AuszahlungsvoraussetzungenDie Auszahlungsvoraussetzungen bei der Immobilienfinanzierung

Bei der Übertragung von Vermögenswerten stellt der Kauf einer Immobilie eines der umfangreichsten Rechtsgeschäfte dar. Der Prozess des Immobilienerwerbs ist über die Einschaltung eines Notars streng geregelt und bietet so die notwendige Sicherheit für Verkäufer und Käufer bei der Baufinanzierung. Einzelne Teilabschnitte der Immobilienfinanzierung, wie zum Beispiel die Eintragung der Grundschuld im Grundbuch, können oftmals eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen. Deshalb fragen sich viele Bauherren, welche Auszahlungsvoraussetzungen es bei einer Immobilienfinanzierung eigentlich gibt? Bei der Baufinanzierung einer fertigen Immobilie oder einer Anschlussfinanzierung wird die Finanzierungssumme meist auf einmal zur Verfügung gestellt. Bauvorhaben hingegen werden in der Regel entsprechend dem jeweiligen Baufortschritt in mehreren Teilen ausgezahlt.

Auszahlungsvoraussetzungen bei Kaufvorhaben

Bei der Immobilienfinanzierung eines Kaufvorhabens ist der Prozess des Immobilienkaufs für die Auszahlung entscheidend. Denn die Auszahlung der Darlehenssumme richtet sich sowohl nach der Fälligkeit des Kaufpreises, als auch nach der Eintragung der Sicherheiten im Grundbuch. Somit wird die Immobilienfinanzierung erst nach Kaufpreisfälligkeitsmitteilung des Notars und Eintragung der Grundschuld ausgezahlt. Wenn möglicherweise mit längeren Bearbeitungszeiten beim zuständigen Grundbuchamt zu rechnen ist, kann auch eine entsprechende Bestätigung des Notars (die sogenannte Notarrangbestätigung) den Eintragungsnachweis der Grundschuld vorübergehend ersetzen.

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Auszahlungsvoraussetzungen bei Bauvorhaben

Bei Bauvorhaben wird die Darlehenssumme der Baufinanzierung in der Regel in mehreren Teilbeträgen ausgezahlt. In der Makler- und Bauträgerverordnung (MaBV) hat der Gesetzgeber festgelegt, nach welchen erbrachten Leistungen der Bauträger bei der Erstellung eines Neubaus seine Zahlungsforderungen stellen kann. Die MaBV gilt für Baubetreuer, die Bauvorhaben gewerbsmäßig als Bauherr im eigenen Namen, für eigene oder fremde Rechnung vorbereiten oder durchführen und dazu Vermögenswerte vom Erwerber verwenden wollen. Da die meisten Bauunternehmen ihre Zahlungsaufforderung nach der MaBV ausrichten, sollten Sie darauf achten, wie die Auszahlung des Baudarlehens vorgenommen wird.

Auszahlungsvoraussetzungen nach MaBV

Nach der Makler- und Bauträgerverordnung kann die Baufinanzierung in max. sieben Teilbeträgen abgerufen werden. Diese Teilbeträge der Immobilienfinanzierung setzen sich aus den genannten Prozentsätzen für die erbrachten Leistungen zusammen.

  1. 30 % der Vertragssumme nach Beginn der Erdarbeiten in den Fällen, in denen Eigentum an einem Grundstück übertragen werden soll.
  2. 20 % der Vertragssumme in den Fällen, in denen ein Erbbaurecht bestellt oder übertragen werden soll.
  3. Der restliche Teil der Vertragssumme:
  • 40 % nach Rohbaufertigstellung, einschließlich Zimmererarbeiten
  •   8 % für die Herstellung der Dachflächen und Dachrinnen
  •   3 % für die Rohinstallation der Heizungsanlagen
  •   3 % für die Rohinstallation der Sanitäranlagen
  •   3 % für die Rohinstallation der Elektroanlagen
  • 10 % für den Fenstereinbau, einschließlich der Verglasung
  •   6 % für den Innenputz, ausgenommen Beiputzarbeiten
  •   3 % für den Estrich, 4 % für die Fliesenarbeiten im Sanitärbereich
  • 12 % nach Bezugsfertigkeit und Zug um Zug gegen Besitzübergabe
  •   3 % für die Fassadenarbeiten
  •   5 % nach vollständiger Fertigstellung

Wenn die Kreditauszahlung der Immobilienfinanzierung zu einem späteren Zeitpunkt erfolgt, wird eine Zwischenfinanzierung zur Zahlung der Handwerkerrechnungen benötigt. Zur Zwischenfinanzierung wird ein sogenanntes Baukonto bei einem Finanzierungsgeber eingerichtet. Dieses Baukonto wird wie ein Kontokorrentkonto genutzt. Sie erhalten einen Überziehungsrahmen und zahlen die Rechnungen aus dem zur Verfügung gestellten Kreditrahmen oder dem vorhandenen Guthaben. Da Sie einen kurzfristigen Kredit erhalten, sind die Kreditzinsen für das sogenannte Baukonto oftmals höher. Diese sogenannten höheren „Bauzeitzinsen“ sollten Sie bei der Planung in Ihrer Immobilienfinanzierung berücksichtigen.

Sie benötigen Hilfe bei den Auszahlungsvoraussetzungen einer Baufinanzierung und der Umsetzung Ihrer Immobilienfinanzierung? Die Baugeldrechner von DTW | Immobilienfinanzierung helfen Ihnen bei der Planung Ihrer Baufinanzierung. Für Fragen zu Ihrer Immobilienfinanzierung stehen Ihnen die Baufinanzierungsberater von DTW | Immobilienfinanzierung gerne zur Verfügung.

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