Auszahlungsvoraussetzungen bei der Baufinanzierung

AuszahlungsvoraussetzungenBei der Übertragung von Vermögenswerten stellt der Kauf einer Immobilie eines der umfangreichsten Rechtsgeschäfte dar. Der Prozess des Immobilienerwerbs ist deshalb über die Einschaltung eines Notars streng geregelt und bietet so die notwendige Sicherheit für Verkäufer und Käufer bei der Baufinanzierung. Einzelne Teilabschnitte der Immobilienfinanzierung, wie zum Beispiel die Eintragung der Grundschuld im Grundbuch, können oftmals eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen. Deshalb fragen sich viele Bauherren, welche Auszahlungsvoraussetzungen es bei einer Immobilienfinanzierung eigentlich gibt? Bei der Baufinanzierung einer fertigen Immobilie oder einer Anschlussfinanzierung wird die Finanzierungssumme daher meist auf einmal zur Verfügung gestellt. Bauvorhaben hingegen werden in der Regel entsprechend dem jeweiligen Baufortschritt in mehreren Teilen ausgezahlt.

„Auszahlungsvoraussetzungen bei der Baufinanzierung“ weiterlesen

Optionen bei bestehender Baufinanzierung in der Corona Krise

Optionen bei bestehender Baufinanzierung in der Corona KriseIst eine laufende Baufinanzierung aufgrund von Corona zum Sorgenkind geworden, haben Darlehensnehmer mehrere Möglichkeiten, um ihre finanzielle Lage zu verbessern. So hat die Bundesregierung als erste Sofort-Unterstützung ein neues befristetes Gesetz erlassen. Baufinanzierer, die wegen der Pandemie in finanzielle Not geraten sind, haben seit 1. April bis zum 30. Juni 2020 das Recht, ihre Rückzahlungsraten für drei Monate zu stunden. Das gilt für alle Verbraucher- und Immobilienkredite, die vor dem 15. März dieses Jahres abgeschlossen wurde. Die ausgesetzten Raten werden nach Ablauf der Stundung nicht sofort fällig. Stattdessen verlängert sich der Darlehensvertrag der Immobilienfinanzierung um die Aussetzungsdauer.

Stundungsprogramm der KfW-Bank in der Corona-Krise

Die KfW-Bank hat für ihre Förderdarlehen ein über den gesetzlichen Rahmen hinaus gehendes Stundungsprogramm aufgelegt, das man bis einschließlich 17. September 2020 über die Hausbank beantragen kann. Hier werden die Tilgungsraten bei Vorliegen einer Corona-Notlage einheitlich für einen Zeitraum von neun Monatsraten gestundet. Die Stundung der Zinsen ist grundsätzlich nicht vorgesehen, wird aber im Einzelfall entsprechend der gesetzlichen Verpflichtung von der KfW gewährt. Bei der Rückzahlung hält sie zwei Alternativen vor, zwischen denen man sich bei der Beantragung entscheiden muss: Zum einen kann der gestundete Betrag auf die künftigen Raten zur Begleichung der Restschuld verteilt oder am Ende der Laufzeit der Schlussrate zugeschlagen werden.

Voraussetzung für Ratenstundung bei der Baufinanzierung während Corona

Negative Konsequenzen durch die Inanspruchnahme des neuen sogenannten „Gesetzes zur Abmilderung der Folgen der Covid-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht“ drohen einem Darlehnsnehmer übrigens nicht. Das ist im Gesetzestext ausdrücklich ausgeschlossen. Allerdings liefert das Gesetz niemandem einen Freibrief, so ohne weiteres mit der Ratenzahlung aufzuhören. Der Darlehensnehmer muss sich in jedem Fall vorher bei seiner Bank melden und die Einnahmeausfälle aufgrund der Pandemie nachweisen. Und die Stundung steht ihm rechtlich nur dann zu, wenn die finanziellen Einbußen durch die Viruskrise so hoch sind, dass die Zahlung der Monatsrate für die Baufinanzierung eine angemessene Lebensführung gefährdet.

Flexibilität im eigenen Darlehensvertrag unter die Lupe nehmen

Aber nicht nur aufgrund der gesetzlichen Vorschriften, sondern in beiderseitigem Interesse sollten Darlehensnehmer mit aktuellen Liquiditätsengpässen das Gespräch mit ihrem Kreditinstitut suchen. Denn über das Covid19-Abmilderungsgesetz hinaus gibt es noch weitere Auswege, die dem Baufinanzierer aus der Klemme helfen können und manchmal auch noch zusätzlich müssen. Ob eine Stundung für drei Monate ausreichend ist, kann im Einzelfall fraglich sein. Auf die etwaige Verlängerung des Gesetzes durch den Bund im Sommer sollte man sich jedenfalls nicht verlassen. Besser ist zunächst das Prüfen der bestehenden Optionen. Eventuell bietet der geschlossene Darlehensvertrag der Baufinanzierung bereits eine kostenfreie Möglichkeit zum Tilgungssatzwechsel oder zur vorübergehenden Tilgungsaussetzung. Und wenn nicht, kann man eine entsprechende Zusatzvereinbarung mit dem Darlehensgeber treffen. Viele Kreditinstitute sind durchaus im Hinblick auf die gute langjährige Kundenbeziehung bereit, großzügige Regelungen bei einer Baufinanzierung in Zeiten von Corona einzuräumen.

Sonderkündigungsrecht bei der Baufinanzierung in der Corona Krise

Falls das Entgegenkommen einer Bank jedoch zu wünschen übriglässt, kann man als Darlehensnehmer auch über weitreichendere Veränderungen nachdenken. Stichwort: Sonderkündigungsrecht bei der Immobilienfinanzierung. Dieses steht nach § 489 BGB jedem zu, dessen Immobilienfinanzierung bereits seit mindestens 10 Jahren Sollzinsbindung läuft und zwar kostenlos! Davon Gebrauch zu machen ist auch immer dann sinnvoll, wenn eine Umschuldung zu deutlich niedrigeren Zinsen möglich ist. Da keine Vorfälligkeitsentschädigung beim Sonderkündigungsrecht zu zahlen ist, lohnt sich also für jeden Darlehensnehmer der Wechsel zu einer günstigeren Baufinanzierung, auch ganz unabhängig von Corona. Die entsprechende Beratung und Abwicklung einer Umschuldung kann entsprechend den aktuell geltenden Kontaktbeschränkungen bei vielen Banken und bei uns als Online-Baugeldvermittler sowieso problemlos vollständig digital erfolgen.

Anschlussfinanzierung und Forward-Darlehen für die Baufinanzierung in Zeiten von Corona

Ebenso kontaktlos kann eine anstehende Anschlussfinanzierung derzeit in Angriff genommen und abgeschlossen werden. Frühzeitige Planungen, selbst wenn man in Krisenzeiten nicht unbedingt den Kopf dafür frei hat, sollte man dennoch nicht bis auf den letzten Drücker aufschieben. Statt einfach nur den Darlehensvertrag beim jetzigen Darlehensnehmer zu verlängern, kann sich eine Anschlussfinanzierung bei einem neuen Finanzierungspartner als sehr viel günstiger herausstellen. Vor der Umschuldung sollte man sich nicht scheuen. Der Aufwand für den Kreditnehmer ist gering, die zusätzlichen Kosten amortisieren sich bei den entsprechend besseren Konditionen im neuen Darlehensvertrag der Anschlussfinanzierung. Mit einem Forward-Darlehen können solche Konditionen und günstige Zinssätze bereits bis zu 60 Monate vor Ablauf der Sollzinsbindung gesichert werden. Also: Nicht zu lange warten, sondern frühzeitig die Angebote für die Anschlussfinanzierung vergleichen. Nutzen Sie beispielsweise unsere Baufinanzierungsrechner, die ihnen ganz einfach aufzeigen, wie Ihre günstige Immobilienfinanzierung aussehen könnte.

Letztes Mittel für Darlehensnehmer in Geldnot aufgrund der Pandemie

Falls alle Mittel, um sich aus einer akuten finanziellen Notlage zu befreien, nicht ausreichen, bleibt dem Darlehensnehmer einer Baufinanzierung eventuell nur noch der Verkauf der Immobilie. Von einem vorschnellen Panikverkauf des Eigenheims in der Corona-Krise ist aber unbedingt abzuraten. Diesen radikalen Schritt sollte man wirklich erst dann in Betracht ziehen, wenn alle anderen Alternativen dazu tatsächlich ausgeschöpft sind.

Hinweis von DTW | Immobilienfinanzierung:
Für angehende Bauherren und Baufinanzierer schildern wir in einem weiteren Blog-Beitrag, was sie bei der Planung einer Immobilienfinanzierung in Zeiten von Corona wissen und beachten sollten.

Die Haushaltsrechnung bei der Immobilienfinanzierung

Haushaltsrechnung zur Baufinanzierung Die Haushaltsrechnung zeigt die Möglichkeiten und Grenzen einer Immobilienfinanzierung auf – und zwar sowohl dem Darlehensnehmer als auch dem Darlehensgeber. Wer sich mit dem Gedanken trägt ein Haus zu bauen oder zu kaufen und die Kosten nicht aus vorhandenem Eigenkapital aufbringen kann, muss sich im Vorfeld einen guten Überblick über seine finanziellen Mittel verschaffen. Aufgrund der langen Vertragslaufzeit ist der Abschluss einer Immobilienfinanzierung für die meisten Bauherren oder Immobilienkäufer eine weitreichende Entscheidung. Denn über den Zeitraum von 15, 20 oder 30 Jahren muss ja sichergestellt sein, dass man die monatlichen Rückzahlungsraten auch stemmen kann. „Die Haushaltsrechnung bei der Immobilienfinanzierung“ weiterlesen

Flexible Tilgung für Ihre Immobilienfinanzierung

Flexible Tilgung für BaudarlehenEine flexible Tilgung bei der Immobilienfinanzierung wird in Zeiten wie heute, in denen sich Veränderungen zunehmend schneller vollziehen, immer wichtiger. Die Weisheit „Nichts ist beständiger als der Wandel“, welche mal dem Griechen Heraklit, mal dem Engländer Charles Darwin zugeschrieben wird, ist aktuell wohl zutreffender als je zuvor. Ein Finanzierungsvorhaben für einen Neubau oder einen Immobilienerwerb ist ein langfristiges Unterfangen. Es verlangt prinzipiell eine weitsichtige Planung. Doch wie sich Lebensumstände und die damit verbundene finanzielle Situation eines Immobilienfinanzierers in der Zukunft entwickeln, kann niemand voraussagen. In 15 Jahren kann sich viel verändern: Erbschaft, Bonus, Gehaltserhöhung, Kinder, Krankheit, Jobverlust. Daher empfiehlt sich eine Immobilienfinanzierung, die individuelle Anpassungen an neue Lebensumstände ermöglicht. „Flexible Tilgung für Ihre Immobilienfinanzierung“ weiterlesen

Eigenkapital bei der Immobilienfinanzierung

Eigenkapital Baufinanzierung Viele Bauherren und Immobilienkäufer fragen sich: Wie viel Geld brauche ich für eine Baufinanzierung?

Die Antwort ist ganz einfach: Je mehr Eigenkapital Sie bei einer Immobilienfinanzierung einsetzen können, umso besser. Denn je höher der Eigenkapitalanteil bei einem Baudarlehen ist, desto günstiger sind die Zinsen. Und das gilt auch in der aktuellen Phase mit historisch niedrigen Bauzinsen. Wichtig zu wissen ist, dass nicht allein Erspartes als Eigenkapital bei der Immobilienfinanzierung zählt. Wir zeigen Ihnen hier auf, welche Arten von Eigenkapital Sie einbringen können und wie sich das positiv auf die Darlehensbedingen bei der Baufinanzierung auswirkt.

Zusammenhang von Eigenkapital und Beleihungsauslauf beim Baudarlehen

In den vergangenen Jahren haben zahlreiche Finanzierungspartner die Risikoaufschläge bei Baufinanzierungen für Darlehensnehmer mit wenig Eigenkapital erhöht. Denn bei niedrigem Eigenkapitalanteil am Objektwert steigt das Risiko der Bank, bei einem Zahlungsausfall einen Verlust zu erleiden. Dieses Ausfallrisiko lassen sich Darlehensgeber mit einem Zinsaufschlag bezahlen. Deshalb staffeln Banken und Versicherungen ihre Zinssätze nach dem Anteil des Immobiliendarlehens am Wert des beliehenen Objekts.

„Eigenkapital bei der Immobilienfinanzierung“ weiterlesen

Historische Zinsentwicklung bei der Baufinanzierung

Neues Rekordtief bei der historischen Zinsentwicklung beim Baugeld

„Historisch günstig“, so lautet die Antwort, wenn man Experten zur aktuellen Situation rund um das Thema Zinsentwicklung bei Baufinanzierungen befragt. Von der „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ über die „Welt“ und „Spiegel Online“ bis hin zu Wirtschaftsmagazinen – die Redakteure sind sich Anfang August 2019 einig: So billig war das Baugeld für die Immobilienfinanzierung noch nie!

Einfluss auf die historische Zinsentwicklung bei der Immobilienfinanzierung

Grund für die Talfahrt bei der Zinsentwicklung der Bauzinsen: Ende Juli fiel die Anleiherendite bei zehnjährigen Bundesanleihen auf minus 0,422 Prozent, der bislang historische Tiefststand. Da sich die Bauzinsen für die Immobilienfinanzierung an der Rendite der Bundesanleihen orientieren, wirkt sich deren Entwicklg auch auf die historische Zinsentwicklung beim Baugeld aus.

Ein Blick auf den untenstehenden Chart der SWAP-Sätze für 10 Jahre festgeschriebene Zinsen genügt. Man kann erkennen, dass in den vergangenen 10 Jahren ein anhaltender Abwärtstrend zu beobachten ist:

Entwicklung der SWAP-Sätze (EUR) 10 Jahre (WKN EUIRS10J) seit 26.07.2009

Historische Zinsentwicklung der SWAP-Sätze für 10 Jahre

Quelle: Deutsche Börse Group  (Stand: 26.07.2019)

„Historische Zinsentwicklung bei der Baufinanzierung“ weiterlesen

Anschlusskredit – Der Wechsel lohnt sich

Sparen Sie bei Ihrem Anschlusskredit Geld durch Umschuldung

Anschlusskredit mit DTW

„Die Gunst der Stunde nutzen“ rät die Stiftung Warentest in ihrer „Finanztest“-Ausgabe 05/2019 Immobilienbesitzern, bei denen über kurz oder lang eine Anschlussfinanzierung ansteht. Die Gunst der Stunde liegt in der derzeitigen Niedrigzinsphase. Wer sich für seinen Anschlusskredit jetzt, „auch Jahre im Voraus“, die günstigen Bauzinsen durch eine Umschuldung bei einem neuen Finanzierungspartner sichern kann, spart oftmals Tausende Euro.

Hohes Einsparpotential beim Anschlusskredit

„Für die Zinssicherung spricht vor allem das aktuelle Zinsniveau. So tief unten waren die Zinsen für Hypothekendarlehen nur im Herbst 2016. Viel weiter können sie gar nicht mehr fallen“, so die Einschätzung von Finanztest. Das aktuelle Rekordtief bei den Baugeldzinsen bietet für Darlehensnehmer somit die optimale Gelegenheit, erstklassige Konditionen für ihre Anschlussfinanzierung zu erhalten. Die aktuellen Angebote der bestbewerteten Baugeldvermittler, zu denen in mehreren Kategorien auch DTW | Immobilienfinanzierung gehört, belegen dies. Finanztest hat im Vergleich von 83 Anbietern für verschiedene Darlehensvarianten die Konditionen ermittelt. „Die Top-Angebote der Banken und Kreditvermittler sind in allen Varianten derzeit sensationell günstig.“

„Anschlusskredit – Der Wechsel lohnt sich“ weiterlesen

Höhere Tilgung der Baufinanzierung spart Geld

höhere Tilgung der BaufinanzierungEine höhere Tilgung der Baufinanzierung kann sich rechnen

In einer Niedrigzinsphase, wie wir sie aktuell haben, sollten Darlehensnehmer eine höhere Tilgung der Baufinanzierung in Erwägung ziehen. Denn wer sich für mehr als die allgemein übliche anfängliche Tilgung von 1% bei seinem Annuitätendarlehen für die Immobilienfinanzierung entscheidet, kann sehr viel Geld sparen. Die Wahl eines Annuitätendarlehens ist bei der Baufinanzierung der Regelfall. Bei ihm sind die monatlichen Raten über die gesamte Laufzeit gleichbleibend hoch. Dadurch steigt die Tilgung während der Rückzahlung des Baudarlehens kontinuierlich und überproportional. Denn mit jeder Monatsrate, die der Kunde für seine Baufinanzierung an den Darlehensgeber überweist, reduziert sich die Restschuld. Daher sinkt der Sollzinsanteil und der Anteil der Tilgungsleistung steigt.

Je höher die anfängliche Tilgung für die Immobilienfinanzierung gewählt wird, desto schneller ist logischerweise das Baudarlehen abbezahlt. Und auf diese Weise reduziert sich die Summe der insgesamt gezahlten Sollzinsen über die gesamte Laufzeit der Immobilienfinanzierung. Die Ersparnis durch eine höhere Tilgung der Baufinanzierung kann einen beträchtlichen Umfang ausmachen, wie wir Ihnen im Folgenden aufzeigen möchten.

„Höhere Tilgung der Baufinanzierung spart Geld“ weiterlesen

Der Tilgungsrechner von DTW | Immobilienfinanzierung

Tilgungsrechner Immobilienfinanzierung.Der Tilgungsrechner hilft bei der individuellen Planung einer optimalen Baufinanzierung

Wer auf der Suche nach einer passenden Immobilienfinanzierung ist, muss sich zwangsläufig mit verschiedenen Eckdaten einer Baufinanzierung auseinandersetzen. Neben der gewünschten Darlehenssumme sind das zuvorderst die Sollzinsbindung, der Zinssatz und die Tilgung. Letztere spielt eine sehr wichtige Rolle bei der Wahl einer optimalen und günstigen Immobilienfinanzierung. Denn von ihr hängt ab, wie lange man für die Rückzahlung des Baudarlehens braucht, wie hoch die Restschuld ist und wann man wieder komplett schuldenfrei sein kann.
„Der Tilgungsrechner von DTW | Immobilienfinanzierung“ weiterlesen

Die Grundschuld bei der Immobilienfinanzierung

GrundschuldDie Grundschuld gehört zu den Grundpfandrechten, welche bei der Immobilienfinanzierung der Absicherung von Forderungen dient. Ihre Funktion lässt sich mit dem Prinzip des Pfandleihhauses vergleichen. Wenn dort ein Kunde eine Uhr abgibt, erhält er hierfür einen Geldbetrag in bar, beispielsweise 500 Euro. Sobald er diese Summe fristgerecht zurückzahlt, bekommt er seine Uhr zurück. Wenn nicht, hat das Pfandleihhaus das Recht, das Schmuckstück zu versteigern.

Bei einer Immobilienfinanzierung dient das Grundstück als Pfand, bis das Baudarlehen getilgt ist. Da man allerdings dem Darlehensgeber das Grundstück nicht als Pfandstück übergeben kann, findet stattdessen bei der Baufinanzierung eine Eintragung der Grundschuld im Grundbuch statt. Das Grundbuch ist ein öffentliches Register, das beim Grundbuchamt für jedes Grundstück geführt wird. Die dort eingetragene Grundschuld fungiert nun als „Pfand“, mit welchem die finanzierende Bank ihrer Forderung absichert. Kann der Darlehensnehmer seine Schulden nicht mehr begleichen, darf die Bank das Grundstück bzw. die Immobilie zwangsversteigern lassen. Von dem Erlös aus der Zwangsversteigerung behält die Bank den Betrag ein, der für die Tilgung der entsprechenden Restschuld bei der Immobilienfinanzierung notwendig ist.
„Die Grundschuld bei der Immobilienfinanzierung“ weiterlesen

Forderungsverkauf bei der Baufinanzierung

Forderungsverkauf bei der BaufinanzierungEinen Forderungsverkauf bei der Baufinanzierung muss man heute nicht mehr fürchten. Denn der Gesetzgeber hat 2008 zahlreiche Schutzmechanismen eingeführt. Sie sichern den Darlehensnehmer einer Immobilienfinanzierung in viele Richtungen ab. Hintergrund der damaligen Gesetzesänderung war die legale und nicht unübliche Praxis, dass Banken Darlehen ihrer Kunden ohne deren Wissen an andere Kreditinstitute oder Investoren veräußert haben. Vor 2008 geriet dieses Vorgehen sehr in die öffentliche Kritik. Denn mehrere Kreditinstitute hatten vor allem Darlehen verkauft, bei denen die Kunden im Zahlungsrückstand waren. In einigen Fällen hatten die Darlehensnehmer vom Forderungsverkauf bei der Baufinanzierung keinerlei Informationen. Sie wurden unvermittelt davon überrascht, dass einige der neuen Gläubiger sogleich eine Zwangsvollstreckung eingeleitet haben, um die offenen Schulden einzutreiben. „Forderungsverkauf bei der Baufinanzierung“ weiterlesen

Baukindergeld beantragen: Am 18. September 2018 ging’s los und so funktioniert’s!

BaukindergeldAm Dienstag, den 18. September 2018, startete die Frist, in der man das Baukindergeld  beantragen kann. Hier finden Sie die Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um die Antragstellung für die neue staatliche Förderung bei der Bildung von Wohneigentum.

Wer kann Baukindergeld beantragen?

Förderungswürdig sind Familien und Alleinerziehende mit Kindern unter 18 Jahren, für die sie Kindergeld erhalten und die mit im Haushalt leben. Die Anzahl der Kinder, für die man das Baukindergeld beantragen kann, ist nicht begrenzt. Begrenzt ist aber das jährliche Haushaltseinkommen.  Maximal darf das zu versteuernde Jahreseinkommen der Familie 90.000 Euro bei einem Kind betragen, plus 15.000 Euro für jedes weitere Kind.

Für die Einkommensprüfung wird das Durchschnittseinkommen des vorletzten und vorvorletzten Jahres vor der Antragstellung herangezogen. Wer also noch 2018 das Baukindergeld beantragen möchte, muss sein Einkommen von 2016 und 2015 angeben und durch die entsprechenden Einkommensteuerbescheide nachweisen. „Baukindergeld beantragen: Am 18. September 2018 ging’s los und so funktioniert’s!“ weiterlesen

Aktueller Stand in Sachen Baukindergeld

Haus und FamilieDas Baukindergeld gerät, seit es in den Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung aufgenommen wurde, immer wieder einmal in die Schlagzeiten. Das Projekt der großen Koalition, Familien mit Kindern bei der Bildung von Wohneigentum zu fördern, sollte ursprünglich schon innerhalb der ersten Jahreshälfte 2018 eingeführt werden. Doch noch lässt das geplante Gesetz auf sich warten und in welcher Form es letztlich verabschiedet wird, ist aktuell ebenfalls noch unklar. Hier im Blog von DTW | Immobilienfinanzierung stellen wir Ihnen in einer Chronologie den aktuellen Stand in Sachen Baukindergeld und die jeweiligen Details der geplanten staatlichen Förderung vor. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Punkte finden Sie auch in unserem Lexikonbeitrag „Baukindergeld“. „Aktueller Stand in Sachen Baukindergeld“ weiterlesen

Das Sonderkündigungsrecht bei der Immobilienfinanzierung gemäß § 489 BGB

Sonderkündigungsrecht gemäß § 489 BGBWas man bei der Baufinanzierung über das Sonderkündigungsrecht gemäß § 489 BGB und den sich daraus bietenden Chancen wissen sollte!

Wer eine Immobilienfinanzierung mit einem festen Zinssatz und fester Sollzinsbindung über zehn Jahre oder länger vereinbart hat, kann den Darlehensvertrag mit dem Sonderkündigungsrecht gemäß § 489 BGB nach zehn Jahren kostenfrei entweder ganz oder teilweise kündigen. Eingehalten werden muss lediglich eine Kündigungsfrist von sechs Monaten.

„Das Sonderkündigungsrecht bei der Immobilienfinanzierung gemäß § 489 BGB“ weiterlesen

Sonderkündigungsrecht bei Forward-Darlehen

Sonderkuendigungsrecht bei der BaufinanzierungViele Darlehensnehmer bei der Immobilienfinanzierung stehen aktuell vor der gleichen Herausforderung: Wie können sie sich die derzeit immer noch niedrigen Zinsen für Baugeld sichern, obwohl die Sollzinsbindung der bestehenden Anschlussfinanzierung, die eventuell vor Jahren als Forward-Darlehen abgeschlossen wurde, noch nicht beendet ist? Eine Lösung dieser Problematik kann das Sonderkündigungsrecht nach § 489 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) darstellen.

„Sonderkündigungsrecht bei Forward-Darlehen“ weiterlesen