Prolongationsfalle bei der ImmobilienfinanzierungEndet die Zinsbindung bei der Immobilienfinanzierung in den nächsten Monaten, wird es Zeit, sich um eine passende Anschlussfinanzierung zu bemühen. Wer sich frühzeitig günstige Konditionen für die Anschlussfinanzierung reserviert, kann oftmals im Laufe der Jahre Tausende von Euro einsparen. Ist man allerdings zu spät dran, droht die sogenannte Prolongationsfalle. Aus Zeitdruck und Bequemlichkeit wird das teure Angebot der Hausbank für eine Prolongation unterzeichnet und viel Geld verschenkt. Im nachfolgenden Blog lesen Sie, wie Sie die Prolongationsfalle bei der Anschlussfinanzierung clever vermeiden können.

Frühzeitig an das Thema Anschlussfinanzierung denken spart Stress

Bei der Immobilienfinanzierung und bald anstehender Anschlussfinanzierung mag es so manchem ergehen wie bei der Steuererklärung. Man schiebt die notwendige und nicht selten als lästig empfundene Erledigung wochen- und monatelang vor sich her. Kurz vor Abgabefrist bittet man sicherheitshalber um die zusätzliche Fristverlängerung. Und in den Ohren klingen einem die Worte der Oma: „Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen!“.

Jenen weisen Rat der Großmutter zu befolgen, kann einem viel Hektik und auch Geld ersparen. Gerade bei der zu Beginn angesprochenen Anschlussfinanzierung für die Immobilienfinanzierung kann er äußerst wertvoll sein. Wer sich frühzeitig mit dem Thema Anschlussfinanzierung beschäftigt, kann womöglich davor bewahrt werden, in die lauernde „Prolongationsfalle“ zu geraten.

Die Prolongationsfalle bei der Immobilienfinanzierung aktiv vermeiden

Die Prolongationsfalle droht bei jeder Verlängerung eines Baukredits. Denn sie kann immer dann zuschnappen, wenn die Hausbank oder bisher finanzierende Bank dem Darlehensnehmer einer Immobilienfinanzierung ein Prolongationsangebot macht. Spätestens drei Monate vor dem Ende der Sollzinsbindung wird sich der Darlehensgeber Ihrer Baufinanzierung mit Angeboten bei Ihnen melden. Dabei wird man Ihnen unterschiedliche Sollzinsbindungen und Konditionen anbieten. Dazu kommt oftmals eine sehr kurze Zeitspanne, für welche die angebotenen Bauzinsen reserviert sind. Auf diese Weise wird versucht, terminlichen „Druck“ zur Annahme der Prolongation auszuüben.

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Bei solchen Prolongationsangeboten ist es für den Darlehensnehmer einer Immobilienfinanzierung sehr komfortabel, das Baudarlehen mit neuer Sollzinsbindung und neuem Sollzins zu verlängern. Diese „Einfachheit“ und “Bequemlichkeit“ für den Kunden nutzen manche Darlehensgeber von Baufinanzierungen aus. Denn in diesen Prolongationsangeboten versuchen Darlehensgeber oftmals höherer Margen, sprich Sollzinsen, als bei Neukunden durchzusetzen, um mehr Geld zu verdienen.

Frühzeitig Angebotsrecherche bei der Anschlussfinanzierung zahlt sich aus

Obwohl die schnelle Erledigung der Anschlussfinanzierung ihren verlockenden Reiz hat, droht dabei die Prolongationsfalle. Deshalb lohnt sich der Aufwand, sich vor jeder Anschlussfinanzierung rechtzeitig Angebote zur Immobilienfinanzierung von anderen Darlehensgebern einzuholen. Der bequemste und schnellste Weg dabei ist eine Anfrage beim Baugeldvermittler, wie DTW. Vermittler von Immobilienfinanzierungen haben einen sehr guten Marktüberblick, können auf eine Vielzahl potentieller Darlehensgeber zurückgreifen und so die passende und günstigste Anschlussfinanzierung auswählen.

Für eine konkrete Darlehenszusage eines anderen Darlehensgebers benötigt der Baufinanzierungsvermittler von Ihnen verschiedene Unterlagen zum Beleihungsobjekt sowie zu Ihren Einkommens- und Vermögensverhältnissen. Der Vermittler prüft die Unterlagen und reicht diese nach Ihrer Zustimmung beim in Ihrem Fall günstigsten Baufinanzierungsanbieter ein. Passt alles, können Sie je nach Finanzierungspartner schon nach kurzer Zeit mit einer Darlehenszusage für eine Anschlussfinanzierung rechnen. Durch die Umschuldung kann man die Prolongationsfalle bei der Immobilienfinanzierung vermeiden und viel Geld sparen.

Das Rechenexempel für die günstigere Alternative zur Prolongationsfalle

Einige Anbieter der „kommoden“ Anschlussfinanzierung weisen zudem darauf hin, dass man sich durch die einfache Unterschrift unter den Darlehensvertrag beim bisherigen Darlehensgeber der Immobilienfinanzierung auch anfallende Kosten beim Bankenwechsel erspart. Das ist richtig, denn bei einem Bankenwechsel müssen die Darlehensnehmer einer Baufinanzierung geringe Gebühren zahlen. Dieses sind Gebühren beim Notar und für den Änderungseintrag beim Grundbuchamt.

Allerdings kann die deutlich günstigere alternative Anschlussfinanzierung diese Kosten leicht auffangen und es lassen sich darüber hinaus sehr häufig über die Jahre hinweg mehrere Tausend Euro zusätzlich sparen.

Forward-Darlehen sichern gegen das Risiko steigender Zinsen ab

Eine probate Möglichkeit, der Bequemlichkeits- bzw. Prolongationsfalle zu entgehen, kann der Abschluss eines sogenannten Forward-Darlehens darstellen. Mit ihm lassen sich nämlich die aktuell noch günstigen Zinsen für einen Baukredit in der Zukunft sichern.

Bis zu 60 Monate im Voraus vor dem eigentlichen Ende der Zinsbindung der bestehenden Immobilienfinanzierung kann man mit einem Forward-Darlehen eine Anschlussfinanzierung abschließen, und zwar auf dem jetzigen attraktiven Zinsniveau. Ausgezahlt wird der Darlehensbetrag erst zum entsprechenden Termin in der Zukunft.

Für die jeweilige Vorlaufwartezeit verlangen die Banken bei dieser Kreditform den
sogenannten Forward-Aufschlag. Dieser geringe Zinsaufschlag liegt meist zwischen 0,01 und 0,02 Prozentpunkten pro Monat. Das Einsparpotential eines Forward-Darlehens lässt sich nunmehr einfach vor Augen führen: Wenn ein anhaltender Zinsanstieg zwischen Vertragsabschluss und dem eigentlichen Darlehensbeginn in der Zukunft liegt, der die Forward-Aufschläge und etwaige Bankwechselkosten übersteigt, hat sich der frühzeitige Vorab-Kredit zu den momentan niedrigen Zinssätzen gelohnt. In vielen Fällen erweist sich ein Forward-Darlehen somit deutlich günstiger als die einfache Verlängerung des bisherigen Baukredits und zudem ermöglicht es eine langfristige Planungssicherheit.

 

Der Tipp von DTW | Immobilienfinanzierung: Unter der Rubrik „Baufinanzierungsrechner“ haben wir Ihnen einen Forward-Darlehen Rechner bereitgestellt, mit dem man sich unkompliziert die günstige Anschlussfinanzierung durch ein Forward-Darlehen ermitteln lassen kann. Selbstverständlich stehen wir Ihnen bei weiteren Fragen rund um das Thema Forward-Darlehen und günstige Anschlussfinanzierungen gerne zu Verfügung. Wir freuen uns auf Ihren Anruf!

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