Wann lohnt sich ein Forward-Darlehen?

Forward-Darlehen bei DTWForward-Darlehen sind bei Anschlussfinanzierern aktuell ein wichtiges Thema. Brauchen Sie erst in zwei oder drei oder sogar erst in fünf Jahren eine Anschlussfinanzierung? Sie möchten sich die aktuell historisch günstigen Konditionen für Baugeld aber nicht entgehen lassen?

Dann kommt ein sogenanntes Forward-Darlehen für Sie in Frage. Es garantiert Ihnen den Zins von heute für Ihre Anschlussfinanzierung von morgen.

Forward-Darlehen: über fünf Jahre im Voraus

Seit Jahren befinden sich die Zinsen für Baufinanzierungen im stetigen Fall. Zum Vergleich: Ende 2008 war eine Immobilienfinanzierung schon mal für fünf Prozent zu haben. Im April dieses Jahr war der Zinssatz für eine Immobilienfinanzierung sogar unter ein Prozent gefallen. Seither ist er wieder etwas angestiegen – doch die Konditionen von Baugeld sind immer noch historisch attraktiv. Verträge können je nach Anbieter in Niedrigzinsphasen schon über fünf Jahre im Voraus abgeschlossen werden – zum Beispiel als Anschlussfinanzierung. Wer einen Vertrag über ein Baudarlehen unterschrieben hat, der in bis zu fünf Jahren ausläuft, kann sich jetzt schon für ein Forward-Darlehen entscheiden. Die geliehene Summe wird nämlich erst nach einer bestimmten Zeitspanne, zum Ende der Zinsbindung der bestehenden Immobilienfinanzierung oder Baufinanzierung, ausgezahlt. Zwischen dem Vertragsabschluss und dem Laufzeitbeginn des Forward-Darlehen können bis zu 66 Monate, also mehr als fünf Jahre liegen.

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Mit einem Forward-Darlehen sichern Sie sich ab vor steigenden Zinsen

Ein Forward-Darlehen lohnt sich dann, wenn die Zinsen für Baufinanzierungen nach Vertragsabschluss langfristig steigen, die Zinswende also eingetreten ist. Sind die Marktkonditionen zum Zeitpunkt der Auszahlung günstiger als der im Voraus gesicherte Zins, hat der Darlehensnehmer nicht von der Zinsentwicklung profitieren können. Dafür hatte er sich vor steigenden Zinsen für Baugeld geschützt. Für diese Absicherung hat der Darlehensnehmer verständlicherweise einen Zinsaufschlag gezahlt. Ob das Zinstief anhält oder die Zinsen steigen – das können meist Experten nicht sicher sagen. Zudem zeigt die Zinsentwicklung, dass in den vergangenen Jahren auch kurzfristige Zinshochs möglich waren.

Mehr Planungssicherheit für die Anschlussfinanzierung

Ob man sich richtig entschieden hat, weiß man also erst, wenn das Forward Darlehen ausgezahlt wird. Grundsätzlich aber gilt: Die ständig gesunkenen Zinsen lassen es immer unwahrscheinlicher werden, dass ein Forward Darlehen eine Fehlentscheidung ist. Auf jeden Fall bietet ein Forward Darlehen Planungssicherheit für die Immobilienfinanzierung: Schon Monate oder Jahre bevor Ihr alter Baufinanzierungsvertrag ausläuft, wissen Sie, mit welcher monatlichen Tilgungsrate Sie für Ihr Baugeld rechnen müssen.

Anbieter verlangen einen Zinsaufschlag

Zwar verlangen Anbieter von Forward Darlehen innerhalb der Forward Periode keine Zinsen oder Gebühren, aber einen Zinsaufschlag. Dieser liegt zwischen 0,01 und 0,04 Prozentpunkten pro Monat Wartezeit bis zur Auszahlung der Baufinanzierung. Je länger also die Forward-Periode ist, desto höher ist der Zinsaufschlag. Einige Anbieter verlangen für Forward Darlehen mit einer Vorlaufszeit von zwölf oder weniger Monaten gar keinen Zinsaufschlag. Grundsätzlich gilt: Holen Sie verschiedene Angebote für Forward-Darlehen ein und verhandeln Sie mit den Banken.

Ein Forward-Darlehen lohnt sich also nur, wenn die Bauzinsen nach Vertragsabschluss stärker ansteigen als der Zinsaufschlag. Sinken die Zinsen weiter, bleibt der Darlehensnehmer auf einem relativ teuren Forward-Darlehen sitzen. Aus einem unterschriebenen Vertrag kommt er wenn überhaupt nur gegen eine Nichtabnahmeentschädigung raus. Die Bank berechnet diese nach der Höhe des entgagenen Zinsgewinns. Deshalb gilt: Je länger der Vorlauf und je höher das Forward-Darlehen, desto mehr muss der Kunde bezahlen, wenn er sein Forward-Darlehen doch nicht zu den vereinbarten Konditionen in Anspruch nimmt. Eine Kündigung würde sich also nur lohnen, wenn die Konditionen der neu ausgehandelten Anschlussfinanzierung die Strafgebühr ausgleichen.

DTW | Immobilienfinanzierung bietet die günstigsten Konditionen

Wer sich für ein Forward-Darlehen interessiert, sollte Angebote  vergleichen, statt aus Bequemlichkeit bei der Hausbank zu unterschreiben. Die DTW | Immobilienfinanzierung wird dabei immer wieder für besonders günstige Angebote ausgezeichnet. Zum Beispiel beim diesjährigen Zins-Award. Sie ist „Bester Vermittler“ eines Forward Darlehens (60-Prozent-Beleihung, 20 Jahre Laufzeit, Vorlaufzeit 24 Monate, Volltilgung). „Top“, und damit unter den drei besten Anbietern, ist DTW | Immobilienfinanzierung bei der Vermittlung eines Forward- Darlehens bei einer Beleihung bis zu 60 Prozent, einer Zinsbindung von zehn Jahren, einer Vorlaufzeit von 24 Monaten und einer anfänglichen Tilgung von zwei Prozent.

Daumen hoch

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