung die passende Tilgung wählen

Um ohne Restdarlehen bei der Immobilienfinanzierung in Rente gehen zu können, müssen Sie die passende Tilgung wählen. Wie hoch der Tilgungssatz konkret sein sollte, ergibt sich aus dem Zeitraum, in dem Sie das Darlehen abbezahlen möchten. Zwei Parameter spielen dabei die entscheidende Rolle:

    • Ihr Alter beim Kauf der Immobilie und
    • der Zinssatz für Ihre Immobilienfinanzierung.

Je jünger Sie sind, desto länger können Sie das Baudarlehen abbezahlen. Aus dieser längeren Zeitdauer ergibt sich logischerweise, dass die passende Tilgung, bzw. die monatliche Rate für das Baudarlehen, niedriger gewählt werden kann. Oder bei entsprechend höheren Tilgungsraten ist die Darlehenssumme der Baufinanzierung eben früher zurückgezahlt.

Die passende Tilgung: Paradoxon bei niedrigen Zinsen

Je niedriger der Zins bei Immobilienfinanzierungen ist, desto höher sollte die passende Tilgung sein. Die aktuelle Niedrigzinsphase bietet also optimale Bedingungen für eine rasche Tilgung. In diesem Zusammenhang taucht allerdings ein Paradoxon auf, das Sie bedenken sollten: Je niedriger der Zinssatz bei einer Baufinanzierung ist, desto länger dauert bei einem Annuitätendarlehen die Rückzahlung des Baukredits. Das klingt in der Tat paradox, hat aber folgenden Grund: Bei einem Annuitätendarlehen leisten Sie monatlichen einen festen und immer gleichen Betrag für die Bedienung des Immobiliendarlehens. Diese monatliche Darlehensrate setzt sich zusammen aus dem Anteil für die Zinsen und dem Anteil für die Tilgung. Mit fortschreitender Laufzeit der Baufinanzierung sinkt der Zinsanteil, wodurch der Tilgungsanteil immer größer wird. Daraus folgt, dass bei einem niedrigen Zins die Steigerung des Tilgungsanteils entsprechend geringer ausfällt. Mit anderen Worten: Sie benötigen mehr Zeit, um das Baudarlehen zurückzuzahlen.

Vorteilhaft für Sie ist es daher, wenn Sie bei den derzeit historisch niedrigen Bauzinsen von Beginn an eine möglichst hohe Tilgungsrate vereinbaren. Eine hohe und rasche passende Tilgung zählt zu den besten Geldanlagen. Ratsam ist zudem, die Immobilienfinanzierung oder Baufinanzierung für einen möglichst langen Zeitraum abzuschließen. Das gibt Ihnen langfristige Planungssicherheit und einen langfristigen Vorteil aus der aktuellen Niedrigzinsphase.Bei einer langen Zinsbindung haben Sie nach Ablauf von 10 Jahren nach § 489 BGB die Möglichkeit das Baudarlehen ganz oder teilweise zurück zu zahlen, ohne eine Vorfälligkeitsentschädigung.

Die passende Tilgung für die Immoblienfinanzierung ermitteln

Lassen Sie sich in einem ersten Schritt von unseren Baufinanzierungsrechnern ausrechnen, wie viel Haus und Immobilienfinanzierung Sie sich leisten können. Denn dies ist die Grundlage, um im Alter schuldenfrei zu sein: Machen Sie sich ein realistisches Bild Ihrer finanziellen Möglichkeiten. Bedenken Sie, dass Sie Ihr Haus über viele Jahrzehnte abbezahlen müssen und überschätzen Sie sich und die etwaigen Kosten nicht.

Wie hoch die passende Tilgung gewählt werden kann oder soll und wie viele Jahre Sie für die Rückzahlung des Baudarlehens brauchen, errechnet Ihnen unser Tilgungsrechner mit wenigen Klicks. Folgendes Beispiel dient einer ersten, einfachen Veranschaulichung:

Wenn wir bei einer Immobilienfinanzierung von einer Darlehenssumme von 150.000 € und einen Sollzinssatz von 1,5 Prozent ausgehen, so ist das Baudarlehen

  • bei einer anfänglichen Tilgung von 2 % und einer monatlichen Rate von 435 € in 37 Jahren zurückgezahlt,
  • bei einer anfänglichen Tilgung von 4 % und einer monatlichen Rate von 690 € in 21 Jahren und
  • bei einer anfänglichenTilgung von 5 % und einer monatlichen Rate von 810 € bereits in 17 Jahren

Die passende Tilgung und die Möglichkeit flexibler Sondertilgungen

Überlegungswert im Hinblick auf die passende Tilgung sind optionale Sondertilgungen. Üblicherweise bieten Finanzierungspartner die Möglichkeit, Sondertilgungen zu leisten. Meist werden bei einer Baufinanzierung oder Immobilienfinanzierung 5 bis 10 Prozent des ursprünglichen Baudarlehens jährlich als möglicher Höchstbetrag für Sondertilgungen vereinbart. Wenn Sie diese Möglichkeit kontinuierlich nutzen können, haben Sie bei 5 % Sondertilgung nach 10 Jahren die Hälfte Ihres Hauses abbezahlt. Um das möglich zu machen, planen Sie am besten einen entsprechenden Puffer in Ihre finanzielle Mittel ein.

Tilgungssatzwechsel bieten Flexibilität für die passende Tilgung

Während der Zinsbindung einer Baufinanzierung oder Immobilienfinanzierung kann sich im Laufe der Jahre einiges verändern. Ob bei der familiären Situation, beim Arbeitsplatz oder auch beim Einkommen, ist die Situation nach einigen Jahren oftmals anders als beim Abschluss des Baudarlehens. Deshalb profitieren die Kunden von DTW | Immobilienfinanzierung bei zahlreichen Finanzierungspartnern von der Möglichkeit, den Tilgungssatz während der Sollzinsbindung so zu verändern, dass die passende Tilgung zu den veränderten Lebensumständen passt.

Individuelle Beratung für Ihre Immobilienfinanzierung

Je nach gewähltem Sollzinssatz können Sie mit unserem Baufinanzierungsrechner die kalkulatorische Vertragslaufzeit der Baufinanzierung und die Gesamtkosten berechnen. Für die Zeit nach dem Ende der Sollzinsbindung wird vom Tilgungsrechner ein fiktiver Tilgungsplan erstellt.

Profitieren Sie von der individuellen Beratung zur Baufinanzierung von DTW | Immobilienfinanzierung. Nutzen Sie die kostenfreie & unverbindliche Online-Voranfrage oder rufen Sie unsere kostenfreie Service-Hotline an. Die Berater von DTW | Immobilienfinanzierung ermitteln gemeinsam mit Ihnen das passende Immobiliendarlehen aus einer Vielzahl von Finanzierungsangeboten.

Wie viel Haus und welche Immobilienfinanzierung kann ich mir leisten?

Baufinanzierung mit DTW-ImmobilienfinanzierungEine konkrete Summe können wir Ihnen hier nicht nennen. Aber wir können Ihnen genau sagen, was Sie bedenken und tun müssen, um Ihr Haus oder Ihre Immobilie sicher zu finanzieren. Gleichzeitig sollten Sie trotz der Immobilienfinanzierung für Ihr tägliches Leben genügend finanziellen Spielraum zu haben. Und wir können Ihnen unsere Baufinanzierungsrechner zur Verfügung stellen, die Sie bei der Ermittlung der konkreten Summe der Immobilienfinanzierung oder Baufinanzierung unterstützen.

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Nebenkosten bei der Immobilienfinanzierung

Nebenkosten bei der Immobilienfinanzierung kalkulierenNebenkosten bei der Immobilienfinanzierung oder Baufinanzierung sind ein oft unterschätzter Kostenfaktor. Zu den Nebenkosten bei der Immobilienfinanzierung gehören beispielsweise die Grunderwerbsteuer, Notar- und Grundbuchkosten oder eventuelle Gebühren für Makler.

Das derzeit äußerst niedrige Zinsniveau bei der Baufinanzierung verleitet Bauherren und Hauskäufer oft dazu nur auf die aktuell sehr günstigen Bauzinsen zu achten. Nebenkosten bei der Immobilienfinanzierung werden dabei oftmals nicht oder nicht in ausreichender Höhe einkalkuliert. Je nach Bundesland können die Nebenkosten bei der Immobilienfinanzierung den Kaufpreis bzw. die Erstellungskosten um 10 % bis 15 % oder auch mehr erhöhen.

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Immobilienbewertung: Richtig investieren!

ImmobilienbewertungOb bei der Immobilienfinanzierung, der Suche nach einem günstigen Modernisierungskredit oder rechtlichen Auseinandersetzungen – eine Immobilienbewertung kann in sämtlichen Fällen bei Entscheidungen hilfreich sein und vor Überraschungen schützen. Eine fachkundige Einschätzung eines unabhängigen Gutachters bietet eine sichere Grundlage bei der Baufinanzierung und dient zudem als Orientierungshilfe für die Wertermittlung einer Immobilie. Die Immobilienbewertung liefert treffsichere Argumente für eine faire Kaufpreisverhandlung.

Zur Erstellung eines Energieausweises ist eine Immobilienbewertung für Immobilieneigentümer seit Mai 2014 sogar unerlässlich. Ähnlich wie man es von Kühlschränken kennt, gibt der Energieausweis Auskunft über den energetischen Zustand einer Immobilie. Bei Verkauf, Neuvermietung oder Verpachtung sind Eigentümer dazu verpflichtet den Interessenten den Energieausweis der jeweiligen Immobilie vorzulegen. Bei Nicht-Einhaltung drohen sogar rechtliche Konsequenzen.

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Erforderliche Unterlagen zur Baufinanzierung

Unterlagen zur BaufinanzierungSie möchten Ihre Immobilie möglichst schnell und einfach finanzieren oder benötigen eine Anschlussfinanzierung? Mit den kompletten Unterlagen zur Baufinanzierung sind Sie optimal vorbereitet. Doch so unterschiedlich die Wünsche zur Immobilienfinanzierung sind, so unterschiedlich und umfangreich sind auch die erforderlichen Unterlagen zur Baufinanzierung. Sie sollten sich also vorab detailliert Gedanken über Ihr Vorhaben machen und dann die entsprechenden Unterlagen zur Baufinanzierung einholen: Sie möchten die Vorteile der momentanen Zinsentwicklung der Baufinanzierung nutzen und zeitnah bauen oder kaufen? Eventuell haben Sie Ihre Traum-Immobilie bereits gefunden und benötigen ein Modernisierungs-Darlehen? Möchten Sie zu Ihrer bestehenden Immobilienfinanzierung Angebote vergleichen oder suchen Sie nach einer passenden Anschlussfinanzierung?

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KfW-Förderprogramme: Neuigkeiten bei Programm Energieeffizient Bauen (KfW 153)

KfW-FörderprogrammeVerbesserung der KfW-Förderprogramme ab 1. April 2016: gute Nachrichten für alle Bauherren und Käufer von energiesparenden Immobilien oder für jene, die ihr Eigenheim zu einem Energie-Effizienzhaus-Standard aufrüsten möchten:

Die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) stockt ihre staatlich geförderten Immobiliendarlehen zur Baufinanzierung in einem seiner KfW-Förderprogramme Energieeffizient Bauen (KfW 153) von 50.0000 Euro auf jeweils 100.000 Euro auf – das ist doppelt so viel, wie bisher! Deutlich mehr Zinssicherheit bei der Baufinanzierung erhalten Bauherren und Käufer durch die neu eingeführte Sollzinsbindung von 20 Jahren mit äußerst attraktiven Zinssätzen. Bisher wurde das KfW-Förderprogramm Energieeffizient Bauen (KfW 153) nur mit einer Sollzinsbindung von 10 Jahren angeboten. Doch wer attraktive KfW-Förderprogramme für sich nutzen möchte, der muss künftig auch ein paar Dinge zusätzlich beachten.

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Echtes vs. unechtes Forward-Darlehen: gut informiert

Echtes vs. unechtes Forward-Darlehen

Ursprünglich entwickelt zur Finanzierung der kommunalen und gemeinnützigen Wohnungsbauunternehmen, haben sich  Forward-Darlehen in den letzten Jahren auch für den Normalverbraucher zu einer sehr interessanten Darlehensform der Baufinanzierung entwickelt. Das aktuelle Sollzinsniveau lässt sich damit auch für Immobilienfinanzierungen sichern, die erst nach Monaten nach Vertragsabschluss in Anspruch genommen werden möchten. (Erfahren Sie mehr zur aktuellen Zinsentwicklung im Zinskommentar zur Baufinanzierung.) Der Darlehensnehmer hat damit die Möglichkeit eine Sollzinsbindung bis zu 66 Monate im Voraus zu erhalten. Nicht immer leicht zu unterscheiden sind dabei echtes und unechtes Forward-Darlehen. Die Experten von DTW | Immobilienfinanzierung raten daher vor Abschluss eines solchen Forward-Darlehens sich über die Unterschiede, Vor- und Nachteile der Baufinanzierung zu informieren und ob ein echtes oder unechtes Forward-Darlehen bei der Immobilienfinanzierung in Frage käme.

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Sonderkündigungsrecht bei Forward-Darlehen

Sonderkuendigungsrecht bei der BaufinanzierungViele Darlehensnehmer stehen derzeit vor der gleichen Herausforderung: Wie können sie sich die derzeit niedrigen Zinsen für Baugeld sichern, obwohl die Sollzinsbindung der bestehenden Anschlussfinanzierung, die oftmals vor Jahren als Forward-Darlehen abgeschlossen wurde, noch nicht beendet ist? Die Lösung könnte das Sonderkündigungsrecht nach § 489 BGB sein.

Teure Forward-Darlehen mit dem Sonderkündigungsrecht § 489 BGB ablösen

Die meisten Darlehensnehmer einer Immobilienfinanzierung benötigen nach Ende der Sollzinsbindung eine Anschlussfinanzierung. Um sich vor steigenden Zinsen beim Baugeld zu schützen haben, haben in den letzten Jahren viele Darlehensnehmer für ihre Anschlussfinanzierung ein Forward-Darlehen abgeschlossen. Doch in der Zwischenzeit sind die Zinsen für Baufinanzierungen deutlich gesunken. Einige Darlehensnehmer suchen deshalb nach Möglichkeiten, das Forward-Darlehen vor Ende der vereinbarten Zinsbindung abzulösen, ohne eine Vorfälligkeitsentschädigung zahlen zu müssen. Oftmals wurde das Forward-Darlehen schon vor einigen Jahre abgeschlossen, so dass das Sonderkündigungsrecht nach § 489 BGB in Spiel kommt.

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„Welche Vorteile bietet DTW | Immobilienfinanzierung?“

Christoph Müller, Immobilienfinanzierung.de, Geschäftsführer der DTW GmbHDTW | Immobilienfinanzierung und andere Online-Baugeldvermittler sind oftmals sehr günstig und bieten guten Service. Trotzdem ist es für viele verlockend, eine Baufinanzierung oder Immobilienfinanzierung aus Bequemlichkeit bei der Hausbank abzuschließen.  Wir haben mit Christoph Müller, Geschäftsführer von DTW | Immobilienfinanzierung, dem Betreiber von Immobilienfinanzierung.de, über die Vorteile von Online-Baugeldvermittlern gesprochen.

Herr Müller, was zeichnet DTW | Immobilienfinanzierung aus?

Eine Baufinanzierung über DTW | Immobilienfinanzierung ist kein „Standard“, sondern immer ganz individuell auf das Vorhaben, die persönliche Situation sowie die Wünsche und Vorlieben des einzelnen Kunden zugeschnitten. Die Beraterinnen und Berater von DTW | Immobilienfinanzierung suchen für den Kunden das individuell günstigste und passendste Angebot aus einer Vielzahl von renommierten Finanzierungspartnern aus – egal, ob der Kunde eine Wohnung oder ein Haus bauen, kaufen oder renovieren möchte, eine Anschlussfinanzierung oder ein Forward-Darlehen benötigt.

Wo ist der Unterschied zwischen Baugeldvermittlern und bspw. einer Bank?

DTW | Immobilienfinanzierung vergibt keine eigenen Baudarlehen, sondern arbeitet mit zahlreichen Darlehensgebern wie regionalen und überregionalen Banken und Versicherungen zusammen. Auch bietet DTW | Immobilienfinanzierung einen Rabatt auf KfW-Darlehen. Eine kompetente Beratung und eine breite Produktpalette sichern dem Kunden zudem das individuell passende und günstigste Angebot für seine Immobilienfinanzierung.

Was bietet die Website von DTW | Immobilienfinanzierung?

Die Website von DTW | Immobilienfinanzierung www.Immobilienfinanzierung.de, bietet eine erste Orientierung in der Welt der Baufinanzierung. Baufinanzierungsrechner wie Zinsrechner zur Ermittlung von möglichen Zinssätzen sowie zur Erstellung von Zins- und Tilgungsplänen, Budgetrechner, Notar- und Grundbuchkostenrechner, Haushaltsrechner, ein Rechner zu Ermittlung der „optimalen Zinsbindung“, ein Rechner zum Vergleich von Angeboten und weitere Rechner wie der Vorfälligkeitsrechner zur Ermittlung einer möglichen Vorfälligkeitsentschädigung sowie der Notar- und Grundbuchkostenrechner unterstützen Sie bei der Planung und Optimierung Ihrer Immobilienfinanzierung. Sie finden auf der Website von DTW | Immobilienfinanzierung zahlreiche Informationen zu allen wichtigen Themen rund um die Baufinanzierung wie Bauen & Kaufen, Anschlussfinanzierung, Forward-Darlehen, Modernisierungs-Darlehen, zum Bausparen und zu Wohn-Riester-Darlehen. Darüber hinaus hat der Kunde die Möglichkeit, sich über alle bei DTW | Immobilienfinanzierung angebotenen KfW-Fördermittel der bundeseigenen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zu informieren. Weitere Informationen und Tipps, auch zu aktuellen Themen bei der Baufinanzierung, finden Sie im Blog von DTW | Immobilienfinanzierung. Darüber hinaus gibt es ein Lexikon mit Erklärungen zu allen wichtigen Fachbegriffen der Immobilienfinanzierung.

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Modernisierungskredit: Jetzt besonders günstig!

ModernisierungskreditSie planen die Modernisierung Ihrer Heizungsanlage oder einen altersgerechten Umbau Ihrer Immobilie? Oder Sie spielen schon seit längerem mit dem Gedanken, Ihr Eigenheim energieeffizient sanieren zu lassen? Alle Haussanierungen, bei denen Sie einen Modernisierungskredit bei DTW | Immobilienfinanzierung benötigen, sollten Sie jetzt zeitnah angehen. Denn selten war es so günstig, diese Modernisierungsmaßnahmen zu finanzieren!

Jetzt verbesserte Konditionen für Modernisierungskredite bei der KfW

Seit dem 01. August gewährt die KfW-Bank höhere Zuschüsse und bessere Konditionen für Modernisierungskredite. Entscheiden Sie, ob Sie einzelne Arbeiten, wie beispielsweise den Austausch alter Fenster, oder ganze Sanierungspakete finanzieren lassen möchten.

Eine komplette Haussanierung wird ab sofort mit einem KfW-Förderkredit von bis zu 100.000,- € (vorher 75.000,- €) zu einem Zinssatz von nur 0,75 % unterstützt. Zusätzlich können Sie von höheren Tilgungszuschüssen profitieren. So erlässt die KfW Ihnen 15 % statt 10 % der Kreditsumme, wenn Ihr Gebäude nach der Haussanierung nicht mehr Energie als ein Neubau benötigt.

Unterstützt werden Sie auch, wenn Sie Ihre Immobilie altersgerecht umbauen möchten. Entscheiden Sie sich beispielsweise für einen barrierefreien Umbau Ihres Bades oder eine Veränderung des Wohnungsgrundrisses für mehr Bewegungsfreiheit, dann erhalten Sie ebenfalls einen Modernisierungskredit. Dessen Zinssätze sind zwar etwas höher und auch die Tilgungszuschüsse entfallen, dennoch können diese Modernisierungskredite deutlich günstiger als reguläre Bankkredite sein.

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Hauskauf oder Neubau? Pro und Contra

Hauskauf oder NeubauDrei Dinge muss man im Leben tun, besagt dieser Spruch: ein Haus bauen, einen Baum pflanzen und ein Kind zeugen. Doch ein Hausbau ist nicht zwingend notwendig. Schließlich kann man sich auch in einer Immobilie wohlfühlen, in die bereits jemand Mühe, Zeit und Geld gesteckt hat. Vor welchen Herausforderungen steht ein Bauherr? Auf was sollte der Käufer einer Bestandsimmobilie achten? Und was ist teurer und risikoreicher: selbst bauen oder kaufen? Wir haben die Vorteile und Nachteile von Hauskauf und Neubau zusammengestellt.

Neubau: Höhere Kosten, mehr Spielraum

Wer ein Haus baut, braucht mitunter gute Nerven. Immerhin muss sich der Bauherr monatelang mit dem Architekten, den Handwerkern und der Baufirma auseinandersetzen sowie auf der Baustelle präsent sein. Und der Bauvertrag ist wesentlich komplexer als ein Kaufvertrag. Zwischen Projektplanung, der Suche nach der richtigen Baufinanzierung und dem Einzug können 1,5 Jahre liegen – eine Phase, die zur Belastungsprobe werden kann. Schließlich fallen neben der Miete die ersten Raten für die Immobilienfinanzierung an. Die Baufirma könnte insolvent gehen. Die Fertigstellung verzögert sich. Oder die Baukosten sprengen das Budget.

Der Mut zum Neubau wird mit Gestaltungsfreiheit belohnt. Natursteinfassade, eine großzügige Badewanne oder blaue Fensterrahmen? Grenzen sind durch die Grundstücksgröße, den Bebauungsplan und den eigenen Kontostand gesetzt. Wer seine Immobilie auf den neuesten energetischen Stand bringt, steigert ihren Wiederverkaufswert.

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Die Grundschuld bei der Immobilienfinanzierung

GrundschuldMit dem Thema Grundschuld muss sich in der Regel jeder auseinandersetzen, der ein Grundstück über eine Baufinanzierung oder Immobilienfinanzierung erwerben möchte.

Vergleichbar ist sie mit dem Prinzip eines Pfandleihhauses. Gibt der Kunde dort eine Uhr ab, bekommt er z.B. 300 Euro in bar. Tilgt er den Betrag rechtzeitig, erhält er das Schmuckstück zurück. Ansonsten darf das Pfandleihhaus die Uhr versteigern.

So funktioniert auch eine Baufinanzierung oder Immobilienfinanzierung. Weil Grundstück und Immobilie im Gegensatz zu einer Uhr aber nicht einfach übergeben werden können, wird es der Bank mit einer Eintragung quasi als Pfand zugesichert. Kann der Eigentümer seine Schulden nicht mehr begleichen, darf die Bank das Haus zwangsversteigern lassen. Dabei behält sie den Betrag ein, der für die Tilgung der Baufinanzierung notwendig ist.

Grundschuld und Grundbuch

Bei Neubau oder Kauf bzw. Verkauf von Eigentum wird das Thema dann relevant, sobald es hierzu einen Eintrag im Grundbuch gibt. Das Grundbuch ist ein öffentliches Register, das beim Grundbuchamt für jedes Grundstück geführt wird. Wechselt der Eigentümer die Bank, kann die Grundschuld weitergegeben werden. Es ist aber auch möglich, mehrere Gläubiger eintragen zu lassen. Die unterschiedlichen Ränge legen fest, wer im Falle einer Zwangsversteigerung zum Zug kommt. Banken legen deshalb Wert darauf, bei einer Baufinanzierung oder Immobilienfinanzierung im Grundbuch an erster Stelle zu stehen.

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Flexible Tilgung für Ihre Baufinanzierung

Flexible Tilgung für BaudarlehenErbschaft, Bonus, Gehaltserhöhung, Kinder, Krankheit: In 15 Jahren kann sich viel verändern. Das optimale Angebot für eine Baufinanzierung oder  Immobilienfinanzierung bietet deshalb nicht nur einen niedrigen Zinssatz, sondern auch die flexible Tilgung.

Flexible Tilgung durch Veränderung der Tilgungsrate

Die Tilgungsrate kann während der Zinsbindung der Baufinanzierung oder Immobilienfinanzierung erhöht oder verringert werden. Bei manchen Anbietern ist dies bis zu viermal pro Jahr kostenlos möglich. Andere verlangen für die flexible Tilgung einen geringen Zinsaufschlag.

Beispiel: Ein lediger Arbeitnehmer nimmt einen Kredit von 200.000 Euro auf. Pro Jahr tilgt er vier Prozent der Gesamtsumme, also rund 666 Euro pro Monat. Er heiratet und bekommt Kinder. Weil vom Gehalt jetzt weniger übrig bleibt nutzt er die flexible Tilgung und reduziert nach drei Jahren die Tilgungsrate seiner Baufinanzierung auf zwei Prozent und die monatliche Rate damit um rund 333 Euro. Schuldenfrei ist er dann allerdings später als geplant. Umgekehrt ist die flexible Tilgung der Baufinanzierung natürlich auch möglich: Bei Gehaltssprüngen kann die Tilgungsrate bei der Immobilienfinanzierung erhöht werden.

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Anschlussfinanzierung günstig wie nie

Anschlussfinanzierung mit DTW-Immobilienfinanzierung2008 verlieben sich Birgit und Thomas T. aus Mannheim in ein Haus im Grünen. Für die Baufinanzierung nimmt das Ehepaar ein Annuitäten-Darlehen zu fünf Prozent Zinsen auf. In 25 Jahren will es schuldenfrei sein.

Derzeit sind Baufinanzierungen oder Immobilienfinanzierungen wesentlich günstiger als noch vor Jahren. Und das Ehepaar überlegt, wie es von den derzeit historisch niedrigen Zinsen für Baugeld profitieren kann, obwohl sein Darlehensvertrag noch läuft.

Anschlussfinanzierung ist das Stichwort, wenn es um die Tilgung der Restschuld einer Baufinanzierung geht.

Welche Anschlussfinanzierung ist attraktiv?

Birgit und Thomas T. informieren sich. Und sind zunächst enttäuscht. Die Zinsbindung ihres Darlehensvertrags endet erst in drei Jahren. Vorher kommen sie aus ihrer Baufinanzierung nicht raus.

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