Baufinanzierung mit KfW-DarlehenEigenheimbesitzer und Wohnungskäufer können bei der Immobilienfinanzierung sowie bei der Gebäudesanierung, oftmals mehrere tausend Euro sparen. Die Kombination einer konventionellen Immobilienfinanzierung mit einem KfW-Darlehen macht’s möglich. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ist die bundeseigene Förderbank. Sie vergibt zinsgünstige Kredite zur Baufinanzierung und bezuschusst Gebäudesanierungen. In der aktuellen Ausgabe 02/2013 der Zeitschrift Stiftung Warentest Finanztest wird diese Möglichkeit der günstigen Baufinanzierung vorgestellt.

Darlehensnehmer können aus dem KfW-Wohneigentumsprogramm (KfW 124) ein Baudarlehen von bis zu 50.000,- € aufnehmen. Wird das Haus von Grund auf saniert (Einbau einer Dach- und Fassadendämmung sowie kompletter Fensteraustausch und Erneuerung der Heizung) so erhalten Hauseigentümer besonders attraktive Konditionen. „Dafür vergibt die Staatsbank bis zu 75 000 Euro Kredit für einen Zinssatz von winzigen 1 Prozent im Jahr“, erklärt die Stiftung Warentest in der Zeitschrift Finanztest, Ausgabe 02/2013. „Weil Hauseigentümer zusätzlich einen Tilgungszuschuss erhalten, bekommen sie den Kredit in den ersten zehn Jahren fast umsonst“, ergänzt Stiftung Warentest Finanztest weiter.

Jeder der sich für ein KfW-Darlehen interessiert, muss zunächst eine Geschäftsbank oder Sparkasse kontaktieren, die KfW-Darlehen für die Immobilienfinanzierung anbietet. Eine direkte Aufnahme eines Baudarlehens bei der KfW durch den Kunden ist nicht möglich. Die Prüfung aller Unterlagen zur Baufinanzierung erfolgt durch die kontaktierte Geschäftsbank. Diese schließt den Darlehensvertrag für die Baufinanzierung mit dem Kunden ab. Sie haftet auch für das in Anspruch genommene KfW-Darlehen. „Als Gegenleistung muss sie weniger Zinsen an die KfW weiterleiten, als der Kunde für den Kredit zahlt“, so die Stiftung Warentest Finanztest, Ausgabe 02/2013. Aus diesem Grund sind diese Banken flexibel in der Gestaltung der Zinssätze. Die KfW legt lediglich Höchstzinssätze fest, welche die Geschäftsbanken auch niedriger ansetzen können.

Laut Stiftung Warentest Finanztest gibt es Banken, die KfW-Darlehen bis zu 0,4 Prozentpunkte unter dem Höchstzinssatz anbieten. Diese Vorzugszinsen gibt es aber im Normalfall nur mit der zusätzlichen Aufnahme einer Immobilienfinanzierung bei der Geschäftsbank. Darlehensnehmer sollten darauf achten, dass die Konditionen für das zusätzlich aufgenommene Baudarlehen dem allgemeinen Martk-Niveau entsprechen.

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Aus diesem Grund vergleicht Stiftung Warentest Finanztest in der Ausgabe 02/2013 zwei typische Mischfinanzierungen von über 70 Banken und Vermittlern. Der Gesamteffektivzins dient dabei als Vergleichsgröße. Der erste Modellfall befasst sich mit dem Kauf einer Eigentumswohnung zur Selbstnutzung, in Verbindung mit einem Darlehen aus dem KfW-Wohneigentumsprogramm (KfW 124). Der Test ergab, dass die Zinsen nicht viel niedriger waren als für einen normalen Bankkredit mit gleicher Laufzeit. Daher sollte das KfW-Darlehen nur in die Berechnung mit einfließen, wenn der Kunde dadurch einen niedrigeren Zins bekommen hätte. „Die günstigsten konnten den Effektivzins der Finanzierung mithilfe des KfW-Darlehens deutlich unter 2,5 Prozent drücken“, so das Ergebnis des ersten Modellfalls von Stiftung Warentest Finanztest.

Im zweiten Modellfall erwirbt der Darlehensnehmer eine Immobilie, die er für 50.000,- € zu einem sogenannten Effizienzhaus 100 umbauen lässt. Damit entspricht die Immobilie dem Mindeststandard eines Neubaus. Eine Entscheidung, die sich für den Darlehensnehmer in jedem getesten Fall finanziell lohnt. „Den Sanierungskredit gibt es inklusive Tilgungszuschuss schon zu einem Effektivzins von 0,38 Prozent“, so die Stiftung Warentest in Finanztest, Ausgabe 02/2013. Insgesamt wird dadurch die Sanierung deutlich billiger. Der Darlehensnehmer spart im zweiten Modellfall, im Vergleich zu einer Baufinanzierung ohne Förderung, rund 11.000,- € Zinsen.

Mit geringem Kapitaleinsatz und KfW-Darlehen zum energieeffizienten Eigenheim

Die Banken vergeben die KfW-Darlehen zum Umbau bzw. zur Sanierung einer Immobilie jedoch meist nur in Verbindung mit einem zusätzlichen Baudarlehen. „Je kleiner die benötigte Summe, desto schwerer haben sie es, einen Geldgeber zu finden“, erklärt Stiftung Warentest Finanztest. Alternativ erhalten Darlehensnehmer Investitionszuschüsse von der KfW, sofern sie einen Teil der Kosten für den Umbau selbst aufbringen. Kurz vor Weihnachten beschloss die Bundesregierung diese Zuschüsse zu erhöhen. Für die Sanierung zu einem Effizienzhaus 70 gibt es in Zukunft einen Zinszuschuss von 20 Prozent. Für einzelne Maßnahmen gibt es 10 Prozent.

Damit der Hauseigentümer später die Förderung erhält, müssen gewisse technische Anforderungen erfüllt werden. Ein zugelassener Sachverständiger muss die Immobilie nach der Sanierung hinsichtlich der Kriterien des Effizienzhaus-Standards bewerten. Damit es nach der Sanierung zu keiner bösen Überraschung kommt, sollten vor Beginn des Umbaus Informationen über die Effizienzhaus-Standards eingeholt werden. Zusätzlich sollten Interessierte eine Wirtschaftlichkeitsberechnung durchführen. „Denn längst nicht jede Baumaßnahme, die den Energieverbrauch verringert, ist unterm Strich rentabel“, gibt Stiftung Warentest Finanztest ihren Lesern mit auf den Weg.

Der Artikel von Stiftung Warentest zeigt: KfW-Darlehen können die Kosten des Baudarlehens für den Kauf einer Eigentumswohnung sowie für die Sanierung einer Immobilie erheblich senken. DTW | Immobilienfinanzierung bietet Ihnen alle KfW-Programme, wie KfW-Wohneigentumsprogramm (KfW 124), Energieeffizient Bauen (KfW 153) und Energieeffizient Sanieren (KfW 151, KfW 152), in Kooperation mit unseren Finanzierungspartnern zu äußerst günstigen Zinssätzen an. Für Ihre Fragen stehen Ihnen die Baufinanzierungsberater der DTW | Immobilienfinanzierung gerne zur Verfügung.

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Quelle: Stiftung Warentest Finanztest, Ausgabe 02/2013, Artikel “Kredite fast geschenkt”, S. 44 – 45.